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Seite 2: Star Wars Battlefront 2 im Test - Kontrollverlust im Weltraum

Eine wunderschöne Fassade

Battlefront 2 präsentiert Star Wars schöner als jemals ein Spiel zuvor und überzeugt optisch auf ganzer Linie. Die Schauplätze sind perfekt in Szene gesetzt und mit vielen Details aus den Filmen gespickt, die Fanherzen höherschlagen lassen.

Die Stiefel der Sturmtruppen werden im Schlamm dreckig, Blasterfeuer hinterlässt rauchende Einschusslöcher, und das unverwechselbare Kreischen der TIE-Jäger klingt herausragend. Darüber hinaus sorgen die vielfältigen Schauplätze auf zehn verschiedenen Planeten für Abwechslung - mit der Kehrseite, dass viele der Singleplayer-Passagen direkt aus dem Multiplayer übernommen wurden.

Star Wars: Battlefront 2 - Singleplayer-Kampagne im Story-Trailer 1:50 Star Wars: Battlefront 2 - Singleplayer-Kampagne im Story-Trailer

Die Takodana- und Fondor-Maps werden zum Beispiel fast unverändert recycelt. Schade, denn so entsteht hin und wieder der Eindruck, dass hier nicht passende Level für eine Story gebaut wurden, sondern eine passende Story für bereits existierende Level. Auch das HUD, Abschuss- und Hitmarker und sogar Sternkarten, die Zugriff auf neue Spezialwaffen, Gadgets wie Granaten und Fähigkeiten gewähren, kommen direkt aus dem Multiplayer in die Kampagne.

Zwar gibt es auch einige wenige stimmungsvolle Skriptsequenzen, etwa wenn Iden mit ihrem TIE scheinbar übergangslos vom Raum- in den den Bodenkampf wechselt oder herannahende Kampfläufer per Orbitalschlag ausschalten muss.

Doch der Star-Wars-Zauber verfliegt meist schneller als er gekommen ist, und wir finden uns schließlich doch wieder in einer inspirationslosen Baller-Sequenz wieder, die genauso auch als Bot-Training für den Multiplayer funktioniert hätte. Immerhin sorgen die aus den Filmen bekannten Synchronsprecher und nahezu lebensechte Gesichtsanimationen in den Zwischensequenzen hin und wieder für kleine, atmosphärische Highlight-Momente.

Einfach auf das Ding schießen: Damit verbringen wir die meiste Zeit. Ab und zu wird auch ein Knopf gedrückt.Einfach auf das Ding schießen: Damit verbringen wir die meiste Zeit. Ab und zu wird auch ein Knopf gedrückt.

Fliegende Zielscheiben

Völlig offensichtlich wird die plumpe Spielmechanik jedoch, wenn wir Welle um Welle an stupide auf uns einstürmenden Gegnern abschießen müssen, was im Laufe der Kampagne viel zu häufig vorkommt.

Dabei wären die richtigen Ansätze durchaus vorhanden: Als wir mit Luke das Lichtschwert schwingen dürfen, kommt für ein paar Minuten richtig Spielspaß auf, der sofort wieder endet, weil uns das Spiel minutenlang nur noch endlose Horden langweiliger Käfer auf den Hals hetzt.

Die Raumschlachten ziehen sich teilweise zu lange hin, ohne dass etwas nennenswertes passiert, während wir Gegnerwelle um Gegnerwelle abschießen. Die Raumschlachten ziehen sich teilweise zu lange hin, ohne dass etwas nennenswertes passiert, während wir Gegnerwelle um Gegnerwelle abschießen.

Auch die Raumkämpfe lassen jeden Anspruch vermissen, wenn feindliche Bomber trotz Beschuss ohne einen einzigen Ausweichversuch seelenruhig ihre festgelegte Bahn abfliegen. Dabei zeigt ein speziell inszenierter und großartig umgesetzter Dofight gegen Ende der Story, wie viel mehr hier möglich gewesen wäre.

Bot-Matches reichen nicht:Warum die Solo-Kämpfe in Battlefront enttäuschen

Zwar lockern die Fahrzeug-Passagen die langatmigen Moorhuhn-Schießereien immer wieder auf, schaffen es aber genau wie die Heldenfiguren trotzdem nicht, dem Spielgeschehen Bedeutung zu verleihen. So hangeln wir uns lediglich über größtenteils belanglose Kämpfe von einer Cutscene zur nächsten.

Kein Vergleich zu einem Shooter wie Wolfenstein 2 bei dem die Story, Spielwelt, Charaktere und Gameplay deutlich besser ineinander greifen. Auch Call of Duty WW2 zeigt deutlich, wie viel mehr Arbeit und Fokus dort in die Inszenierung einer Kampagne geflossen sind.

Die Schauplätze der Kampagne sind vollgestopft mit netten Details, die man vor allem in ruhigen Momenten genießen kann.Die Schauplätze der Kampagne sind vollgestopft mit netten Details, die man vor allem in ruhigen Momenten genießen kann.

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