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Seite 2: They are Billions im Test - Massenschlachten mit Hirn

Pssst oder KRAWUMM?

Und weil ihr gegen immer stärkere Zombies auch bessere, teurere Einheiten wie Scharfschützen, Mechs oder Raketenwerfertrupps braucht, müsst ihr zwingend forschen und mehr Rohstoffe anhäufen. Also heißt es expandieren, hin zu mehr Eisenvorkommen und Ölquellen - die ihr wiederum schützen müsst.

Und natürlich gibt's auch immer bessere Abwehranlagen, aus schnöden Holzpalisaden samt bemannbaren Türmen werden später Steinmauern, Ballistatürme, Stromschocker, MGs, Gatling-Guns, Minen und so weiter. Ihr seht also: Das Wettrüsten hält einen immer auf Trab - wenn ihr nicht gerade auf den leichtesten Einstellungen spielt, gibt's nie Leerlauf, sondern immer was zu tun.

Cool: Die Truppentypen haben zwar keine Spezialfähigkeiten, spielen sich aber taktisch durchaus unterschiedlich. Die Starteinheiten, die Jäger, sind flink und töten lautlos per Bogen, während etwa die sauteuren Mechs zwar eine gewaltige Gatling-Feuerkraft mitbringen, aber genauso viel Lärm machen - und entsprechend Untote anlocken.

Uncool: Beim Testen haben sich unsere größeren Armeen öfter verhakt, gerade an Engpässen blockieren sich Soldaten häufig gegenseitig oder bleiben an Waldecken hängen, sodass wir sie manuell rausbugsieren müssen. Auch das Baumenü ist teils umständlich und fordert oft einen Klick zu viel. In einem Spiel, bei dem es auf jede Sekunde ankommen kann, ist das besonders nervig.

They Are Billions - Trailer: So sehen die sechs neuen Weltwunder aus 1:33 They Are Billions - Trailer: So sehen die sechs neuen Weltwunder aus

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200, 400, 600, gähn

Viel ärgerlicher ist aber die versemmelte Kampagne. Die kam erst nach dem eigentlichen Release ins Spiel und wirkt unausgegoren. Hier absolviert ihr immer wieder drei grundsätzliche Missionstypen. Einer ähnelt dem beschriebenen Survival-Modus, klatscht aber zusätzliche Ziele daran, die sich dauernd wiederholen: Wir sollen zum Beispiel 200, 400 oder 600 Kolonisten ansiedeln.

Oft haben wir schon alle Zombiewellen und Herumstreuner erledigt, mussten dann aber noch die erforderlichen Wohngebäude nebst Nahrung und Strom bereitstellen. Laaangweilig!

Missionstyp zwei schickt euch mit einem von zwei beim Kampagnenstart wählbaren Helden in Anlagen voller zombieverseuchter Räume. Beim Durchstöbern der Bunker, Labore und so weiter findet ihr Handgranaten, Medipacks und auch mal Truppen, die sich euch anschließen.

Das spielt sich ganz nett, hat allerdings einen Bedienungs-Haken: Ihr solltet als Nebenziel nämlich auch Forschungs- und Imperiumspunkte einsammeln, die sich zum Beispiel in Fässern oder herumliegenden Büchern finden. Also müsst ihr per Mauszeiger mehr identische Behälter »abscannen« als in einem Grafikadventure der Neunziger.

Genau gleiche Fässer abzusuchen, ist nicht gerade eine spannende Aufgabe.Genau gleiche Fässer abzusuchen, ist nicht gerade eine spannende Aufgabe.

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Kapitulierende Veteranen

Missionstyp Nummer Drei hat die meisten Probleme: Hier bekommt ihr ein Budget an Imperiumspunkten, das ihr in bisherigen Kampagnen-Einsätzen verdient habt. Damit platziert ihr im Pausenmodus vorgegebene Truppen und Verteidigungsanlagen, um einen drohenden Massenangriff gegen euer Hauptquartier abzuwehren.

Sobald alles bereitsteht, könnt ihr den Angriff starten lassen. Dieser Modus ist aber dermaßen unfair schwer, dass selbst Veteranen aus dem Early Access daran verzweifelt sind, darum bessern die Entwickler aktuell nach.

They are Billions lohnt sich deshalb vor allem wegen seines knallharten Survival-Modus, in dem man Dutzende spannender Stunden versenken kann - mindestens! Wer unbedingt eine gute Kampagne möchte, sollte sich den Kauf hingegen gut überlegen.

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