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Seite 2: Total War: Attila - Camp um dein Leben!

Ab in den Süden!

Also treiben wir unser Volk weiter, immer auf der Flucht vor den finsteren Horden und der Schneegrenze, die sich stetig weiter nach Süden verschiebt. Das Wetter hat in Attila jetzt deutlich stärkere Auswirkungen, auch weil eine Runde nur ein Vierteljahr verstreichen lässt. Unser Ziel ist also ein warmes, fruchtbares Land, in dem wir uns neu ansiedeln können. Hmm, wie klingt Italien? Das ehemalige Römische Imperium bröckelt und ist bereits in Ost und West geteilt. Siedlungen, die wir auf unserem Weg erobern, besetzen wir nicht, sondern plündern sie oder befreien die von den Römern unterjochten Völker, in der Hoffnung in ihnen wertvolle Verbündete gegen die Hunnen zu finden.

Total War: Attila - Entwickler-Video zeigt Diplomatie und Politik 4:06 Total War: Attila - Entwickler-Video zeigt Diplomatie und Politik

Alternativ könnten wir die Orte mitsamt den umliegenden Gebieten auch dem Erdboden gleichmachen, damit sie unseren Verfolgern nicht in die Hände fallen. Diese neuen Möglichkeiten bereichern das Spiel um mehr taktische Vielfalt. Auf großen Widerstand stoßen wir auf unserem schnellen Vorstoß nicht. Ob die traditionell problembehaftete KI mit der fordernden Nomaden-Mechanik wirklich umgehen kann, muss sich noch zeigen.

Ich sagte doch: KEIN Feuer!

Größere Städte umgehen wir lieber, selbst wenn sie nur über eine schwache Garnision verfügen, denn Belagerungen sind aufwändiger geworden. Die Herstellung von Leitern oder Rammen dauert länger und in der Schlacht können die Verteidiger Straßenzüge mit Barrikaden blockieren. Da sind Verluste vorprogrammiert. Wer zu lange braucht oder unvorsichtig mit Feuerpfeilen agiert, riskiert außerdem, letztendlich nur Ruinen erobert zu haben, denn lange Belagerungen und Zerstörungen in den Echtzeit-Schlachten fügen den Gebäuden Schaden zu.

Belagerung: Strategiekarte Unsere Ostgoten stehen vor Konstantinopel. Langwierige Belagerungen sind riskant, weil die Hunnen uns schnell in den Rücken fallen können.

Belagerung: Echtzeit-Schlacht Mit einer Ramme, Leitern und einem Belagerungsturm stürmen unsere Krieger die zermürbten Verteidigungsanlagen.

Schließlich in Norditalien angekommen entscheiden wir, uns häuslich niederzulassen. Wir erobern Mediolanum (Mailand) und befehlen unseren Kriegern, die Stadt zu besetzen. Damit verliert unsere gesamte Fraktion ihre Migrationsboni und steuert sich von nun an wie die »klassischen« Parteien. Wir können jetzt also Handeln und Steuern einnehmen. Diesen Trick beherrschen die Hunnen übrigens nicht. Sie sind dazu verdammt, plündernd über die Karte zu ziehen. Ob wir es tatsächlich schaffen, die Ostgoten in Italien anzusiedeln, finden wir nicht mehr heraus, denn nach 40 Runden endet die Preview-Version. Wir freuen uns aber darauf, das Abenteuer in der Vollversion erneut in Angriff zu nehmen!

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