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Fazit: WoW: Battle for Azeroth - Endcontent ohne Raids: Gibt es auf Maximalstufe genug zu tun?

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Fazit der Redaktion

Stefan Köhler:
@doublepayje

Ich muss sagen: Blizzard hat das Pacing von Battle for Azeroth in den Release-Wochen sehr gut unter Kontrolle. Kurz vor Release von Raid und PvP-Saison fühle ich mich gerade ausreichend ausgerüstet und vorbereitet, in den drei Wochen hatte ich gut zu tun. Charakter und Beruf hochleveln, die Story erleben, Inhalte freischalten, Instanzen und Inselexpeditionen besuchen, das hat mich alles soweit gut motiviert und jetzt möchte ich gerne das nächste Kapitel sehen, das zum 05. September dann auch gerade richtig erscheint.

Vielspieler waren und sind mit dem Freischalten der verbündeten Völker und täglichen Missionen beschäftigt, können mit einem Zweitcharakter die komplett unterschiedliche Storykampagne der anderen Fraktion durchspielen und mit einem Fokus auf Berufe sich schon jetzt eine goldene Nase im Auktionshaus verdienen. Und wer ein gemütliches Tempo anschlägt oder wenig Zeit hat, ist eh noch länger als drei Wochen beschäftigt. Nur PvP-Fans werden wohl ein wenig Langeweile in den altbekannten, ungewerteten Schlachtfeldern wie Arathibecken und Alteractal verspürt haben.

Jetzt kommen also der erste Raid, zusätzliche Open-World-Raidbosse, immer schwieriger werdende Mythic-Plus-Dungeons (mit immer besserer Ausrüstung!), die PvP-Saison und die mit Battle for Azeroth neu eingeführten Kriegsfronten, die nochmal neue tägliche Aufgaben, ein Questgebiet und einen 20-Spieler-Raid liefern. Ich bin gespannt, wie lange Blizzard für die Veröffentlichung vom ersten Content-Patch 8.1 braucht und ob das Release-Tempo beibehalten werden kann.

Kevin Nielsen:
@Cpt_Sankar

Das Leveln in MMORPGs ist für mich persönlich immer wie eine sehr gute Vorspeise und regt in der Regel meinen Appetit auf die Endgame-Inhalte an. Diese wiederum sind für mich wie ein prall gefüllter Hauptgang und mein eigentlich unstillbarer Hunger wurde mit World of Warcraft: Battle for Azeroth bisher wirklich sehr gut bedient. Mit dem Erreichen von Stufe 120 hat man eine Vielzahl an möglichen Aktivitäten.

Allen voran gilt es die Kriegskampagne voranzutreiben und gleichzeitig die jeweilige Story um Kul Tiras und Zandalar zu beenden. Über diese beiden Aktivitäten schaltet ihr außerdem weitere mythische Dungeons frei. Womit wir direkt bei der nächsten Möglichkeit sind, sich die Zeit zu vertreiben: Dungeons. Daneben gibt es noch Weltquests, Insel Expeditionen und Ruf farmen. In meiner Gilde haben wir uns zum Ziel gesteckt, dass alle Mitglieder des Raids bis zum 5. September mindestens Itemlevel 340 und das Herz von Azeroth auf Stufe 19 haben. Dies sorgte bei mir tatsächlich für etwas Stress, denn das ist mit einigem Zeitaufwand verbunden. Alleine, den Ruf über die täglichen Weltquests zu farmen, bietet etliche Stunden an Beschäftigung. Außerdem entdecke ich noch immer neue Quests in der Welt, während ich die Weltquests mache.

Auch ohne den Raid und die Kriegsfronten bietet das frühe Endgame bereits sehr viel Spiel. Für manchen mag das schon fast zu viel sein und nach Erreichen von Stufe 120 wird man etwas alleingelassen. Dennoch gefällt mir der Umfang an frühen Aktivitäten. Das Dessert eines MMORPGs ist für mich übrigens die Story und deren Abschluss zum Ende einer Erweiterung.

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