Spielerschwund in Battlefield 5, kaum noch Matches in Australien

Battlefield 5 hat Probleme in Australien. Zig Leute beschweren sich, weil sie keine Matches finden. Und EA räumt ein, dass es an den Spielerzahlen liegt.

von Dimitry Halley,
14.05.2019 11:25 Uhr

Battlefield 5 wollte mit dem Firestorm-Modus im Battle-Royale-Gewerbe mitmischen. Battlefield 5 wollte mit dem Firestorm-Modus im Battle-Royale-Gewerbe mitmischen.

Battlefield 5 strauchelt in Australien. Seit Wochen häufen sich Beschwerden in den Support-Foren und auf Reddit, weil australisch-ozeanische Spieler keine Firestorm-Matches mehr in BF 5 finden. So berichten Betroffene von fast zehnminütigen Wartezeiten, bevor man in eine Partie mit unerträglich hohem Ping geworfen werde. Effektiv sei das Online-Zocken so einfach nicht mehr möglich.

Zur Einordnung: Bei Firestorm handelt es sich um den Battle-Royale-Modus, den Dice einige Monate nach Release von Battlefield 5 per Patch nachreichte. Obwohl der Modus in unseren Augen wirklich viel Spaß macht, fehlt ihm die Beliebtheit der Konkurrenz. Zwar kennen wir keine konkreten Spielerzahlen, es finden sich drumherum jedoch zahlreiche Indikatoren - etwa die Twitch-Zuschauerzahlen:

  • Fortnite hat aktuell um 11 Uhr morgens 57.000 Zuschauer.
  • PUBG hält sich zur gleichen Zeit bei immerhin 16.000 Zuschauern.
  • Apex Legends folgt dicht darauf mit 14.000 Zuschauern.
  • Selbst Call of Duty: Black Ops 4 erreicht 4.600 Zuschauer.
  • Battlefield 5 liegt weit abgeschlagen bei 311 Zuschauern.

Das ist kein gutes Zeichen. Natürlich sind Twitch-Zuschauer nicht die einzige Kennzahl, wenn es um Spielerzahlen geht. Doch die Battle-Royale-Modi der prominenten Spiele haben sich in den letzten Monaten immer zu großen Streaming-Magneten entwickelt, sodass das Ausbleiben von jeglichem Zuschauer-Interesse ein düsteres Bild zeichnet. Denn auch die Streamer interessieren sich offenbar überhaupt nicht für Battlefields Battle Royale.

Neue Inhalte geplant: Wie es mit Battlefield auf der E3 weitergeht

EA will Matchmaking verbessern

Electronic Arts reagiert auf das Australien-Problem: Community-Manager EA_Atic hat bereits vor zwei Wochen angekündigt, dass man sich um die instabilen oder ausbleibenden Match-Verbindungen kümmern werde:

"Seit Release von Firestorm achten wir sehr genau auf das Feedback unserer Fans von überall auf der Welt. Dabei legen wir einen unserer Schwerpunkte auf das Matchmaking in bestimmten Regionen - im Besonderen Brasilien, Australien-Ozeanien und Südafrika. Das Matchmaking in Battlefield 5: Firestorm benötigt eine gewisse Spielerzahl, um einen Server an den Start bringen zu können. Leider erhöht das die Matchmaking-Dauer in Ländern mit geringer Spielerzahl und verbindet sie mit Regionen, die eine größere Community haben."

Bisher scheint sich allerdings noch nichts an der Situation geändert zu haben. Im Reddit-Posting von vor einer Woche wird jedoch auch darüber gesprochen, dass sämtliche Battle-Royale-Spiele Verbindungsprobleme in Australien haben. Dass die betroffenen Regionen keine so hohen Spielerzahlen aufweisen können wie beispielsweise Nordamerika oder Europa, beschränkt sich also nicht nur auf Battlefield.

In Deutschland findet man derzeit noch recht flott ein Match in Firestorm. Generell sind die großen Modi, also auch Conquest und Breakthrough, am wenigsten vom Spielerschwund betroffen. Doch den merkt man durchaus. Selbst am Wochenende kann es sehr lange dauern, bis man in den kleinen Modi genügend Spieler findet, um beispielsweise einem Deathmatch mit einem Vier-Personen-Squad beizutreten. Zumindest unserer Erfahrung nach.

Wie sieht's bei euch aus? Spielt ihr noch Battlefield 5? Macht sich ein etwaiger Spielerschwund bei euch bemerkbar? Schreibt uns gerne in den Kommentaren!

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