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Red Dead Redemption 2 - So stehen die Chancen auf eine PC-Version

Red Dead Redemption 2 ist bisher nur für Konsolen veröffentlicht worden. Aber die Chancen stehen gut für eine nachträgliche PC-Ankündigung. Wir versuchen die Gründe dafür zu erläutern.

von Sandro Odak,
27.10.2018 11:15 Uhr

Wer am PC tote Tiere rumschleppen will, muss auf Alternativen ausweichen, Red Dead Redemption 2 gibt's nicht am Computer. Wir versuchen zu ergründen, wieso.Wer am PC tote Tiere rumschleppen will, muss auf Alternativen ausweichen, Red Dead Redemption 2 gibt's nicht am Computer. Wir versuchen zu ergründen, wieso.

Jedes Mal, wenn wir über Red Dead Redemption 2 berichten, sind die Kommentarspalten voll mit einer zentralen Frage. Kommt es denn nun für den PC? Oder nicht? Und bevor ihr jetzt weiterlest, will ich eines vorwegnehmen: Nein, wir haben keine neuen Informationen! Wir wissen nicht, ob Red Dead 2 für PC erscheint. Wir haben eine Vermutung, einen Wunsch sogar. Wir wollen, dass es für den Computer erscheint!

Dieser Artikel soll die möglichen Gründe für und auch gegen eine PC-Veröffentlichung darlegen und erklären, wieso Rockstar so handelt, wie sie handeln. Und am Ende ziehen wir auch selbst ein Fazit - eine Zusammenfassung all dieser Pro- und Kontrapunkte.

Wie ist es denn nun?
Unsere Kollegen von GamePro, die sich mit Konsolenspielen beschäftigen, haben einen umfangreichen Test zu Red Dead Redemption und sehr viel begleitende Berichterstattung. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, findet ihr hier alle Artikel zum Thema.

Und hier geht's direkt zum Red-Dead-2-Test

Argumente gegen eine PC-Veröffentlichung

Natürlich beginnen wir mit den Argumenten gegen eine PC-Version von Red Dead 2. Immerhin gibt es bis jetzt keine Bestätigung, dass der Western-Shooter für den PC erscheint.

Rockstar schweigt sich aus

Die meisten Entwicklerstudios kommunizieren offen und direkt. Wenn man etwas von ihnen wissen will, werden sie eine Aussage treffen. Vielleicht nicht auf offiziellem Weg, vielleicht nicht sofort, vielleicht nur zwischen den Zeilen. Aber irgendwann kommt alles raus.

Nicht so bei Rockstar Games. Das Studio ist bekannt dafür, notorisch dicht zu halten. Es ist fast schon gruselig, wie sicher dort Geheimnisse sind. Vielleicht ist das Schweigen also die eigentliche Kommunikation. Jedes Mal, wenn wir fragen, wann und ob eine PC-Version komme, erhalten wir dieselbe Antwort: »Red Dead Redemption 2 erscheint für Playstation 4 und Xbox One.«

Das Studio lehnt andere Statements und Fragen zu dem Thema fast schon vehement ab. Vielleicht müssen wir die Entwickler also ernstnehmen - vielleicht erscheint einfach keine PC-Fassung.

Selbst als Remaster noch gewünscht: Wir wünschten uns selbst ein Red Dead 1 für den PC

Raubkopien machen PC-Geschäft uninteressant

Ernstes Thema, ernste Blicke: Raubkopien, Cheater und Hacker könnten Rockstar vom PC fernhalten.Ernstes Thema, ernste Blicke: Raubkopien, Cheater und Hacker könnten Rockstar vom PC fernhalten.

Es gibt einiges, auf das die HBO-Serie Game of Thrones stolz sein kann. Viele nackte Menschen im TV. Genug handelnde Charaktere, dass selbst treue Fans irgendwann fragen »wer war das jetzt nochmal?« Und natürlich einen einmalig witzigen Joffrey-Darsteller, der eigentliche Mittelpunkt dieses Fantasy-GZSZ.

