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Fazit: The Suicide Of Rachel Foster im Test: Ein Walking Simulator auf Irrwegen

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Fazit der Redaktion

Florian Zandt
@zandterbird

Es gibt besonders eines, das The Suicide Of Rachel Foster enorm gut macht: Mich mittels des herausragenden Audiodesigns in seinen Bann zu ziehen. Die Idee, ein Spiel aus der Egoperspektive mit binauralem Sound auszustatten, ist ebenso genial wie wirkungsvoll. Und auch der Schauplatz, das vermodernde, aus der Zeit gefallene Hotel mitten im Nirgendwo, holt mich auf einer gewissen Ebene ab. Wären da nicht die mechanischen Probleme!

Und nein, ich meine damit nicht, dass der Titel »zu wenig Spiel« bietet, um zu unterhalten. Das ist für mich ein klassisches Nullargument, das die Vielfältigkeit des Mediums Computerspiel verkennt. Die Geschichte um Suizid und Liebe ist vor allem spielerisch weder Fisch noch Fleisch. Keine der Mechaniken wird so eingesetzt, wie es möglich und gut gewesen wäre. Auch was die Story betrifft, geht The Suicide Of Rachel Foster den eigenen Ambitionen auf den Leim. Das Spiel mag sich selbst als erwachsen bezeichnen. So reif wie die Genrekönige Gone Home oder What Remains Of Edith Finch zeigt es sich jedoch zu keiner Zeit.

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