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Skeleton Crew: In der neuen Star-Wars-Serie stecken haufenweise Easter Eggs und über 30 Jahre alte Aliens

Vor allem in Folge 2 erschlägt uns Skeleton Crew nahezu mit einigen wahrlich obskuren Easter Eggs. Die meisten davon haben mit fast vergessenen Alien-Spezies zu tun.

Skeleton Crew kramt haufenweise Aliens aus den Sofaritzen der Vergangenheit hervor. Bildrechte: Disney. Skeleton Crew kramt haufenweise Aliens aus den Sofaritzen der Vergangenheit hervor. Bildrechte: Disney.

Star Wars: Skeleton Crew läuft seit heute auf Disney Plus und hat direkt die ersten beiden Folgen der neuen Serie veröffentlicht. Hier begleiten wir eine Gruppe aus Kindern, die im Weltall verloren gehen und einen Weg zurück in ihre Heimat suchen.

Gleich in Folge 2 verschlägt es den Trupp an einen der abenteuerlichsten Orte überhaupt, sie landen auf der Piraten-Station Port Borgo. Hier spielt die Serie ihre Stärken voll aus, denn der ganze Hafen ist ein wundervoller Nostalgietrip. Wir bekommen reihenweise Aliens zu sehen, die mit praktischen Mitteln zum Leben erweckt wurden und werden Zeuge des geschäftigen Piratentreibens.

Natürlich ließen es sich die Macher hier nicht nehmen, haufenweise Easter Eggs einzubauen. Insgesamt hat die neue Serie ein Herz für einige der ulkigsten Alien-Wesen, die es jemals in Star Wars gab. Immerhin kramt sie eine Handvoll Aliens aus der Mottenkiste hervor, die vor über 30 Jahren erfunden wurden und seither nie wieder in kanonischen Filmen oder Serien vorkamen.

Video starten 1:59 Skeleton Crew: Die Star-Wars-Serie zeigt im neuen Trailer ganz klar, wohin die Reise geht

Aliens aus den 80ern

Wenn euch einige der in Sekelton Crew vorkommenden Aliens seltsam vertraut vorkommen, dann seid ihr auf jeden Fall ein Star-Wars-Fan der ersten Stunde. Eins davon kennen wir bereits seit der berühmten Cantina-Szene in Episode 4, es ist also über 40 Jahre alt, zwei weitere stammen aus fast vergessenen Produktionen gegen Ende der 80er - eins davon war dabei nicht mal wirklich ein Star-Wars-Alien.

Falls ihr Skeleton Crew bislang nicht gesehen habt und selbst auf Spurensuche gehen wollt, ist das jetzt eure letzte Gelegenheit! In den nächsten Absätzen wird nämlich konkret darauf eingegangen, von welchen Aliens wir hier eigentlich reden:

Ein Shistavanen

Brutus hat es auf Reichtum abgesehen und zählt zu den ältesten Alienrassen in ganz Star Wars. Bildrechte: Disney Brutus hat es auf Reichtum abgesehen und zählt zu den ältesten Alienrassen in ganz Star Wars. Bildrechte: Disney

Eine der beeindruckendsten Gestalten bekommen wir in Skeleton Crew bereits in der ersten Folge zu sehen, und zwar ganz am Anfang, als das Piratenschiff den Frachter überfällt. Hier schindet ein wolfsartiges Alien der wilden Piratencrew Eindruck, das nebenbei seinem Kapitän in den Rücken fällt. Bei dieser Alienspezies handelt es sich um einen Shistavanen.

Ein ähnlicher Wolf saß während der Cantina-Szene in Episode 4 an einem Tisch im Hintergrund, seither wurde das Volk in Comics oder auch der Zeichentrickserie Clone Wars gelegentlich aufgegriffen. Nachdem Disney den Kanon zurückgesetzt hat, gab es sie aber kaum noch zu sehen. Jetzt ist ein Shistavanen endlich wieder präsent und scheint sogar eine zentrale Rolle zu spielen.

Der Shistavanen in Skeleton Crew heißt übrigens Brutus und wird von Stephan Oyoung verkörpert. Bei dem Namen war Verrat ja schon vorprogrammiert.

