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Adventskalender 2019

Fazit: Sniper Ghost Warrior Contracts im Test: Ein Spiel für Spezialisten

Fazit der Redaktion

Sascha Penzhorn
@Berserkerkitten

Wenn dein Ziel 500 Meter von dir entfernt ist, sich bewegt und dann auch noch starker Wind weht, ist der Abschuss alles andere als eine sichere Sache. Falls dann beim Betätigen des Auslösers die Bullet-Cam startet und der Kugel von deinem Gewehrlauf bis zum Ziel folgt, fühlt sich das tatsächlich gut an. Solche Kills sind nicht einfach und wollen verdient sein.

Wenn man ein Missionsziel ausschaltet, dabei erwischt wird und um sein Leben rennt, während überall um einen herum die Scheinwerfer blitzen und Feinde aus allen Rohren feuern, dann ist das ein heftiger Adrenalinstoß. In seinen besten Momenten macht Sniper Ghost Warrior Contracts durchaus Spaß, auch wenn es kein Blockbuster ist.

Zudem hat das Teil seine Macken. Die schwache Story ist kein Weltuntergang, denn die ist in einem Titel dieser Art sowieso Nebensache. Aber die Grafikeinstellungen sind mir als PC-Spieler zu mangelhaft. »Achieved with CryEngine« heißt es beim Spielstart. Trotzdem: Das Spiel sieht einfach nicht besonders gut aus. Auch die KI schwankt mir ein wenig zu stark zwischen hirntot und göttlich. Auf dem hohen Schwierigkeitsgrad wird man echt extrem schnell entdeckt - und die Kollegen schießen auch auf große Distanz und mit vollautomatischen Waffen sehr genau! Und so ist Sniper Ghost Warrior Contracts okay. Nicht Weltklasse, aber auch nicht schlecht.

Dimitry Halley
@dimi_halley

Es ist eine bittere Ironie, dass ausgerechnet Sniper-Spiele nie komplett ins Schwarze treffen. Und ein Jammer zugleich, denn sowohl die Sniper-Elite-Serie, als auch die Ghost-Warrior-Teile fokussieren sich auf eine wirklich tolle Idee: Sie spezialisieren sich ganz und gar auf eine einzige Waffengattung, zwingen mich zum behutsamen Vorgehen, ignorieren das hohe Tempo eines Call of Duty und setzen stattdessen auf spielerische Freiheit. Nur bei der Ausführung hapert es eben immer.

Dass Contracts sich von der Open World verabschiedet, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. So fühlt es sich mehr wie eine Hitman-Sandbox an, in der ich einerseits viel Freiheit beim Taktieren, andererseits aber keine unnötige Open-World-Fleißarbeit habe. Die perfekte Balance, doch im Grob- und Feinschliff fehlt Contracts einfach zu viel.

Die KI agiert mal zu doof, mal cheatet sie, das technische Gerüst bleibt instabil, die Story ist selbst für Trash zu hanebüchen - und ganz grundsätzlich spielt sich Sniper Ghost Warrior Contracts einfach holprig. Als Liebhaber solcher Spiele fallen diese Kritikpunkte allerdings nicht so schwer ins Gewicht, dass ich keinen Spaß mehr damit hätte. Ganz im Gegenteil: In den verschneiten Altai-Bergen sibirische Terror-Milizen im eisigen Gestöber auszuschalten, entpuppt sich als ziemlich einzigartige Erfahrung im gegenwärtigen Shooter-Segment.

2 von 3

zur Wertung



Kommentare(39)

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