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X4: Foundations - Das deutsche Star Citizen

Riesiges Sandbox-Universum, zahlreiche steuerbare Schiffe und nahtloser Übergang zur Ego-Perspektive - Warum uns X4: Foundations fasziniert.

von Michael Graf,
26.08.2017 16:30 Uhr

X4: Foundations - Gameplay-Demo: Das Star Citizen für Singleplayer 14:57 X4: Foundations - Gameplay-Demo: Das Star Citizen für Singleplayer

Der Entwickler Egosoft hat uns auf der Gamescom 2017 erstmals X4: Foundations (Release: irgendwann 2018) vorgestellt - das uns prompt an ein deutsches Star Citizen erinnerte. Doch X4 ist kein Multimillionen-Dollar-Projekt, seine Entstehungsgeschichte klingt fast wie ein Märchen.

In Würselen bei Aachen arbeitet seit 1996 ein 20köpfiges Entwicklerteam an seinem Herzensprojekt: der Weltraumsimulations-Serie X, deren erster Teil X: Beyond the Frontier 1999 erschien. Es ist von Anfang an ein überaus ambitioniertes Projekt, das sich aber auch eine eingeschworene und engagierte Community erarbeitet hat.

Denn die faszinierende Grundidee von X bleibt stets gleich: Im dynamischen, riesigen Sandbox-Universum kann sich der Spieler selbst verwirklich, vom kleinen Piloten zum Händler, Söldner oder gar zum mächtigen Wirtschaftsboss aufsteigen, eigene Raumflotten zusammenkaufen und sogar Stationen errichten.

In der Ego-Perspektive blicken wir dem KI-Piloten eines Argon-Jägers über die Schulter.In der Ego-Perspektive blicken wir dem KI-Piloten eines Argon-Jägers über die Schulter.

Die Möglichkeiten sind mit den Serienteilen immer weiter gewachsen, zuletzt etwa im anfangs schwer verbuggten, aber über die Jahre polierten und weiter ausgebauten X: Rebirth, dessen separate Virtual Reality-Version man derzeit im Early Access spielen kann.

Nun also X4: Foundations, ein komplett neuer Teil, der einerseits die Beschwerden der Hardcore-Fans über X: Rebirth aufgreifen, andererseits ein altes Problem der X-Serie lösen soll: X war stets sehr riesig und vielfältig, dadurch aber auch sehr kompliziert und unzugänglich.

Viele tolle Features versteckten sich in verschachtelten Listenmenüs, der Spieleinstieg war zäh, weil man sich eben jeden Erfolg, jedes Feature erst mal erarbeiten muss. X4: Foundations soll zumindest einen dieser Aspekte angehen. Und vieles bieten, das uns eben an Star Citizen erinnert.

Nova von außen ... Eine Argon Nova aus der Außenperspektive.

... und von innen Hier der Blick aus dem Cockpit: Die Nova nähert sich einer Raumstation.

Alles simuliert

  • Dynamisches Universum: Die Galaxis, die laut Egosoft »größer als in X: Rebirth« ausfallen soll, umfasst von Anfang an mehrere vollständigen Alien-Völker mit eigenen Wirtschaftssystemen und Schiffstypen. Hinzu kommen mehrere andere Fraktionen. All deren Interaktionen werden komplett simuliert, sie bauen Raumstationen, etablieren Handelsrouten und, und, und. Die Galaxis soll sich lebendig anfühlen; es kann sogar zu Auseinandersetzungen kommen. Außerhalb von Missionen legen die Entwickler nichts davon selbst fest, X4: Foundations ist eine riesige Sandbox, in der quasi alles basieren kann. Und der Spieler mischt mittendrin mit.
  • Alles wirkt sich aus: Und alles, was passieren kann, soll sich auch auswirken Wenn etwa eine Handelsroute überfallen und ein Frachter zerstört wird, mangelt es anderswo an Rohstoffen, die Preise steigen. Denn jede Ware wird simuliert: Sie entsteht irgendwo, wird dann transportiert und schließlich verkauft und weiterverarbeitet. Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise. Selbst beim Schiffsbau kommen nun Rohstoffe zum Einsatz. Das heißt: Wer Frachter abfängt, kann feindliche Schiffswerften sabotieren.

Spieler können eigene Schiffswerften errichten.Spieler können eigene Schiffswerften errichten.

  • Der Failsafe: Falls es irgendwo an Rohstoffen mangelt, kann es zu regelrechten Krisen kommen. Allerdings soll das Universum von X4: Foundations niemals komplett den Bach runtergehen, weil die KI irgendwann reagiert: Die Computerfraktionen bauen dann eigene Raumstationen, um den Bedarf an Ressourcen wieder zu erfüllen. Das Universum heilt sich also zum Teil selbst. Es sei denn, der Spieler handelt schneller und schlägt selbst Profit aus der Notlage - die er womöglich selbst verursacht hat, indem er Frachter sprengte.

Alle Schiffe steuerbar

  • Jedes Schiff steuerbar: Viele alte Fans haben kritisiert, dass man in X: Rebirth nur ein einziges Schiff selbst fliegen konnte, alle anderen übernahm die KI. Das wird sich in X4: Foundations ändern, nun darf man wie in früheren Serienteilen wieder alles selbst steuern - von Jägern über Bomber und Frachter bis zu Zerstörern und riesigen Trägerschiffen.
  • KI-Kommandos: Natürlich kann man auch sämtliche Schiffe wieder KI-Kapitänen überlassen, die etwa Handelsrouten abklappern oder Angriffsbefehle ausführen.
  • Modularer Stationsbau: Raumstationen lassen sich nun an die eigenen Bedürfnisse anpassen, weil man sie modular baut. Erst mal den Kern samt Raumdock, dann nach Wunsch weitere Module. Beispielsweise schraubt man Fabriken dran, Crewquartiere, Waffensysteme und so weiter.

Raumstationen stöpselt man aus unterschiedlichen Modulen zusammen.Raumstationen stöpselt man aus unterschiedlichen Modulen zusammen.

  • Nahtlose Ego-Perspektive: Man kann Raumschiffe und -stationen in der Ego-Perspektive erkunden - und zwar wie in Star Citizen völlig nahtlos ohne Ladepause. Wer mag, steht einfach während des Flugs aus dem Pilotensitz auf und läuft durch sein aktuelles Schiff. Auf Stationen kann man landen, aussteigen, zu Auftraggebern laufen, mit ihnen reden, wieder zurück zum Schiff laufen, einsteigen und starten. Auch das ohne Ladepause. Oder man stiefelt ein bisschen auf dem Landedeck herum und beobachtet die ankommenden und abfliegenden Frachter.
  • NPC-Management: Für Raumschiffe lassen sich Crewmitglieder anheuern, etwa ein Pilot, der den Kahn steuert, während man selbst beispielsweise an Bord herumläuft. Der Übergang soll nahtlos funktionieren: Wenn man selbst aus dem Pilotensitz aufsteht, kommt der KI-Kamerad und setzt sich hinein; wenn man dann selber wieder das Ruder übernehmen möchte, steht er auf.

Ein Argon-Raumjäger aus der Außenperspektive.Ein Argon-Raumjäger aus der Außenperspektive.

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