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Inhaltsverzeichnis
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Test-Tagebuch zu Wolcen: Chaos, Abstürze und Schimpfwörter mit 4 Buchstaben

Wolcen ist eines der aufregendsten und zugleich kaputtesten Spiele, die unser freier Autor Sascha Penzhorn jemals getestet hat. Wie der Test abgelaufen ist, erfahrt ihr hier.

von Sascha Penzhorn,
22.02.2020 05:00 Uhr

Der Test von Wolcen ging spurlos an unserem Autor Sascha vorüber. Oder sieht er auf dem Bild etwa irgendwie derangiert aus? Der Test von Wolcen ging spurlos an unserem Autor Sascha vorüber. Oder sieht er auf dem Bild etwa irgendwie derangiert aus?

Ich mag meinen Job. Irgendwer aus der Redaktion schreibt mich an. Am liebsten Petra, denn Petra ist die Beste. »Hey, hast du Zeit [Irgendein Schlonz] zu testen?« Ich weigere mich, ein paar Minuten später habe ich einen Key im Posteingang, ich installiere und spiele den Krempel und ein paar Tage später wandert viel zu wenig Geld auf mein Konto.

Dann kommt die Queen vorbei und nimmt mir das Geld wieder weg, weil der verdammte Palast renoviert oder eines ihrer abscheulichen Enkelkinder verheiratet werden muss. Und dann muss ich noch mehr Tests schreiben. Der Kreislauf des Lebens. Den würde ich manchmal gerne unterbrechen. Manchmal sind Spieletests so abartig, dass ich mich gern freiwillig für einen Job auf dem Todesstern oder jenseits der Mauer melden würde. Das wäre weniger stressig als mein Test zu Wolcen.

Der Autor
Das Leben ist kein Ponyschlecken. Kein Spieletester bekommt immer nur das vorgesetzt, worauf er Lust hat. Doch weil Sascha Penzhorn Kolumnen drüber geschrieben hat, dass er Hunderte Stunden in Diablo und über 1.000 Euro in Path of Exile versenkt hat, schob ihm die GameStar-Redaktion prompt Wolcen hin. Ein Action-Rollenspiel, das alle paar Minuten abstürzt, Fortschritte löscht, Endgegner verschwinden lässt und ihn vom völlig überfüllten Server kickt. Aber vielleicht ist ihm das ja eine Lehre. Vielleicht heult er in Zukunft nicht mehr so rum, wenn er für einen Artikel Gothic spielen darf. Das Weichei.

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Eher kein AAA

Einige Bugs der Release-Fassung sind recht sonderbar. Einige Bugs der Release-Fassung sind recht sonderbar.

Machen wir uns nichts vor: Ich teste eher so die B-Ware. Das meine ich gar nicht unbedingt negativ. Aber falls irgendwann Cyberpunk 2077, ein neues GTA oder Elder Scrolls 6 erscheinen, wird sich niemand bei mir melden und sagen: »Penzhorn, mach mal!« Was schade ist, denn ich schreibe voll geile Tests.! (Anm. d. Red: Ja, hier standen zwei Satzzeichen. Wir lassen sie drin, um Sascha eine Lektion zu erteilen.)

Aber wann immer irgendwo ein Indie-Studio die Warhammer-Lizenz in die Finger bekommt und ein sehr durchschnittliches oder auch mal ein echt mieses Spiel damit zusammenklöppelt, wenn irgendwo ein lahmer Indie-Blender ohne Gameplay auftaucht, dann werde ich auf den Plan gerufen. Das ist kein Weltuntergang, sonst hätte ich das nicht zu meinem Beruf gemacht, aber über die Jahre entsteht so eine gewisse Erwartungshaltung. Wenn ich was testen soll, frage ich mich immer erst mal: »Warum ich? Was stimmt mit dem Spiel nicht?«

Ich bin seit knapp 60 Leveln kein einziges Mal gestorben. Mal sehen, ob ich das bis zur Maximalstufe 90 durchziehen kann. Ich bin seit knapp 60 Leveln kein einziges Mal gestorben. Mal sehen, ob ich das bis zur Maximalstufe 90 durchziehen kann.

Fragt mich der Chef, ob ich Wolcen kenne. »Ist das nicht dieses Spiel, das seit Jahren im Early Access steckt, immer wieder verworfen wird und mit jedem Release weniger Features hat?« Ich habe es im Early Access gespielt. Als es noch eine drehbare Kamera, eine offene, frei begehbare Spielwelt, eine sehr detaillierte Charakteranpassung und flatternde Capes hatte.

Alles Dinge, die in der Release-Fassung fehlen, zumindest während ich diesen Text verfasse. Aber immerhin hat es jetzt ein Erscheinungsdatum: 13. Februar 2020. Meine Testversion bekomme ich am 3.2. - Deadline von gut einer Woche. Einen Tag für mögliche Rückfragen und Korrekturen, am 12. soll der Artikel live gehen.

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