Star Wars: Squadrons steht für alte Stärken - und neue Probleme

Meinung: Project Maverick, das neue große Star-Wars-Spiel, wird ausgerechnet ein Pilotenabenteuer. Und das signalisiert laut Dimi eine Rückkehr alter Stärken. Und den Kampf mit neuen Problemen.

von Dimitry Halley,
15.06.2020 17:05 Uhr

Star Wars: Squadrons wagt ein cooles Experiment, doch riskiert gleichzeitig seinen Erfolg. Star Wars: Squadrons wagt ein cooles Experiment, doch riskiert gleichzeitig seinen Erfolg.

EA hat in den letzten Jahren viel gelernt. Teils auf die sehr harte Tour. Dass Star-Wars-Fans beispielsweise Lootboxen noch weniger mögen als Bantha Poodoo. Und umgekehrt grandiosen Singleplayer lieben. In 7 Jahren EA-Ägide erlebten wir zwei kontroverse Star-Wars-Spiele (Battlefront 1 & 2), einen Fan-Liebling (Jedi: Fallen Order), ein großes Comeback (Battlefront 2). Genügend Wirbel, um die große Frage aufzuwerfen: Wie sieht die Zukunft von EAs Krieg der Sterne 2020 aus? Meine Antwort ist simpel. Ähnlich, aber anders.

Das neue Star Wars: Squadrons ist ein Kind zweier Welten. Und das nicht nur, weil ihr dort sowohl imperiale, als auch rebellische Piloten spielt. Nein, EAs großes Project Maverick will ein Star-Wars-Musterkind sein, vereint alle Erfahrungen der letzten Jahre. Manches davon ist mutiger als Jedi: Fallen Order. Beispielsweise der Gameplay-Fokus auf Pilotenkämpfe, ein Liebesbrief an die alten Zeiten von Rogue Squadron und TIE Fighter.

Doch auf der anderen Seite kämpft es mit Herausforderungen, die den Krieg der Sterne auch jenseits der Gaming-Industrie plagen. Und Junge, Junge, dieses Spiel riskiert mehr als der Rebellenanflug auf den Todesstern. Aber klären wir vor dem Meinungsteil erstmal die Faktenlage.

Der Autor:
Dimi besaß als Kind mehr X-Wings als Jedi-Ritter und gehört (deshalb) zu den wenigen Menschen, die dem Sternjäger-Modus in Battlefront 2 seit Release die Treue halten. Denn obwohl Criterion kurz nach Release davon abgezogen wurde und größere Updates ausblieben, fangen die Dogfights seit 2017 einfach wunderbar den Reiz von Star-Wars-Raumschlachten ein. Dass sich EAs neues Spiel komplett darum dreht, rennt bei ihm offene Türen ein - aber wirft auch Fragen auf, denn Squadrons' Erfolg ist alles andere als in trockenen Tüchern.

Warum ist Star Wars: Squadrons spannend?

Star Wars: Squadrons besteht aus Singleplayer-Kampagne und Multiplayer-Modus, beides spielt nach Episode 6. Der Imperator ist also tot (reden wir bitte nicht über Episode 9). Die frisch gegründete neue Republik bekämpft die Überreste des Imperiums. Und in Squadrons kämpft ihr ausschließlich aus dem Cockpit. Hier die groben Fakten:

  • Die Singleplayer Kampagne spielt ihr aus zwei Perspektiven: Vanguard Squadron auf Seiten der Rebellen, Titan-Staffel auf Seiten des Imperiums.
  • Die Story dreht sich um einen neuen Cast aus Pilotinnen und Piloten, allerdings versprechen die Entwickler auch das Auftreten einiger bekannter Gesichter. Wedge Antilles ist im Trailer beispielsweise kurz bei Minute 01:11 zu sehen:

Hm, ein Tie Bomber mit ... Turbolaser? Nun, früher haben Bomber Torpedos verschossen, aber wir wollen mal nicht so sein. Hm, ein Tie Bomber mit ... Turbolaser? Nun, früher haben Bomber Torpedos verschossen, aber wir wollen mal nicht so sein.

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