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Seite 4: Geforce RTX teurer als die Vorgänger? - RTX 2080 Ti / 2080 / 2070 bis GTX 470 im Vergleich

Preisvergleich RTX 2080 bis GTX 480

* noch nicht getestet

Preis / Inflation einberechnet

Preisunterschied
zum Vorgänger / Inflation einberechnet

Leistungsunterschied
zum Vorgänger

Test-Zeitpunkt

RTX 2080*

849 € / 849 €

7,6 % / 3,4 %

?

09/2018

GTX 1080

789 € / 821 €

46,1 % / 45,8 %

64 %

05/2016

GTX 980

540 € / 563 €

- 15,6 % / - 16,8 %

34 %

09/2014

GTX 780

640 € / 677 €

28 % / 26,3 %

20 %

05/2013

GTX 680

500 € / 536 €

4,2 % / 0,4 %

54 %

03/2012

GTX 580

480 €/ 534 €

0 % / -0,3 %

28 %

11/2010

GTX 480

480 € / 536 €

-

-

04/2010

Nvidias XX80-Modelle waren lange Zeit die jeweils schnellsten Karten ihrer Generation, bis mit der Geforce-700-Reihe ein zusätzliches Top-Modell mit »Ti«-Zusatz eingeführt wurde (und kurz zuvor auch die Titan-Reihe). Der Preis der XX80-Karten lag in vielen Fällen im Bereich von etwa 500 Euro.

Die erste Ausnahme war die GTX 780, die zum Release etwa 640 Euro gekostet hat - was auch damals bereits Preisdiskussionen mit sich gebracht hat. Allzu lange hatte das aber keinen Bestand, da bereits wenige Monate später die GTX 780 Ti zu einem ähnlichen Preis erschien.

Mit der GTX 980 Ti hat sich Nvidia zunächst wieder eher der 500-Euro-Marke angenähert, während die GTX 1080 zum Release im Mai 2016 mit 789 Euro in ganz anderen Preisregionen zu finden war. Allerdings fiel der Leistungsunterschied zum Vorgänger mit über 60 Prozent in unseren Benchmarks immens aus, während AMD etwas den Anschluss verloren hatte.

Wir erinnern uns: Mit der zu einer ähnlichen Zeit wie die GTX 1080 erschienenen Radeon RX 480 auf Basis der Polaris-Architektur hat AMD sich ganz explizit an die Mittelklasse gewendet. Im letzten Jahr konnte man zwar mit der Radeon RX Vega 64 in Sachen Leistung immerhin zu der GTX 1080 aufschließen. Allerdings waren die Karten lange Zeit nur schlecht und zu hohen Preisen verfügbar (vermutlich auch aufgrund hoher Mining-Nachfrage), außerdem haben sie eine deutlich schlechtere Energieeffizienz.

Unabhängig davon ist der Preis der RTX 2080 zum Release gar nicht so weit von ihrem direkten Vorgänger entfernt. Hat man als Spieler allerdings die in der Vergangenheit oft für eine XX80-Karte verlangten Preise im Bereich von 500 Euro im Hinterkopf, fällt der Sprung bei den Kosten deutlich größer aus.

Die Leistungssteigerungen von Generation zu Generation schwankten über die Jahre zwischen Werten von 20 bis 30 Prozent und großen Abständen von 50 Prozent oder mehr. Laut Nvidia ist bei der RTX 2080 in Spielen ohne Raytracing ein Plus von etwa 50 Prozent gegenüber dem Vorgänger zu erwarten.

Zieht man davon etwas ab, da es sich um eine mit Vorsicht zu genießende Herstellerangabe handelt, wäre im Vergleich zu der GTX 1080 mit Werten im Bereich von 30 bis 40 Prozent zu rechnen - das bleibt aber vorerst reine Spekulation.

Rechenleistung
in Teraflops (FP32)

Speicher
(Bandbreite)

Euro/Teraflop

Euro/GByte VRAM

RTX 2080

10,07

8,0 GByte GDDR6
(448 GB/s)

94

118

GTX 1080

8,87

8,0 GByte GDDR5X
(320 GB/s)

95

106

GTX 980

4,98

4,0 GByte GDDR5
(224 GB/s)

116

145

GTX 780

4,15

3,0 GByte GDDR5
(288 GB/s)

163

225

GTX 680

3,25

2,0 GByte GDDR5
(192 GB/s)

160

256

GTX 580

1,58

1,5 GByte GDDR5
(192 GB/s)

305

321

GTX 480

1,34

1,5 GByte GDDR5
(177 GB/s)

358

320

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