Übernatürliches in AC Valhalla: Götter sollen eine Rolle spielen, aber nicht direkt eingreifen

Assassin's Creed Valhalla nutzt zwar das gleiche Setting wie God of War und Hellblade, will die Wikingerzeit aber bodenständiger präsentieren.

von Mathias Dietrich,
07.05.2020 15:45 Uhr

Eivor wird an die Götter glauben. Allerdings werdet ihr nicht Seite an Seite mit Odin und co kämpfen. Eivor wird an die Götter glauben. Allerdings werdet ihr nicht Seite an Seite mit Odin und co kämpfen.

Wikinger scheinen aktuell beliebter denn je zu sein - zumindest in der Welt der Videospiele. Nachdem God of War bereits 2018 auf der PS4 einschlug und auch das nächste Hellblade das nordisch-myhtologische Setting abermals bedienen wird, will Assassin's Creed Valhalla andere Wege einschlagen. Gerade bei der Story soll sich Ubisofts Meuchelmörder-Serie abheben.

»Bodenständigere Mythologie«

Dieses Ziel will Narrative Director Darby McDevirr erreichen, indem er eine »bodenständigere Geschichte« erzählt. So werden zwar mythologische Aspekte auftauchen, allerdings diese eher realistischeren Bedingungen unterwerfen. Wie das konkret aussehen soll, ist aktuell nicht bekannt.

Damit würde Valhalla allerdings im Kontrast zu Odyssey stehen: So konnte man es im letzten Ableger der Assassinen-Reihe beispielsweise mit mythischen Monstern wie dem Minotaurus oder Medus im Zweikampf aufnehmen.

Viel wichtiger sei jedoch der persönliche Werdegang von Held bzw. Heldin Eivor. Das Spiel startet im Jahr 870 nach Christus, als der von unserem Protagonisten angeführte Wikinger-Clan aus seiner Heimat vertrieben wird. Der Großteil der Handlung von Valhalla spielt dann in England, wo ihr versucht, mit euren Verbündeten eine neue Siedlung zu errichten.

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»Realität als Grundlage«

Da Mythologie, Glaube und Götter ein wichtiger Bestandteil im täglichen Leben der Wikinger waren, werden diese Elemente ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen.

Wenn Eivor also zum Beispiel erklärt, dass Odin ihm beisteht, liegt das natürlich daran, dass er tatsächlich glaubt, in der Schlacht dessen göttliche Unterstützung zu erfahren. Nicht aber, weil Odin tatsächlich in die Schlacht eingreift.

Anstatt die Götter also selbst auftreten und mit ihren übernatürlichen Kräften protzen zu lassen, sollen wir deren Anwesenheit lediglich »spüren«. Eben so, wie die Wikinger damals dachten, dass ihnen ihre Götter beistehen.

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»Keine Bedenken« wegen God of War

Wie McDevirr weiter ausführt macht er sich durch diese Eigenheiten auch »keine Sorgen wegen God of War«. Denn die realistische Erkundung der alten Ruinen Roms, der bretonischen Völker sowie der sächsischen Heiden - wie es in Valhalla passieren soll - habe ihm zufolge »bisher noch kein Spiel geboten«.

Wie das aussehen wird, werdet ihr bereits heute, am 7. Mai 2020, sehen können. Denn Ubisoft will im Rahmen des Xbox 20/20-Events erstmalig Gameplay-Material zu Assassin's Creed Valhalla zeigen.

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