2010 erschien Starcraft 2: Wings of Liberty. Und obwohl seitdem bereits 14 Jahre vergangen sind, erfreut sich das Spiel nach wie vor großer Beliebtheit. Im April 2024 verpasste das Spiel sogar nur knapp die Top 10 unserer Liste der 150 besten Strategiespiele.
Entwickler Blizzard baute damals absichtlich eine Mission ein, an der Spielerinnen und Spieler regelmäßig scheiterten - bislang. Denn jüngst gelang es einem Fan, diese unschaffbare Mission erfolgreich abzuschließen. Oder vielmehr zu überstehen.
YouTuber löst in 40 Minuten das schier unlösbare
Konkret geht es um die Mission Utter Darkness. Das ist die finale Mission der Zeratul-Kampagne in Wings of Liberty. Spielerinnen und Spieler übernehmen darin die Kontrolle für eine Armee der Protoss, die ihre Basis verteidigt.
Das Lager wird dabei von Unmengen an Zergs attackiert, die im Laufe der Mission irgendwann unweigerlich die Protoss-Basis überrennen. Genau das wollte der YouTuber Davey Gunface verhindern und hat einen Plan entwickelt, um die Zergs zu vernichten. Das Video dazu findet ihr hier:
Link zum YouTube-Inhalt
In dem knapp 40-minütigen Video erklärt der YouTuber Schritt für Schritt, wie er vorgegangen ist. Im Prinzip geht’s darum, die KI geschickt zu manipulieren und sie dazu zu bringen, bestimmte Wege einzuschlagen. Auf diesen befinden sich die gegnerischen Einheiten dann an einer ungeschützten Position.
Schild von Aiur ist der Schlüssel
Der Schlüssel zum Erfolg liegt demnach in der Ankunft der letzten Welle verbündeter Einheiten. Hier trifft Artanis mit dem Schild von Aiur ein. In der Folge kombiniert Davey Gunface zwei Fähigkeiten dieses Mutterschiffs:
- Vortex: Zieht Einheiten in der Nähe in ein schwarzes Loch.
- Massenrückruf: Kann Einheiten an die Position des Mutterschiffs zurückrufen.
Der YouTuber platziert mit dieser Kombination rund 24 Templer in einer kleinen Spalte an der Seite einer Klippe.
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Blizzard hat gerade zwei absolute Story-Highlights der Echtzeitstrategie in den Game Pass gepackt
Dort sind sie unerreichbar für den Gegner. Diese Templer können sich in Archons verwandeln und halten die Wellen an fliegenden Einheiten auf, die normalerweise tödlich für die Protoss-Armee wären.
Nachdem die Lufteinheiten zerstört sind und der Gegner nur noch über Truppen am Boden verfügt, kommt es zum Stillstand. Denn die KI ist nicht mehr in der Lage, die im Spalt verschanzten Protoss zu erreichen. Zudem werden keine neuen Zerg-Einheiten produziert, um Lags zu vermeiden.
Man kann die ganze Sache noch auf die Spitze treiben, indem man alle Gegner, bis auf die Overseer, mit getarnten Einheiten vernichtet. Die Overseer ziehen sich dann an den Rand der Karte zurück – laut Davey Gunface eine »sehr realistische Siegbedingung«.
Gleichwohl gibt es dafür keinen Siegbildschirm – zumal die Protoss zwar überlebt haben, aber dazu verdammt sind, ihr Dasein künftig auf einer unerreichbar gelegenen Klippe zu fristen.

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