Sony will es nochmal wissen! Nachdem das eigene Spider-Verse (ohne Spider-Man) um Figuren wie Venom, Morbius, Madame Web und Kraven the Hunter mit Pauken und Trompeten baden ging, folgt jetzt der nächste Versuch.
Sonys Spider-Verse ist tot! Es lebe Sonys Spider-Verse!
Und nein, wir veräppeln euch nicht. Das hat Sony-CEO Tom Rothman zu Gast beim Podcast The Town offiziell bestätigt. Konkret wurde er danach gefragt, ob das übergeordnete Spider-Verse tot sei
, was Rothman mit einem klaren Nein
beantwortete.
Allerdings werden wir wohl nicht Tom Hardy, Dakota Johnson, Jared Leto oder Aaron Taylor-Johnson in ihren Marvel-Rollen wiedersehen, stattdessen ist ein frischer Reboot
geplant. Mehr Details gibt es zum aktuellen Zeitpunkt nicht.
Zweimal probiert, zweimal auf die Schnauze geflogen
Die Nachricht dürfte aber allemal für hochgezogene Augenbrauen und Stirnrunzeln sorgen. Denn bisher hat sich Sony mit der Etablierung eigener Superhelden-Universen nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Klar, Sam Raimis Spider-Man-Filme mit Tobey Maguire oder die animierten Spider-Verse-Filme um Miles Morales sind über jeden Zweifel erhaben. Doch mit den ambitionierten Franchise-Plänen hat es bisher nicht geklappt.
Kleine Gedächtnisauffrischung gefällig?
- Zuerst sollten auf The Amazing Spider-Man 2 mit Andrew Garfield nicht nur ein dritter Film, sondern gleich eine ganze Handvoll an Spin-offs folgen. Zum Beispiel um die Sinister Six, Venom und Carnage und Black Cat. Doch der Grundstein dafür flog sowohl bei Kritikern als auch an den Kinokassen dermaßen auf die Schnauze, dass die Pläne dafür zugunsten einer neuen Partnerschaft mit den Marvel Studios verworfen wurden. (Konkret durfte Tom Hollands Spidey dem MCU beitreten.)
- Ab 2018 folgten dann Filme wie Venom, Morbius, Madame Web und Kraven, die sich um mehr oder weniger bekannte Spider-Man-Charaktere drehten, aber ohne Spider-Man auskommen mussten. Für die drei Venom-Filme lief es zumindest finanziell ganz ordentlich, die restlichen Streifen gelten aber als kritische sowie kommerzielle Flops.
Im selben Interview deutet Tom Rothman übrigens an, dass wir nicht allzu bald mit dem Spider-Verse-Reboot rechnen sollten. Denn dem Sony-CEO muss man dem Publikum die Chance geben, einen vermissen zu lassen
.
Spider-Man ist ohne ein eigenes Universum ein Hit
Im selben Kontext ist natürlich ebenfalls spannend, was der nächste Spider-Verse-Versuch für Tom Hollands Spider-Man bedeutet, der am 30. Juli 2026 unter der Regie von Destin Daniel Cretton (Shang-Chi) mit Brand New Day in die Kinos zurückkehrt. Wir dürfen stark davon ausgehen, dass der Wandkrabbler außerdem in Avengers 5 und 6 eine wichtige Rolle einnimmt.
Spidey-Fans dürften sich ebenso mehr für die Zukunft der animierten Spider-Verse-Filme freuen: Auf A New Universe und Across the Spider-Verse folgt am 17. Juni 2027 Beyond the Spider-Verse.
Es darf natürlich guten Gewissens infrage gestellt werden, wie heiß der Hunger der Marvel-Community nach einem weiteren Reboot-Versuch seitens Sony ist.
Was man Madame Web, Kraven und Morbius zugutehalten muss, dass alle drei Filme zumindest hervorragende Memes hervorbrachten. Und die waren so populär, dass Sony dachte, ein zweiter Kino-Release von Morbius sei eine gute Idee. (War es übrigens nicht, mehr dazu, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.)
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