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Seite 2: Zombie Army 4: Dead War im Test - Bezahlschranke des Todes

Allein wird's schnell langweilig

Wer auf Mitmenschen verzichten kann, findet für all das auch einen Modus für Einzelspieler. Der wird allerdings sehr schnell sehr langweilig, zumal es in dieser Preisklasse reichlich Shooter mit wesentlich besseren Einzelspielerkampagnen gibt. Es macht einfach einen Unterschied, ob man mit Freunden recht flott große Gegnermengen wegbratzt, einander den Rücken deckt und mit spektakulären Kills protzt, oder ob man mutterseelenallein Tausenden Zombies in die matschigen Köpfe schießt.

Immerhin: Für weniger Spieler gibt's auf Wunsch auch weniger Feinde. Furchtbar lange ist man mit der Kampagne aber in keinem Fall beschäftigt, doch drei weitere Kampagnen-Level wurden bereits für den (kostenpflichtigen) Season Pass angekündigt. Darin stecken dann auch Kosmetik, Waffen und neue spielbare Charaktere. In der Standard-Edition gibt es derweil vier spielbare Helden ohne viel Persönlichkeit sowie zwei weitere gegen Aufpreis.

Wecken wir den Zombie-Hai, frisst er umstehende Zombies – oder uns, wenn wir nicht aufpassen. Wecken wir den Zombie-Hai, frisst er umstehende Zombies – oder uns, wenn wir nicht aufpassen.

Gags und Easter Eggs

Ein besonders cooles Feature sind die vielen versteckten Geheimnisse in der Kampagne. Mal stolpern wir über eine abgetrennte Zombiehand, die sich ein Messerduell mit einer gruseligen Puppe liefert. Dann tippt uns eine Schreibmaschine gruselige Botschaften. »Dreh dich nicht um!«

Ignorieren wir diesen Befehl, erscheint plötzlich eine Armee dämonisch leuchtender Spielzeugpuppen, umgeben von satanischen Pentagrammen, die kurze Zeit später spurlos verschwinden. Solche und ähnliche versteckte Scherze gibt es an zahlreichen Stellen im Spiel. Spieltechnisch haben die wenigsten davon einen Nutzen, aber sie sind extrem lustig und sehr kreativ. Da nimmt man die Levels gerne mal genauer unter die Lupe!

Makabere Level-Deko: Diese Puppe wurde scheinbar eiskalt abgemurkst. Makabere Level-Deko: Diese Puppe wurde scheinbar eiskalt abgemurkst.

Technisch ist das Spiel nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Das Treffer-Feedback rangiert von grandios bis nicht existent. Mal knickt ein Zombie ein, wenn wir ihm ins Bein schießen, oder getroffene Arme fliegen weg, dann fühlen sich die Knarren mächtig an. Andererseits gibt's immer wieder Treffer, auf die reagiert der Zombie überhaupt nicht. Mag ja sein, dass er die Kugel einfach nicht spürt, aber ohne sichtbaren Einschlag fühlen sich manche Schüsse trotz saftiger Soundeffekte einfach zu lasch an.

Verbindungsabbrüche im Multiplayer
Während Solo-Sitzungen in unserer Testfassung reibungslos über die Bühne gingen, bereitete der Koop-Modus teils arge Verbindungsprobleme. In der laufenden Mission wurde der Kollege plötzlich gekickt und kam nicht länger in unser Spiel zurück. Dann dauerte es meist nicht lange, bis wir selbst aus der von uns geleiteten Sitzung entfernt wurden. Der Versuch, eine neue Sitzung zu öffnen, führte zu einer Fehlermeldung. In diesem Fall half nur der komplette Neustart des Spiels.

Das passierte recht häufig, sodass es praktisch unmöglich wurde, komplette Missionen in einem Stück durchzuspielen. Das wollen wir nicht unerwähnt lassen, ziehen dafür aber erst mal keine Punkte ab. Zum Zeitpunkt unseres Tests ist das Spiel schließlich noch nicht offiziell erschienen - gut möglich, dass noch an den Servern gewerkelt wird und zum Launch alles rund läuft. Unentschlossene warten hier aber besser erst mal auf Entwarnung.

Überhaupt ist der Look des Spiels eher mäßig. Grundsätzlich machen die Zombies selbst auch in der Nahaufnahme eine gute Figur, aber die Level-Texturen sind zum Teil recht matschig und im Spiel ist es stellenweise so neblig wie einst auf dem Nintendo 64.

Damit läuft Zombie Army 4 immerhin auch mit bescheidener Hardware ruckelfrei, sieht dabei aber eben nicht umwerfend aus. Dafür sind die Level schön abwechslungsreich gestaltet, von Bahnstationen über Wälder bis zu Bootsfahrten durch Venedig ist viel geboten.

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