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Fazit: Total War: Warhammer - Sieht so die Kampagnenkarte aus?

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Fazit der Redaktion

Michael Graf: Ja, die Schlachten sehen schon jetzt grandios aus und machen große Lust darauf, mehr von Total War: Warhammer zu sehen. Was mich - und vermutlich viele andere Serienfans - bei einem Total War aber am meisten interessiert, sind die KI und die Kampagne. Logisch, die Denkstärke der Computergegner bleibt wie immer abzuwarten. Und klar, dass sich Creative Assembly beim Solofeldzug bis zum letzten Moment bedeckt hält, ist alte Total-War-Tradition. Diesmal aber schwiegen die Entwickler noch eiserner als sonst. Weder die groben Spielweltgrenzen noch eine ungefähre Kampagnendauer wollten sie uns verraten - man konnte schon glauben, sie hätten etwas zu verbergen.

Falls die nun veröffentlichte Kartenzeichnung tatsächlich der Karte der Spielwelt entspricht, würde das jedoch meine schlimmsten Befürchtungen lindern: 52 Provinzen (nochmals unterteilt in Regionen) sind nur minimal weniger als in Rome 2. Dass sich Total War: Warhammer tatsächlich nur wie ein Drittel eines größeren Spiels anfühlt, könnte zwar trotzdem passieren - vor allem, weil es nur vier spielbare Fraktionen gibt - genügend Raum zum Erobern dürfte die Karte aber bieten. Und das muss sie auch. An einer Total-War-Kampagne will ich mich schließlich wochenlang festbeißen, nicht nur ein Wochenende lang.

Etwas skeptisch bin ich noch bei der zehnstündige Story-Einführung. Denn erstens waren Erzählkampagnen noch nie die große Stärke von Creative Assembly (siehe der nette, aber wenig denkwürdige Prolog von Empire), zweitens möchte ich gerne frei entscheiden, wen ich erobere, und nicht am Story-Gängelband geführt werden. Wenn sie gut gemacht sind, dürften die individuellen Geschichten allerdings einigen Wiederspielwert entfalten: Könnte schon interessant sein, die Perspektiven der unterschiedlichen Völker zu erleben. Und natürlich auch ihre spielerischen Unterschiede.

Ich hoffe, dass sich die vier Fraktionen tatsächlich so unterschiedlich anfühlen wie, sagen wir, Nomaden und sesshafte Völker in Total War: Attila. Wenn also jede Fraktion nicht nur vor anderen Herausforderungen steht, sondern auch ganz eigene Spielmechanismen mitbringt. Das wäre für Total War tatsächlich ein großer Schritt. Vorausgesetzt, alles funktioniert. Ich sage nur Politiksystem von Rome 2.

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