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Die besten Steampunk-Spiele 2020: Von Luftschiffen & Dampfmaschinen

Von Bioshock bis Sunless Sea: Wir stellen euch die coolsten Titel mit Steampunk-Setting vor. Hier trifft das Viktorianische Zeitalter auf Sci-Fi-Elemente.

von Dimitry Halley, Elena Schulz, Géraldine Hohmann,
28.11.2019 14:02 Uhr

Wir stellen euch die besten Spiele mit Steampunk-Setting vor. Wir stellen euch die besten Spiele mit Steampunk-Setting vor.

Steampunk klingt zwar ziemlich cool, so richtig etwas darunter vorstellen, kann sich aber nicht jeder. Einfach gesagt bezeichnet der Stil eine Kombination aus modernen oder futuristischen Technologien und Elementen mit dem Viktorianischen England. Sci-Fi im Retro-Look sozusagen. Der »Steam« kommt dabei von dampfbetriebenen Maschinen, die hier oft eine große Bedeutung einnehmen.

Es gibt aber noch viele weitere Steampunk-Unterkategorien, die sich nach den unterschiedlichen Technologien oder Antrieben in ihrem Mittelpunkt richten: Teslapunk mit dem Fokus auf Elektrizität (The Order: 1886), Atompunk wie bei Fallout, Steamfantasy in Van Helsing, Clockpunk (Machinarium), Whalepunk (Dishonored) oder Dieselpunk (Dieselstörmers).

Die spannende Mischung aus Fortschritt und Vergangenheit bleibt aber erhalten, weshalb wir solche Titel nicht aus unserer Liste ausklammern wollen. Wir stellen in unserem Special die wichtigsten aktuellen Vertreter des Steampunk-Genres vor, quer durch alle Genres, Szenarien und von Indie bis AAA-Blockbuster. Welche Steampunk-Spiele fehlen in der Liste? Ab in die Kommentare damit!

Letztes Update: 6. Juni 2020
Hinzugefügt: Iron Danger, Merchant of the Skies

Iron Danger

Iron Danger - Gameplay-Demo: Herr der Ringe meets Transformers 5:53 Iron Danger - Gameplay-Demo: Herr der Ringe meets Transformers

Genre: Taktik-Rollenspiel | Release: 25. März 2020 | Preis: 30 Euro

Worum geht's? Die Entwickler des Rollenspiels Iron Danger sind professionelle Cutter - und das verbauen sie in einer besonderen Spielmechanik, die Iron Danger von anderen RPGs abhebt. Denn eine Zeitleiste am unteren Bildschirmrand erinnert an Videoschnittprogramme und funktioniert auch ganz ähnlich.

In den pausierbaren Taktikgefechten könnt ihr immer wieder 5 Sekunden in der Zeit zurückspringen und so euren Tod verhindern oder eine bessere Strategie ausprobieren. Ihr könnt etwa Gegner mit eurer Feuermagie in Brand stecken und dann gnadenlos in ein entflammbares Kornfeld stoßen. Oder einen Baum zum Umsturz bringen und damit das Schicksal eurer darunterstehenden Feinde besiegeln.

Für wen geeignet? Das Setting von Iron Danger ist ein Mix aus Steampunk und Fantasy - die finnischen Entwickler beschreiben es als »eine Mischung aus Transformers und Herr der Ringe«. Nordische Folklore trifft hier auf riesige stählerne Monster und formt so kuriose Endbosse wie mechanische Eisbären. Für Rollenspiel-Puristen ist die Welt zwar etwas dünn besiedelt und der RPG-Anteil zu klein - aber geduldige Taktik-Enthusiasten können mit der Rückspulfunktion eine Menge Spaß haben.

Wie viel Zeit brauche ich? Iron Danger ist kein super umfangreiches Spiel. Für die reine Hauptgeschichte braucht ihr zwischen 10 und 15 Stunden, mit allem Drumherum steigt die Spielzeit auf etwa 20 bis 25 Stunden.

Iron Danger im GameStar-Test: Mit dem Mausrad Leben retten

Merchant of the Skies

Link zum YouTube-Inhalt

Genre: Handelssimulation | Release: 17. April 2020 | Preis: 15 Euro

Worum geht's? Die Handelssimulation Merchant of the Skies überrascht an vielen Fronten. Zum einen mit seinem ungewöhnlichen Setting: Als Luftschiffkapitän und fliegender Händler reist ihr durch eine von 1001 Nacht inspirierte Steampunk-Welt. Zum anderen hat Merchant of the Skies auch in Sachen Gameplay einige Innovationen parat.

Für wen geeignet? Hinter der Verkleidung eines gemütlichen Casual Games mit hübscher Pixelwelt verbirgt sich eine knallharte Handelssimulation - inklusive möglichem Permadeath, wenn ihr euer Geld nicht richtig anlegt. Ihr reist von fliegender Insel zu fliegender Insel, trefft skurrile Charaktere wie eine Karotte mit Hut und verkauft dabei exotische Waren mit möglichst hohem Gewinn. Dabei könnt ihr an diversen Stellschrauben drehen: Vielleicht wollt ihr ja Touristen auf eurer Handelsreise mitnehmen, um euch ein paar Taler für die Aufladung eures Luftschiffes zu verdienen, das kostet aber Zeit.

Wie viel Zeit brauche ich? Die reine Kampagne von Merchant of the Skies beendet ihr in rund 13 bis 15 Spielstunden, doch auch danach besteht noch die Option, ein offenes Sandbox-Spiel zu starten, das die Zeit freilich nochmal verdoppeln kann. Merchant of the Skies erlaubt euch also ein recht bequemes Portionieren der eigenen Spielzeit.

Merchant of the Skies ist öllig zurecht ein Steamdurchstarter (Meinung)

Close to the Sun

Close to the Sun - Test-Video: Der Sonne zu nah? 6:37 Close to the Sun - Test-Video: Der Sonne zu nah?

Genre: Horror-Adventure | Release: 5. Mai 2020 | Preis: 20 Euro

Worum geht's? Das Horror-Adventure Close to the Sun präsentiert euch einen Mix aus Steam- und Tesla-Punk, inklusive Quantenphysik, die alles durcheinander bringt. Man begleitet die Journalistin Rose Archer, die sich auf der Suche nach ihrer Schwester auf das Forschungsschiff Helios begibt. Das wurde von Nikola Tesla persönlich für die klügsten Köpfe dieser alternativen Variante des 19. Jahrhunderts gebaut. Allerdings haben die Genies dummerweise die Zeit durcheinander gebracht, was gefährliche Monster freigesetzt hat.

Für wen geeignet? Rose muss das Chaos irgendwie aufhalten. Dazu lösen wir kleine Rätsel oder laufen vor den Zeitanomalie-Kreaturen davon. Den Kern des Spiels bildet aber das erkunden der Helios und das Erleben der Geschichte über Dialoge und versteckte Sammelobjekte. Close to the Sun wartet vor allem mit einer dichten Atmosphäre und interessanten Charakteren auf, leistet sich bei Story und Spielmechanik aber ein paar Patzer. Ihr benötigt also ein Faible für Knobeleien - und die Bereitschaft, über ein paar Ecken und Kanten hinwegzusehen.

Wie viel Zeit brauche ich? Close to the Sun ist ein gutes Wochenendspiel. Mit 5 bis 7 Stunden Spielzeit kommt ihr damit nämlich an zwei Abenden (oder einem langen Tag) gut durch. Viel Nebenkrams gibt's nicht, eben ein kompaktes Adventure.

Close to the Sun im Test: Monsterjagd auf der Titanic

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