Fazit der Redaktion
Dimitry Halley
@dimi_halley
The Bard's Tale 4 hat mich wirklich positiv überrascht. Früher war ich zwar eher im Abenteurerlager eines Dungeon Master und Might & Magic, weil sich mir das ganz alte The Bard's Tale eine Spur zu sperrig spielte - mit Teil 4 könnte die Serie jetzt 33 Jahre später doch mein Herz erobern. Denn das Spiel entfaltet seinen ganz eigenen Charme, der sich wunderbar von anderen Rollenspielen wie Pillars of Eternity, Dragon Age: Origins und Co. abgrenzt. The Bard's Tale 4 ist mehr ein intimer Pen&Paper-Abend, den ich mit mir selbst veranstalte.
Die Welt fällt kompakter aus als in einem The Witcher 3, bietet dafür hinter jeder Ecke und in jeder Gasse kleine Story-Details, Schätze, Rätsel und Feinde. Es gibt - zumindest in der mehrstündigen Demo - fast keinen Leerlauf, stattdessen bin ich immer damit beschäftigt, Skara Brae ein bisschen sicherer zu machen. Die Kämpfe spielen sich flott, die Mechaniken rund um Skills und Level-Ups wirken verständlich, der Fokus auf Spielbarkeit zahlt sich aus.
Falls ihr mal wieder ein altes, klassisches Fantasy-Buch aus dem Regal zieht, es nach Jahren mal wieder mit frischem Blick durchlest und dann merkt »Hey, irgendwie ist das auf bekannte, aber auch auf neue Weise cool«, dann entspricht das in etwa meinem Gefühl gegenüber The Bard's Tale 4.

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