Port Royale 4 wirft den Multiplayer über Bord & setzt dafür auf neue Features

Port Royale 4 wurde auf der gamescom offiziell angekündigt und wir haben mit Chef-Entwickler Daniel Dumont über neue und alte Features gesprochen.

von Fabiano Uslenghi,
23.08.2019 18:29 Uhr

Die Port-Royle-Reihe bekommt 2020 einen neuen Teil. Auf der gamescom Opening Night wurde Port Royale 4 als neues Spiel der Gaming Minds Studios offiziell mit einem ersten Trailer angekündigt. Wir haben uns noch auf der Messe mit dem Chef-Entwickler Daniel Dumont zusammengesetzt und live in unserem #gctogether-Stream über die Neuerungen der Handelssimulation gesprochen.

Denn bei Port Royale 4 hat sich im Vergleich zum sieben Jahre alten Vorgänger einiges getan. So wurde der Multiplayer-Modus aus Teil drei kurzerhand wieder über Bord geworfen. Dafür haben sich die Entwickler stärker auf Einzelspieler-Features konzentriert.

Das gesamte Interview findet ihr oberhalb dieser News in der Aufnahme von unserem Livestream ab 01:59:23.

Port Royale 4 ohne Multiplayer

Wie uns Daniel Dumont im Interview verraten hat, gibt es in Port Royale 4 weder Koop, noch einen kompetitiven Mehrspieler-Modus. Das Aufbauspiel ist eine reine Singleplayer-Erfahrung und wurde auch so konzipiert. Der Grund dafür sei ganz einfach die Spielerschaft.

Port Royale 4 - Screenshots ansehen

Die Entwickler hätten nach dem Release von Port Royale 3 gesehen, dass sich der Großteil ihrer Spieler lieber alleine um die eigenen Handelsrouten kümmert. Wahrscheinlich auch, da eine Runde Port Royale viele, viele Stunden andauern kann. Dazu kam im Falle von Port Royale noch ein weiteres Problem: Laut Dumont haben viele Spieler Online einfach das Spiel abgebrochen, wenn sie unterlegen waren.

Anstatt einen fruchtlosen Multiplayer zu entwerfen, hätten die Entwickler ihre beim vierten Teil Ressourcen lieber in den Singelplayer investiert.

Das sind die neuen Features

Dieser neuer Fokus auf den Einzelspieler macht sich natürlich wiederum bei den Features bemerkbar. Bekannt war ja bislang schon, dass die Seeschlachten jetzt rundenbasiert, und nicht mehr in Echtzeit ausgetragen werden. Dumont verriet uns aber noch mehr Details, die wir hier für euch zusammenfassen:

Vier Kampagnen für vier Nationen:

Neben dem Endlosmodus wird es wieder eine Kampagne geben. Genau genommen sogar vier, denn jede Nation hat eine eigene. Das liegt laut Dumont unter anderem daran, dass jede Nation sich unterschiedlich spielt. Zur Auswahl stehen Frankreich, England, Spanien und die Niederlande.

Während die Niederlande Stärken beim Handel hat, besticht England als Militärmacht und Spanien kann leichter Siedler für sich gewinnen. Auch bei der Forschung gibt es Unterschiede zwischen den Nationen. Um neue Boni freizuschalten, müssen wir Ruhm und Ansehen investieren.

Freier Zoom:

In früheren Ablegern der Port-Royale-Serie gab es in der Regel eine Seeansicht und eine Stadtansicht. Während die Seeansicht die gesamte Karibik darstellte, wurde die Stadtansicht für das Platzieren von Gebäuden genutzt. In Port Royale 4 gibt es nur noch eine Karte, auf der wir frei rein- und rauszoomen können.

Bessere Übersicht über mögliche Handelsrouten:

Als Handelssimulation sind das Herz von Port Royale 4 natürlich die Seerouten, mit denen wir unsere Waren transportieren. Um hier schnell eine Übersicht zu bekommen, zeigt das Spiel alle äußeren Umstände an. Wir wissen jetzt also gleich, wo die stärksten Winde wehen, wo wir mit Flachwasser rechnen müssen und wie wir Piraten am besten vermeiden können.

Rundenbasierte-Kämpfe:

Wie schon erwähnt, gibt es in Port Royale brandneue Rundenkämpfe. Dieser Wechsel soll laut Dumont die Übersicht verbessern. Die ging früher bei dutzenden Handels- oder Schlachtschiffe schnell mal flöten. Außerdem können Kapitäne das Schlachtglück mithilfe aktive Fähigkeiten jetzt zu ihren Gunsten drehen.

Städte haben einen Einfluss:

Beim Städtebau hat sich ebenfalls einiges getan. Als Gouverneur müssen wir uns jetzt gut überlegen, in welche Richtung wir Städte ausbilden wollen. Denn die laufen immer dann am effektivsten, wenn wir ähnliche Gebäude bauen, die sich gegenseitig beeinflussen. Das soll unter anderem die Verwaltung von über 20 Städten etwas übersichtlicher gestalten.

Unser täglicher Livestream zur gamescom läuft noch bis morgen Abend. Werft also einen Blick in den Programmplan und schaltet ein, um keine News zu euren Lieblingsspielen von der gamescom zu verpassen.

Hier findet ihr unseren kompletten Livestream-Plan von der Messe. Seid hautnah dabei und verpasst kein Highlight!Hier findet ihr unseren kompletten Livestream-Plan von der Messe. Seid hautnah dabei und verpasst kein Highlight!

Diese Spiele zeigen wir euch zur gamescom 2019 im Stream 7:07 Diese Spiele zeigen wir euch zur gamescom 2019 im Stream


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