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Outer Wilds im Test - Sci-Fi-Entdeckerspaß in Endlosschleife

Das Weltraum-Abenteuer ist eine Ode an den ungebändigten Forschungsdrang. Aber zündet diese Idee auch noch nach der hundertsten Zeitschleife?

von Florian Zandt,
04.06.2019 15:10 Uhr

Mit eurem Schiff reist ihr in der kompakten, aber detailreichen offenen Welt zwischen den unterschiedlichen Planeten hin und her. Mit eurem Schiff reist ihr in der kompakten, aber detailreichen offenen Welt zwischen den unterschiedlichen Planeten hin und her.

In 22 Minuten lässt sich einiges anstellen. Zum Beispiel die neue Folge dieser Comedyserie gucken, über die gerade alle reden. Oder zwei, drei Artikel auf GameStar.de lesen. Oder mal wieder mit den Eltern telefonieren. Oder aber ihr nutzt diese Zeit, um den Weltraum zu erkunden, einem verschwundenen Volk nachzuspüren und einer Sonne beim Sterben zuzusehen - wieder und wieder und wieder. Wenn euch diese Vorstellung einen wohligen Schauer über den Rücken jagt, dann ist Outer Wilds euer Spiel.

Das Konzept des interstellaren Abenteuers denkt sich der der heutige Kreativchef von Mobius Games, Alex Beachum, schon 2012 als Studiums-Abschlussarbeit aus: Als Angehöriger des Volkes der Kamina, das auf dem idyllischen Planeten Holzkamin (der heißt wirklich so) lebt, schließt ihr euch zu Beginn des Spiels dem Weltraumprogramm Outer Wilds Ventures an. Das ist allerdings noch in seiner Frühphase und hat mehr mit Hobby-Handwerkerei und Chemiebaukasten als mit NASA oder ESA zu tun.

Wo kann man Outer Wilds kaufen?
Aufgrund eines vorläufigen Exklusiv-Deals, gibt es Outer Wilds vorerst nur im Epic Store zu kaufen. Andere Plattformen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen - welche das sind, ist aber noch unklar. Ein Release auf Steam ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Und täglich grüßt die Supernova

Im selbst geschneiderten Weltraumanzug und mit einem leicht windschiefen Holzraumschiff sollt ihr nicht nur Kontakt zu den restlichen Astronauten des Programms aufnehmen, die ihre Mission auf die unterschiedlichsten Planeten geführt hat, sondern auch die fremde Zivilisation der Nomai erforschen, deren Spuren und Bauwerke überall auf den Himmelskörpern verteilt sind.

Wie in No Man's Sky oder Astroneer marschiert ihr also über Planetenoberflächen oder klettert in die Baumarktrakete, um mit dem sehr simpel gehaltenen Navigationssystem (Draufhalten!) andere Himmelskörper anzusteuern.

Obwohl die Optik von Outer Wilds nicht mehr die aktuellste ist, sorgt sie in den richtigen Momenten doch immer wieder für Gänsehaut.Obwohl die Optik von Outer Wilds nicht mehr die aktuellste ist, sorgt sie in den richtigen Momenten doch immer wieder für Gänsehaut.

So weit, so gut - wäre da nicht das Problem mit der Sonnen-Supernova und der Zeitschleife, in der ihr nach dem ersten großen Knall im All gefangen seid. Alle 22 Minuten spult die Zeit zurück und ihr landet wieder an der Startrampe auf Holzkamin. Und nicht nur, dass niemand außer euch von dem Murmeltiereffekt weiß. Auch die Tatsache, dass ihr das Mysterium hinter der Sonnenexplosion innerhalb dieses straffen Zeitfensters lösen müsst, trägt nicht wirklich zur Entspannung bei.

Klasse Gadgets

Eine Entwarnung vorab: Die Schleife, in der ihr euch befindet, ist unendlich und unbegrenzt. Ihr habt also alle Zeit der Welt, das optisch vielleicht nicht mehr ganz taufrische, aber charmante und atmosphärisch enorm dichte Sonnensystem aus der Egoperspektive zu erkunden.

Die Charaktere, die ihr auf euren Reisen trefft, sind immer für ein Gespräch zu haben und versorgen euch mit wichtigen Infos zur Spielwelt.Die Charaktere, die ihr auf euren Reisen trefft, sind immer für ein Gespräch zu haben und versorgen euch mit wichtigen Infos zur Spielwelt.

Wie das im Groben funktioniert, lernt ihr innerhalb des ersten Loops. Im Tutorial trefft ihr nicht nur die sympathischen Bewohner des Planeten, sondern lernt auch, wie ihr trotz der mit Maus und Tastatur ziemlich schwammigen Steuerung mit eurem Jetpack erfolgreich durch die Schwerelosigkeit navigiert, das Raumschiff steuert und euer recht kleines, aber feines Ausrüstungsarsenal nutzt.

Mit dem Scoutwerfer, den ihr sowohl am Steuer des Raumschiffs als auch zu Fuß nutzen könnt, feuert ihr mit Kameras und Beleuchtung bestückte Forschungssonden ab, die Bilder der Umgebung liefern. Das Signaloskop dagegen ortet Schwingungen und Tonfrequenzen orten. Jeder der vor euch auf Erkundungsmission geschickten Raumfahrer hat beispielsweise ein Instrument dabei.

Folgt ihr dem musikalischen Signal, erreicht ihr früher oder später das Lager eures Kollegen und könnt euch dort wertvolle Informationen über den jeweiligen Planeten abholen. Das Übersetzertool lässt euch schließlich die überall in Ruinen und kaputten Raumstationen hinterlassenen Nomai-Schriften im Klartext lesen. Dadurch erfahrt ihr nicht nur viel über die Kultur dieses unbekannten Volkes, sondern erhaltet auch Hinweise auf die Lösung der extrem cleveren, zeitbasierten Rätsel von Outer Wilds.

Prozedurale Welten: Ist das die Zukunft der Spieleentwicklung? (Plus-Podcast)

Euer Abenteuer startet auf Holzkamin, dem Heimatplaneten der Kamina und dem Gründungsort des Raumfahrprogramms Outer Wilds Ventures.Euer Abenteuer startet auf Holzkamin, dem Heimatplaneten der Kamina und dem Gründungsort des Raumfahrprogramms Outer Wilds Ventures.

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