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Seite 3: Railway Empire im Test: Aufbauspiel für Eisenbahnliebhaber

Wir gehen fremd

Gelegentlich können wir das Eisenbahngeschäft kurz links liegen lassen und eine Fabrik kaufen. Etwa dann, wenn eine Stadt die nächsthöhere Bevölkerungsstufe erreicht und ein Industrieslot frei wird. In bis zu zwölf unterschiedliche Branchen dürfen wir so einsteigen, von A wie Autofabrik bis Z wie Zeitungsverlag. Natürlich kaufen wir dann eine Fabrik, die gut zu den Rohstoffen passt, die wir ohnehin durch die Gegend wuppen. Aber auch jenseits der Städte wird immer mal wieder ein Rohstoffbetrieb feilgeboten, etwa eine Baumwollplantage, der es gerade nicht so prickelnd geht. Aber Obacht: Erst anzeigen lassen, wo genau das Teil eigentlich liegt - die Baumwolle nutzt uns schließlich nix, wenn wir erst zigtausend Meilen Gleis dorthin verlegen müssen.

Die Nachfrage der Bürger müssen wir in der Testversion noch aus solchen Tabellen ablesen – für jede Stadt einzeln. Die Nachfrage der Bürger müssen wir in der Testversion noch aus solchen Tabellen ablesen – für jede Stadt einzeln.

Da lohnt es sich eher, in einer Stadt Sehenswürdigkeiten oder etwa eine Universität zu bauen, die uns einen Forschungsvorsprung verschafft. Railway Empire hat nämlich zwei lange Forschungsbäume, die neben den coolen Lokomotiven (dazu gleich mehr) jede Menge Boni freischalten - etwa Bordtoiletten, sodass mehr Passagiere mit unseren Zügen fahren möchten.

Diese Boni schalten allerdings abgesehen von den Loks keine konkreten Gebäude oder ähnliches frei, sondern erhöhen lediglich Zahlenwerte wie »20 Prozent mehr Leistung für alle Loks« oder »40 Prozent Baukostenrabatt für Brücken«. Trotzdem können wir mit den Forschungspunkten, die in regelmäßigen Abständen bei uns eintrudeln, unser Zugarsenal gut spezialisieren. Eine bergreiche Karte schreit nach Leistungsboni; wer viel auf Expresslieferungen setzt, braucht flotte Züge.

Die bis zu drei KI-Konkurrenten bauen realistische Strecken, schummeln aber beim Befahren: So dicht dürfen unsere eigenen Züge bei weitem nicht fahren. Die bis zu drei KI-Konkurrenten bauen realistische Strecken, schummeln aber beim Befahren: So dicht dürfen unsere eigenen Züge bei weitem nicht fahren.

Vier gewinnt

Unser letztes Betätigungsfeld ist das Personal: Immer wieder bewerben sich Lokführer, Heizer, Schaffner und Wachleute bei uns, die eigene Boni mitbringen - ein guter Lokführer etwa holt mehr Speed aus seinem Arbeitsplatz raus, ein Wachmann schützt vor Spitzbuben der Konkurrenz. Wenn wir ein gutes Team für einen Zug zusammenstellen, kriegt der sogar einen Bonus-Bonus, weil sich die vier so gut vertragen. Aber es gibt auch jede Menge anderes Personal, zum Beispiel eigene Banditen, Forscher oder Stationsvorsteher, die in ihrem Bahnhof Züge schneller abfertigen.

Die größten Stars von Railway Empire sind aber die knapp über 40 unterschiedlichen Lokomotiven, von der schlurfigen Grasshopper bis hin zur einzigen Diesellok im Spiel, der EMD E-Serie. Es macht Spaß, auch im dicksten Konkurrenzkampf einfach mal den Zügen zuzuschauen. Oder bei einem mitzufahren, denn über die Mitreisekamera können wir die Fahrt aus diversen Perspektiven mitmachen. Das ist technisch zwar nicht so beeindruckend und detailverliebt wie etwa im Train Simulator - aber hey, dafür haben wir alle Gleise und Bahnhöfe selbst gebaut, wir reisen sozusagen durch unsere eigene Welt. Und wenn wir bei Familie Lee und ihrer Farm vorfahren, können wir sogar die Zugpfeife betätigen!

Bis zu vier Spezialisten passen in einen Zug und bringen Boni. Hier vertragen sich Lokführer und Heizer allerdings nicht, da kann der Zug auch mal stehenbleiben. Bis zu vier Spezialisten passen in einen Zug und bringen Boni. Hier vertragen sich Lokführer und Heizer allerdings nicht, da kann der Zug auch mal stehenbleiben.

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