Overwatch - Neue Regeln gegen toxisches Verhalten, Account-Sperren jetzt auch für Beleidigungen im Chat

Blizzard geht weiter entschieden gegen Störenfriede in Overwatch vor. Neue Regelungen bestrafen regelmäßige Chat-Beleidiger jetzt heftiger.

von Martin Dietrich,
03.05.2018 16:23 Uhr

Overwatch-Spieler sollen sich lieber die Hand reichen, als sich zu beleidigen. Blizzard hat für dieses Ziel ihr Report-System überarbeitet.Overwatch-Spieler sollen sich lieber die Hand reichen, als sich zu beleidigen. Blizzard hat für dieses Ziel ihr Report-System überarbeitet.

Besseres Feedback für erfolgreiche Reports, neue Kategorien im Beschwerdeformular und härtere Strafen für Beleidiger im Sprach- und Text-Chat: Blizzard-Mitarbeiter Scott Mercer ist in einem Forum-Post näher darauf eingegangen, welche jüngsten Änderungen das Entwicklerteam in Overwatch vorgenommen hat, um toxisches Spielerverhalten einzudämmen.

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Bereits bekannt war, dass Blizzard ein »Strike Team« aufgebaut hat, welches sich in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen federführend um eine friedvolle Atmosphäre im Hero-Shooter kümmert.

Genauere Spielerberichte und härtere Strafen

Das Report-System, mit dem Mitspieler gemeldet werden können, bekam kürzlich eine kleine Überarbeitung. Die Kategorie »schlechtes Teamplay« flog raus und »Griefing« wurde gegen »Gameplay Sabotage« ausgetauscht. Damit soll es einfacher sein, das Verhalten des Stänkerers zu beschreiben und entsprechend bestrafen zu können. »Exakte In-Game-Berichte über schlechtes Verhalten sind der beste Weg, um uns zu helfen, das Community-Verhalten zu verbessern«, sagt Mercer.

Er betont besonders, wie hilfreich diese Reports von Spielern sind und dass sie auf keinen Fall irgendwo auf den Blizzard-Servern unbeachtet herumliegen. Darum ist man auch bemüht, erfolgreiche Reports durch positives Feedback zu kennzeichnen. Letzte Woche wurde daher ein Bug gefixt, der es verhinderte, dass Spieler eine Dankesnachricht erhielten, wenn sie einen Report abschicken. Neben den Spielerberichten durchsucht auch eine lernende KI die Chat-Räume, um Beleidigungen und Co. zu identifizieren.

Die Strafen für solche Miesmacher im Chat wurden auch in mehreren Stufen angepasst. Zunächst werden sie für eine gewisse Zeit vom Chat ausgeschlossen, jeder weiterer Verstoß verlängert die nachfolgende Strafzeit. Wer nach mehreren Warnungen immer noch nicht lockerlässt, wird temporär vom Spielgeschehen ausgeschlossen. Tritt danach auch keine Besserung ein, droht die komplette Account-Sperrung.

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Warnungen sollen auf Fehlverhalten aufmerksam machen

Man sei sich dennoch darüber im Klaren, dass Spieler auch mal einen schlechten Tag haben können und möglicherweise gar nicht realisieren, wie sie ihrem Team schaden. »Um Spielern zu verdeutlichen, dass andere Spieler ihre Aktionen bemerkt haben, haben wir kürzlich Warnungen im Spiel hinzugefügt, um sie wissen zu lassen, dass sie sich in einer Weise verhalten, die für die Overwatch-Community inakzeptabel ist«, erläutert Mercer.

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Pläne für zukünftige Social-Features und Verbesserungen seien bereits weit fortgeschritten und würden im Laufe des Sommers präsentiert werden. Zunächst werden sie jedoch auf dem PTR-Server getestet und dann erst dann Teil des Livebetriebes.

Unser Autor Mathias Dietrich hat persönlich sehr positive Erfahrungen mit dem Nutzerverhalten auf japanischen Servern gemacht und findet, davon könnten wir uns im Westen eine ordentliche Scheibe abschneiden.

Quelle: Blizzard

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