Warcraft 3 Reforged: Blizzard will "zum Spiel stehen" & bleibt optimistisch

Im Quartalsbericht für ihre Investoren informierte Blizzard über die internen Vorgänge beim Publisher. Dabei gingen sie auch auf den Stand des kontrovers aufgenommenen Warcraft 3: Reforged ein.

von Valentin Aschenbrenner, Jonas Hellrung,
07.02.2020 14:12 Uhr

Warcraft 3: Reforged wurde bei Release von einigen Spielern nicht gut aufgenommen. Warcraft 3: Reforged wurde bei Release von einigen Spielern nicht gut aufgenommen.

Trotz der Kontroverse um Warcraft 3: Reforged, dem Aufstand der Fans und durchwachsener Kritiker-Wertungen möchte Blizzard das Spiel nicht aufgeben und hält weiterhin daran fest. Viel eher soll die Neuauflage von Warcraft 3 weiterhin ausgebaut und verbessert werden, wobei man in direkte Kommunikation mit den Spielern treten möchte.

Dies geht aus einem Quartalsbericht von Blizzard hervor, bei dem das Präsident J. Allen Brack persönlich kommuniziert, nachdem das Entwicklerstudio erst kürzlich mit einer öffentlichen Entschuldigung an die Fans herantrat.

"Unsere Community hat wirklich Großes von uns erwartet und uns wurde von ihnen mitgeteilt, dass wir dem nicht gerecht werden konnten. Dennoch stehen wir hinter unseren Spielen und haben bereits immer wieder gezeigt, dass wir sie nicht nur nach der Veröffentlichung unterstützen, sondern auch weiterhin darauf aufbauen. Das wollen wir auch hier [bei Warcraft 3: Reforged ] tun. Wir werden weiter an dem Spiel arbeiten und weiterhin unsere Community über unsere Pläne aufklären."

Wie sieht die Zukunft von Warcraft 3: Reforged aus?

Wie diese Pläne konkret aussehen werden, ist noch nicht bekannt. Erst kürzlich stellte Blizzard seinen Kunden eine Möglichkeit zur Rückgabe von Warcraft 3: Reforged zur Verfügung, die über die regulären Standards der Firma hinausgeht. Darüber hinaus sollen kommende Updates zahlreiche Fehler beheben und Reforged um diverse Online-Funktionen erweitern.

Ob sich damit die Fans zufrieden geben, bleib fragwürdig. So werden bei Warcraft 3: Reforged vor allem fehlende Inhalte - wie zum Beispiel verbesserte Cutscenes und ein überarbeitetes Interface - kritisiert, die im Vorfeld des Releases noch versprochen wurden. Zusätzlich mussten Spieler auf bestimmte Features verzichten, die zwar Teil der klassischen Ursprungsversion sind, in Reforged jedoch nicht enthalten.


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