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Zombie Army 4: Dead War im Test - Bezahlschranke des Todes

Der neueste Teil des blutrünstigen Nazi-Zombie-Shooters bringt ein paar Neuerungen – und gepfefferte Preise.

von Sascha Penzhorn,
03.02.2020 17:00 Uhr

Stacheldraht, fehlende Zähne, baumelnde Eingeweide – die Zombies im Spiel sind schön hässlich. Stacheldraht, fehlende Zähne, baumelnde Eingeweide – die Zombies im Spiel sind schön hässlich.

In Zombie Army 4: Dead War büßen wir für die Fehler der Vergangenheit. Als der untote Hitler am Ende von Zombie Army Trilogy in die Unterwelt verbannt wurde, lief anscheinend irgendwas nicht glatt. Ein millionenstarkes Heer der Untoten macht nämlich weiterhin die Welt unsicher.

Darum ist es erneut Zeit für exakt vier Scharfschützen, sich den gammeligen Legionen entgegenzustellen und sie endgültig zu vernichten. Oder zumindest, bis irgendwann ein fünfter Teil erscheint.

Das übliche Programm

Grundsätzlich läuft hier erst mal alles wie immer in Zombie Army: Wir rotzen solo oder mit bis zu drei weiteren Spielern an unserer Seite riesengroße Massen an Untoten weg. Dazu verwenden wir primär eines von drei Präzisionsgewehren und bekommen bei besonders schönen Kills kleine Zwischensequenzen, in denen die Kamera unserem Projektil folgt.

Wir haben einem Boss die Kreissäge abgenommen und lassen die Fetzen fliegen. Wir haben einem Boss die Kreissäge abgenommen und lassen die Fetzen fliegen.

Über eine X-Ray-Kamera sehen wir, wie unser Geschoss in die Körper der Feinde eindringt und dort Knochen und Organe zerfetzt - genau so wie in Sniper Elite vom selben Entwickler. Wer das zu detailliert findet, kann dieses Feature aber auch deaktivieren. Außerdem gibt es vier nicht minder mächtige Sekundärwaffen (zwei Schrotflinten, eine MP44 und eine Tommygun) und drei Handknarren als eiserne Reserve für den Notfall.

Ein viertes Präzisionsgewehr und ein LMG als Sekundärwaffe stecken hinter einer Paywall - die gibt's jeweils für eine Handvoll Euro extra oder in einer der Premium-Editionen des Spiels. Das sind allerdings nicht die einzigen Bezahlschranken in diesem Vollpreisspiel.

Geldgierige Zombies
Kauft ihr Zombie Army 4 in der günstigsten Version für 50 Euro, fühlt sich das Spiel regelrecht beschnitten an. Drei Gewehre gibt's zur Auswahl. Wollt ihr ein viertes, kostet das 2,50 Euro Aufpreis. Ein LMG als Sekundärwaffe? Kostet ebenfalls extra. Ihr mögt die vier spielbaren Figuren nicht? Es gibt zwei weitere, darunter einen coolen Fliegerzombie. Aber auch dafür müsst ihr erst Kohle abdrücken.

Und so schön es auch ist, dass bereits vor dem Release drei neue Kampagnenlevel angekündigt wurden, gibt es diese nur über den Season Pass, der natürlich auch nicht geschenkt ist. Und wenn man in einem AA-Titel für so viel Geld von Anfang an das Gefühl hat, nicht das komplette Spiel zu bekommen, drückt das auf die Umfangs- und Gesamtwertung.

Dieser Zombie ist eher armlos (haha!), also erledigen wir ihn im Nahkampf und regenerieren so etwas Leben. Dieser Zombie ist eher armlos (haha!), also erledigen wir ihn im Nahkampf und regenerieren so etwas Leben.

Es wird gnadenlos geballert, mit Granaten geworfen und (im Koop) gegenseitig wiederbelebt. Hier steht Action auf dem Programm, irgendwelche Schleich- und Deckungspassagen gibt es nicht. Das Abenteuer läuft über neun Kampagnen-Missionen sowie vier Karten für den Horde-Modus ab. Relativ fix (nach ca. 10 Spielstunden) hat man alles gesehen, dann gibt's noch härtere Schwierigkeitsgrade und viele versteckte Sammelgegenstände für bessere Punktzahlen und Rangaufstiege.

Emotes, Tänze und hässliche Waffenskins

Höhere Stufen schalten Perks frei, mit denen man ein paar mehr oder weniger nützliche Passivboni erhält, etwa eine zweite Chance nach dem Tod (nützlich) oder mehr Ausdauer (na ja). Außerdem locken Waffenaufwertungen, mit denen unsere Schrotflinte Feinde unter Strom setzt oder ein Revolver Zombies zum Explodieren bringt. Damit gibt es jetzt mehr Fortschritte und Anpassungsmöglichkeiten als sonst in der Reihe.

Die Perks sind ganz nett, die Waffenaufwertungen spaßig. Letztere funktionieren aber leider nur in der Kampagne und nicht im Horde-Modus. Außerdem schaltet ihr nach und nach ein paar Emotes und Tänze frei, weil es die offenbar inzwischen in jedem Shooter braucht. Es gibt auch ein paar richtig hässliche Waffenskins zum Freischalten, die größtenteils so aussehen, als hätte jemand die Knarren mit einem dicken Pinsel und einem Eimer Wandfarbe eingekleistert.

Dieser weiße Waffenskin war die Belohnung für ein Event. Fast alle Skins sehen so aus, nur in unterschiedlichen Farben. Dieser weiße Waffenskin war die Belohnung für ein Event. Fast alle Skins sehen so aus, nur in unterschiedlichen Farben.

Was für Gruppen

Allem Gemecker zum Trotz - Zombie Army 4 macht mit Freunden Laune. Unmengen von Zombies wegballern, zwischendrin gibt's immer wieder mal eine coole Killcam, dann mischt auch mal ein untoter Hai oder ein Zombie-Panzer das Schlachtfeld auf, komplett mit Rippenkäfig. Es fliegen tonnenweise Körperteile durch die Luft, zwischendrin kloppt man die Schurken auch mal mit einer Elektrofaust oder einer brennenden Wurfaxt weg, einfach weil es geht.

Gepanzerten Riesenzombies muss man erst mal drei Schichten Rüstung wegballern, andere extrasaftige Eliteeinheiten kommen mit der Kreissäge, dem Flammenwerfer oder einem schweren Maschinengewehr zum Gefechtstermin. Das meiste davon gab's auch schon vorher, aber zumindest ist der Spaß in Zombie Army 4 gut umgesetzt - und die Bosswaffen darf man nach dem Umnieten des Besitzers auch selbst verwenden, bis ihnen die Munition ausgeht. Segnet die Gruppe mal das Zeitliche, ist das dank fairem Checkpoint-System halb so wild.

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