Wofür Game of Thrones auch bekannt ist: Raubkopien. Tonnen davon. Seit Jahren führt die Serie die Liste der meistkopierten Werke des Internets an. Ein unrühmlicher Preis.

Rockstar Games könnte es ähnlich gehen. Mit ihren popkulturellen Werken erreichen sie ein so großes Publikum, dass Raubkopien fast unvermeidbar erscheinen. Alte GTA-Teile können davon ein Lied singen, oder könnt ihr euch daran erinnern, GTA 2 und 3 wirklich selbst gekauft zu haben?

Der Schritt weg vom PC könnte durchaus damit begründet sein: Rockstar könnte sein Spiel auf Plattformen vermarkten wollen, die für Raubkopierer schwerer oder sogar noch gar nicht zugänglich sind. Mit GTA 5 ist man damals auch so verfahren: Zuerst erschienen Varianten für Xbox 360 und Playstation 3, später dann Xbox One und PS4. Die PC-Version ließ noch einmal fast ein halbes Jahr lang auf sich warten; vielleicht, weil Rockstar wirklich jeden Euro Konsolen-Umsatz mitnehmen will, bevor ein Spiel auch auf dem PC erscheint.

Und wenn es nicht Raubkopierer sind, die Rockstar das Leben schwer machen, dann vielleicht Hacker und Cheater. Die haben, einfach aus Gründen der Plattformzugänglichkeit, auf dem PC ein leichteres Spiel.

Cheater in GTA Online: Spieler werfen Rockstar zu lasche Kontrollen vor (Plus-Report)

Konsolen-Marken sollen auf Konsole bleiben

Ein anderer, denkbarer Grund ist der Konsolenhintergrund von Red Dead: Die Entwickler könnten argumentieren, dass der erste Teil nur für Konsolen erschien, weil das Action-Adventure damals am besten auf diesen Plattformen aufgehoben war. Die Steuerung war für Gamepads optimiert, die Zielgruppe auf dem PC ein bisschen anders als heute.

Und obwohl Gamepads heute auch am PC Verbreitung finden und tolle PC-Umsetzungen wie Assassin's Creed: Odyssey zeigen, dass Third-Person Action-Adventures eben nicht mehr nur eine Konsolen-Domäne sind, kann man dieser Logik folgen. Dann ist Red Dead für Rockstar auch heute noch immer eine Konsolenmarke. Weil der erste Teil nie für den PC erschien, bräuchte man nun auch das Prequel nicht dort veröffentlichen.

Konsolenspiele mussten Dinge anders machen als PC-Spiele - zum Beispiel solche Radialmenüs erfinden. Heute sind sie aber auch am PC gang und gäbe. Konsolenspiele mussten Dinge anders machen als PC-Spiele - zum Beispiel solche Radialmenüs erfinden. Heute sind sie aber auch am PC gang und gäbe.

Falls ihr für dieses Problem eine Lösung sucht, Rockstar: Veröffentlicht doch auch Teil 1 endlich am PC! Nachdem das Spiel nun abwärtskompatibel auf der Xbox One ist, wäre es doch ein Leichtes, nun auch eine PC-Version daraus zu portieren.

Wenn es so ist, dann stehen hinter dieser Entscheidung zwei wichtige Stimmträger: Die Leiter des Studios, die Houser-Brüder. Und ihrer Stimmen haben viel Gewicht! Auch wenn Rockstar Teil von Take Two, einem börsennotierten Unternehmen, ist, haben sie sich in der Vergangenheit schon große Freiheiten rausnehmen können. Sie haben Spiele verschoben, optimiert und Trends ausgelassen, um die bestmögliche Qualität abzuliefern.

Der Erfolg gibt ihnen Recht: Solange ihre Open-World-Meisterwerke weiterhin Milliarden-Dollar-Druckmaschinen sind, können sie in ihrem Königreich schalten und walten, wie sie wollen.

Weiter auf Seite 2:
Auf der nächsten Seite wollen wir die Gegenargumente hören: Warum könnte Red Dead Redemption 2 für den PC erscheinen, welche Anzeichen gibt es sogar dafür?

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