Vulkan-Support für Ghost Recon: Breakpoint sagt Rucklern den Kampf an

Der Taktik-Shooter Ghost Recon: Breakpoint bekommt mit dem nächsten Title Update 2.0 eine optionale Vulkan-API für bessere Performance.

von Christian Just,
21.03.2020 14:15 Uhr

Ghost Recon: Breakpoint greift Performance-Probleme mit der Integration der Vulkan-API an. Ghost Recon: Breakpoint greift Performance-Probleme mit der Integration der Vulkan-API an.

Ruckler und niedrige Frameraten sollen in Ghost Recon: Breakpoint bald deutlich weniger vorkommen. Wie Ubisoft im Blogeintrag bekanntgab, enthält das große Title Update 2.0 am 24. März neben der mit Spannung erwarteten »Ghost Experience« auch eine optionale Unterstützung der Vulkan-Schnittstelle.

Bislang setzte Ghost Recon: Breakpoint auf DirectX 11, eine API, die inzwischen über zehn Jahre auf dem Buckel hat. Durch den Vulkan-Support soll die CPU-Last reduziert und die Rechenleistung gleichmäßiger auf Grafikkarte und Prozessor verteilt werden.

Vulkan bleibt aber optional: Künftig haben Spieler von Breakpoint im Grafik-Optionsmenü die Wahl, ob sie DirectX 11 oder Vulkan verwenden wollen. Während Vulkan bei moderneren Grafikkarten für einen Performance-Boost sorgen kann, läuft das Spiel auf älteren Modellen unter Umständen mit DirectX 11 besser.

Wie Vulkan in Ghost Recon: Breakpoint genau funktioniert, erklärt Ubisoft in diesem Video:

Hoffnungen ruhen auf dem Ghost-Modus

Der Nachfolger zu Ghost Recon: Wildlands hatte einen schwierigen Start. Wie wir im Test zu Breakpoint feststellten, leidet das im Kern gute Spielprinzip des Taktik-Shooters unter dem wenig passenden Service-Überbau und den Loot-Shooter-Elementen.

Diese Kritik ist bei Ubisoft angekommen und mündet am 24. März in Title Update 2.0, das unter anderem den sogenannten Immersive- oder Ghost-Mode für Breakpoint bringt. Dieser optionale Modus entfernt viele der kritisierten Features wie Waffen mit Gear Score und integriert Hardcore-Elemente wie ein reduziertes UI.

Außerdem kommt ein Custom Mode hinzu, der Spieler haarklein Einstellungen für die ganz persönliche Spielerfahrung vornehmen lassen soll.

Die Änderungen sind so umfassend, dass sie durchaus die Rettung für das strauchelnde Breakpoint bedeuten könnten, wenn die Fans der Serie schließlich doch ein Erlebnis bekommen, das mehr mit dem beliebten Vorgänger Wildlands als etwa mit Division 2 zu tun hat.

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