50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Vielversprechendes Weltraum-Strategiespiel war fast tot, ist jetzt aber doch gerettet

Ephemeris hat bei GameStar Eindruck geschindet, doch die Crowdfunding-Kampagne scheiterte. Jetzt haben Investoren aus Deutschland 200.000 Euro für die Entwicklung springen lassen.

Dicke Kreuzer, fette Laserstrahlen und wuchtige Raketensalven: Ephemeris hat alles, was Fans von Homeworld lieben. Dicke Kreuzer, fette Laserstrahlen und wuchtige Raketensalven: Ephemeris hat alles, was Fans von Homeworld lieben.

Dass das Schicksal von Ephemeris monatelang in der Schwebe hing, passt zwar zum Szenario des Weltraum-Strategiespiels, war für das winzige Entwicklerstudio dahinter aber natürlich trotzdem kein Zuckerschlecken.

Doch jetzt gibt es gute Nachrichten: Ein Scheck über 200.000 Euro hat das Projekt nach einer gescheiterten Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo vorerst gerettet.

Woher der plötzliche Geldsegen kommt? Aus Deutschland!

Video starten 5:29 Riesige Raumschiffe, kleine Jäger: Der Homeworld-Erbe Ephemeris zeigt eine große Schlacht

Was Ephemeris für Strategie-Spieler so interessant macht

Das finnische Studio YrdVaab will mit Ephemeris die taktischen Echtzeit-Schlachten von Homeworld mit der 4X-Reichsverwaltung eines Stellaris verbinden und setzt bei den in 3D dargestellten Kämpfen auf eine Extraportion Realismus.

Auch eine Spur Total War sei im Spielprinzip enthalten, so das Versprechen. Ihr gebt Befehle und müsst geschickt verschiedene Raumschiff- und Waffentypen kombinieren, um Gegner auszubooten. Die Gesetze der Trägheit und simulierter Weltraumschrott sorgen für die nötige Würze.

Schlachten Verwaltung Schlachten Verwaltung

Ephemeris folgt dem bewährten Total War Prinzip. Im Gegensatz zu fast allen 4X-Spielen mit Weltraum-Szenario gibt's hier aber 3D-Kämpfe, in denen ihr jede Einheit selbst steuern könnt.

Auf Reichsebene baut ihr rundenbasiert Planeten aus, schickt Flotten zu entfernten Systemen und kolonisiert neue Welten. Diplomatische Beziehungen zu anderen Völkern sind wichtig, ebenso die Forschung in einem innovativen Technologiebaum, der durch Zufallselemente aufgepeppt wird.

2024 sprachen wir vor der Crowdfunding-Kampagne mit dem Chef-Entwickler und bekamen exklusiv eine erste Demo vorgeführt:

Willkommene Finanzspritze

Wie uns Chef-Entwickler Tuomas Pöyhtäri nun anvertraut, hat die große GameStar-Preview zu Ephemeris die Aufmerksamkeit mehrerer Investoren erregt. So trat etwa ein bekannter deutscher Publisher mit der Bitte um Kontaktaufnahme an die Redaktion heran.

Jetzt sind monatelange Verhandlungen erfolgreich zu Ende gegangen, wie Pöyhtäri in einem Video-Update auf YouTube erklärt:

»Die 200.000 Euro, die wir gesammelt haben, übertreffen unser Crowdfunding-Ziel um ein Vielfaches und werden es uns ermöglichen, die Entwicklung des Spiels zu beschleunigen, da wir nun unser Team erweitern können.«

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Der Release ist noch weit entfernt

Seit über vier Jahren versucht der Software-Ingenieur und gelernte Mathematiker Pöyhtäri, seinen Traum vom perfekten Weltraum-Strategiespiel zu verwirklichen.

Aktuell könnt ihr Ephemeris auf eure Steam-Wunschliste setzen, der Release ist für »das nächste Jahr« geplant. Dabei wollen die Entwickler im Early Access starten, um mit dem Feedback der Spieler Verbesserungen live umzusetzen.

Ephemeris ist nur eines von mehreren spannenden Projekten, die mit schick simulierten 3D-Schlachten punkten. Nachdem Homeworld 3 viele Fans der Reihe enttäuscht hat, gibt es eine Nische für solche Projekte. Und weil von einem Stellaris 2 weiterhin jede Spur fehlt, dürstet es Strategiespieler auch nach 4X-Nachschub.

Das Problem: Viele der Thronanwärter befinden sich noch in einer ganz frühen Entwicklungsphase.

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