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Fazit: Prey: Mooncrash im Test - Ein kleiner Schritt für das Franchise

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Fazit der Redaktion

Florian Zandt
@zandterbird

»Nicht noch ein dröger Alien-Shooter!« - das waren damals meine Gedanken bei der Ankündigung des Prey-Reboots. Damit hatte ich den Entwicklern der Arkane Studios allerdings Unrecht getan. Natürlich ging es in Prey auch darum, die Typhon genannten außerirdischen Lebensformen über den Jordan zu schicken. Der Immersive-Sim-Unterbau und die packende Story allerdings waren eine kleine Offenbarung und machten das Spiel zum hübsch verpackten Bastard aus System Shock und Dishonored.

Schade also, dass Mooncrash die Tiefe und Komplexität des Grundspiels so stark herunterbricht. Es ist zwar ein geschickter Schachzug, dass ich das Spiel nur erfolgreich beenden kann, wenn die Charaktere über die eigene Flucht hinaus zusammenarbeiten, aber ein Großteil der Protagonisten sind relativ flach, und der Zwang, die Simulation immer wieder zurückzusetzen, weil ich vielleicht ein kleines Detail vergessen habe, kann durchaus nervig werden.

Auch die Immersive-Sim-Qualitäten werden in Mooncrash zugunsten von Arcade-Gameplay vernachlässigt. Denn wenn ich nach den ersten paar Minuten direkt die mächtigsten Waffen des Spiels finde und mit Simulationspunkten nur so zugebombt werde, muss ich mir keine alternativen Wege zum Ziel überlegen - nicht, dass diese aufgrund der erwähnten Fluchtreihenfolge überhaupt wirklich zur Anwendung kommen würden.

Kurzweilig und enorm hübsch anzusehen ist die Hatz durch die verlassene Mondbasis allemal, aber die propagierte »unendliche Wiederspielbarkeit« des DLCs reizt mich persönlich gar nicht - eine erfolgreiche Tour de force durch die Pytheas-Labore genügt mir.

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