Ein Teek

Aaah! Wir haben uns kurz erschreckt. Teeks sind die etwas ... verwirrten Cousins der Ewoks von Endor. Bildrechte: Disney Aaah! Wir haben uns kurz erschreckt. Teeks sind die etwas ... verwirrten Cousins der Ewoks von Endor. Bildrechte: Disney

Noch obskurer als der Shistavanen ist sicherlich der Teek, der am Piratenhafen als Fährmann arbeitet. Das kleine, affenartige Wesen ist keine neue Erfindung, sondern wurde zuletzt im Jahr 1985 in einem Star-Wars-Film gezeigt. Aber nicht etwa in eine der großen Episoden, sondern in Ewoks – Kampf um Endor. Richtig, das Wesen stammt aus den beiden etwas in Vergessenheit geratenen Ewok-Filmen.

Einen Namen gibt es für den Teek aus Skeleton Crew bislang wohl nicht, aber er hat sicherlich eine aufregende Geschichte. Immerhin sind die Wesen wie die Ewoks technologisch rückständig und er wird wohl kaum selbstständig einen YT-1300-Frachter nach Port Borgo gesteuert haben ... oder?!

Von der Existenz des Teek wussten wir übrigens bereits im Vorfeld, das hat einer der Regisseure in einem Interview verraten – jetzt haben wir ihn aber eben endlich selbst in Aktion gesehen.

Ein ... ähm, Fuzzball?

Ganz neu in Star Wars und doch über 30 Jahre alt: dieses seltsame fliegende Wesen. Bildrechte: Disney Ganz neu in Star Wars und doch über 30 Jahre alt: dieses seltsame fliegende Wesen. Bildrechte: Disney

Das Wesen in der kleinen Zelle, von dem KB so fasziniert ist, wird selbst den größten Star-Wars-Fans einige Rätsel aufgeben. Dabei ist auch diese Kreatur keine neue Erfindung von Skeleton Crew. Nur anders als der Rest, war es bislang in keiner einzigen Star-Wars-Produktion zu sehen – die Kreatur stammt nämlich ursprünglich überhaupt nicht aus Star Wars. Allerdings gehört es schon seit 38 Jahren zu Disney.

Jetzt ist es wie einst E.T. ganz offiziell Teil des Star-Wars-Universums. Wie das Wesen genau genannt wird, bleibt unklar. Wir nennen es aber einfach mal Fuzzball, da es so auch Michael Jackson einst rief. Moment, wo kommt der jetzt der King of Pop her? Michael Jackson spielte 1986 die Hauptrolle in einem für die Disney Parks produzierten 3D-Kurzfilm namens Captain Eo.

Stets begleitet wurde der Captain eben von Fuzzball, der kleinen, fliegenden, pelzigen Kreatur aus Skeleton Crew. Auch George Lucas war an Captain Eo beteiligt. Er hat den Sci-Fi-Film einst mitproduziert.

Ein Ortolaner?

Neel ist leider nicht mit dem besten Keyboard-Spieler der Galaxis verwandt. Bildrechte: Disney Neel ist leider nicht mit dem besten Keyboard-Spieler der Galaxis verwandt. Bildrechte: Disney

Und nur der Vollständigkeit halber: Nein, Neel ist tatsächlich kein Ortolaner, sondern gehört wirklich zu einer völlig neuen Spezies. Der kleine blaue Elefant kann zwar leicht für einen Ortolaner gehalten werden, die ebenfalls für blaue Haut, Rüssel und Schlappohren bekannt sind, doch offiziell hat Neels Spezies noch keinen Namen. Der wohl berühmteste Ortolaner ist übrigens ein Alien namens Max Rebo, der Keyboard-spielende Elefant in Jabbas Palast in Episode 6. Zuletzt gab es ihn kurz in Book of Boba Fett zu sehen.

Noch mehr Easter Eggs

Die Aliens sind natürlich lange nicht die einzigen Easter Eggs, die allein in den ersten beiden Folgen auf euch warten. Hier kommt noch eine kurze Liste an kleinen Details, die euch sicherlich interessieren:

  • Der Name des Piraten-Droiden SM-33 ist eine Anspielung auf Smee, dem Ersten Maat von Captain Hook.
  • Neels Geschwister schauen sich ein Hologram an, das auch in dem von George Lucas gehassten Holiday Special von 1978 vorkam.
  • Der Busfahrer-Droide ist ein Roboter, der das erste Mal 1987 in der Disneyland-Attraktion Star Tours auftauchte, bevor er seinen Job an C-3PO verloren hat.

Sollten euch noch mehr interessante Details ins Auge gestochen sein, zögert nicht sie zu teilen! Wir stöbern gerne in den Kommentaren nach weiteren lustigen oder wissenswerten Easter Eggs aus Skeleton Crew. Es wird ohnehin sehr spannend zu sehen, was sonst noch alles für Anspielungen in der Serie stecken. Die nächsten sechs Folgen kommen immer dienstags auf Disney+.

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