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Seite 3: Saints Row 4 - Hello, Mr. President

Keine Dubstep-Party

In den Hauptmissionen schalten wir derweil Knotenpunkte aus, die die Simulation am Laufen halten. Das lässt uns Zinyak aber nicht einfach durchgehen und sendet Truppen zur Bewachung der Punkte aus. Viel mehr als Kanonenfutter sind die Alien-Soldaten (genau wie die menschlichen Polizisten) aber nicht. Einige suchen immerhin hinter Objekten Deckung, doch häufig rennen die Feinde einfach nur auf uns zu oder stehen dumm in der Gegend herum. So können uns die Zin lediglich durch ihre schiere Masse gefährlich werden.

Black-Hole-Gun Mit der Black-Hole-Gun verschießen wir kleine Schwarze Löcher, die alles um sie herum einsaugen.

Dubstep-Gun Dubstep: Musik oder Massenvernichtungswaffe? Die Dubstep-Gun zwingt unsere Gegner zum hemmungslosen Rumgezappel und macht sie damit zu leichten Zielen.

Inflato-Ray Der Inflato-Strahl lässt die Köpfe unserer Ziele comicartig anschwellen bis – plopp!

Das ist auch gut so, denn uns bietet das Kampsystem ebenfalls kaum Raum für ausgefeilte Taktiken. Zwar dürfen wir uns hinknien, aber eine echte Deckungsmechanik wie etwa GTA IV besitzt Saints Row 4 nicht. So rennen wir in den meisten Gefechten einfach um unsere Gegner herum und feuern mit allem, was das Arsenal hergibt. Das ist in der angespielten Version aber leider noch nicht allzu umfangreich und vor allem nicht besonders kreativ. Neben SMGs, Pistolen, Schrotflinten und einem Scharfschützengewehr stehen uns noch einige unspektakuläre Alienknarren und der schon erwähnte Raketenwerfer zur Verfügung. Weder die im Vorfeld vielfach erwähnte Dubstep-Kanone, noch die Black-Hole-Gun durften wir ausprobieren.

Schade, denn ohne abgedrehte Waffen und mit nur wenigen Superkräften bieten die Gefechte kaum mehr als Standardkost. Auch die häufig auftauchenden Mini-Bosse (besonders dicke Aliens) besiegen wir durch simples draufballern, ausweichen und den gezielten Einsatz unseres Eis-Blasts, um ihre Schilde zu stören. Es bleibt zu hoffen, dass mit dem Freischalten neuer Superkräfte auch die Kämpfe noch an Komplexität und Abwechslungsreichtum gewinnen.

Nacktes Erwachen

Ist das nicht kalt? Auf unserer Flucht vom Zin-Raumschiff »dürfen« wir den Präsidentenkörper in voller Pracht bewundern. Ist das nicht kalt? Auf unserer Flucht vom Zin-Raumschiff »dürfen« wir den Präsidentenkörper in voller Pracht bewundern.

Nach einigen Missionen in Steelport gelingt es Kinzie, unseren Körper in der echten Welt aufzuspüren und uns aus der virtuellen Realität zu befreien. Die Aliens haben unsere fleischliche Hülle auf ihr Mutterschiff geschafft und dort neben tausenden anderen Gefangenen in einer kleinen Kapsel eingelagert. Auch das sollte Matrix-Kennern reichlich bekannt vorkommen. Anders als Neo werden wir aber nicht direkt von unseren Kameraden eingesammelt, sondern müssen uns erst im Adamskostüm durch das halbe Raumschiff ballern. Einige tote Zins und (zu) viele freizügige Blicke auf unseren Präsidentenkörper später haben wir es dann aber geschafft und schwingen uns an Bord des Raumgleiters unserer Kameraden. Nach einer kurzen Flugeinlage durch die Innereien des Alien-Mutterschiffs erreichen wir schließlich den Ausgang und damit das Ende unserer Preview-Version von Saints Row 4.

Von unserem Raumschiff aus kehren wir ins virtuelle Steelport zurück, um die gefangenen Gangmitglieder zu retten. Von unserem Raumschiff aus kehren wir ins virtuelle Steelport zurück, um die gefangenen Gangmitglieder zu retten.

Im fertigen Spiel wird das Abenteuer an dieser Stelle aber wohl erst richtig beginnen, schließlich müssen wir auch die übrigen Saints aus ihren virtuellen Gefängnissen befreien, bevor wir die Zin mit einem saftigen Tritt in den Hintern zurück ins Weltall befördern können. Dazu werden wir ins virtuelle Steelport zurückkehren und auch den Albträumen unserer Kumpel einen Besuch abstatten - dann wohl auch endlich mit der Dubstep-Gun im Gepäck. Wenn Volition bei den Träumen unserer Gangmitglieder ebenso viel Kreativität und Humor beweist, wie bei unserem eigenen, dann hat Saints Row 4 das Zeug zum besten Serienteil - und angesichts unserer bisherigen Eindrücke haben wir daran (fast) keine Zweifel.

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