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Seite 2: The Wolf Among Us: Staffel 1 im Test - Rübe ab im Märchenland

Spürbare Entscheidungen zum Zurückspulen

Die Entscheidungen in The Wolf Among Us haben gefühlt größere Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf, als es in der ersten und zweiten Staffel von Telltales The Walking Dead der Fall ist. Wir entscheiden an einer Stelle sogar über Leben und Tod eines Charakters, wenn wir Bigby zuerst an einen anderen Ort schicken, wo seine Anwesenheit auf den ersten Blick dringlicher erscheint.

Handfeste Quicktime-Prügeleien lassen sich im Laufe der Staffel nicht vermeiden. Handfeste Quicktime-Prügeleien lassen sich im Laufe der Staffel nicht vermeiden.

Ebenso geht uns ein Einbrecher durch die Lappen, wenn wir das Gespräch mit einigen Nebencharakteren vorziehen, anstatt direkt zu einem vermeintlichen Tatort zu gehen. Und wenn Bigby sich dank uns wie die sprichwörtliche Axt im Walde benimmt, lassen ihn das die anderen Charaktere deutlich spüren.

Abgesehen von Quicktime-Sequenzen ist das Absuchen der Handlungsorte das einzige spielerische Element des Adventures. Abgesehen von Quicktime-Sequenzen ist das Absuchen der Handlungsorte das einzige spielerische Element des Adventures.

Nachdem die Auswahlmöglichkeiten sich hier stärker auf das Spiel auswirken, kommt es uns sehr gelegen, dass wir im Menü zurückspulen und von der gewählten Szene ausgehend einen neuen Spielstand anlegen können. So lassen sich sämtliche Möglichkeiten austesten, ohne dabei einen Speicherstand überschreiben zu müssen. Bei vier Speicherständen ist jedoch Schluss - wir müssen uns also irgendwann doch dazu durchringen, einen Spielstand zu überschreiben, um weitere Wege austesten zu können.

Als nützlicher Zusatz stellt sich das Book of Fables heraus, das wir über das Menü aufrufen können, um Informationen zu sämtlichen Charakteren und Orten abzurufen. Es hilft Spielern auf die Sprünge, die in Sachen Märchen und Sagen nicht allzu sattelfest sind, oder frischt die Erinnerung an bereits vergessene Details auf.

Technisch hinterlässt The Wolf Among Us einen durchwachsenen Eindruck: Der farbenfrohe Comic-Look präsentiert sich durchweg stilsicher und kaschiert manch matschige Textur. Gemessen an der dennoch überschaubaren Grafikqualität geizt das Adventure aber immer mal wieder mit Leistung, was auf betagten PCs in längeren Ladezeiten und einigen Rucklern resultiert.

Wir können wählen, ob wir zuerst zu Tweedledee, Crane oder Holly gehen. Die Entscheidungen wirken sich in The Wolf Among Us gefühlt stärker aus als in The Walking Dead. Wir können wählen, ob wir zuerst zu Tweedledee, Crane oder Holly gehen. Die Entscheidungen wirken sich in The Wolf Among Us gefühlt stärker aus als in The Walking Dead.

Schlechte Zukunftsaussichten

Nach rund zehn Stunden Spielzeit und einer grandiosen fünften Episode läuft der Abspann. Vorher führen wir allerdings noch einen abschließenden Dialog, der durch seine letzten Momente mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet, und uns Lust auf Staffel zwei macht.

Damit sieht es jedoch bisher schlecht aus - Telltale hat schon jetzt eine dritte Staffel von The Walking Dead bestätigt, obwohl Episode fünf der zweiten Staffel gerade erst erschienen ist, bei The Wolf Among Us hüllen sich die Macher allerdings noch in Schweigen. Kein gutes Zeichen für eine Fortsetzung.

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