Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Apex Legends im Test - EA macht plötzlich Battle Royale - aber lohnt sich das Titanfall-Spin-Off?

Die größten Besonderheiten von Apex

In Apex findet man weder das Bauen wie in Fortnite, noch mehrere Maps oder Modi wie in PUBG. Stattdessen will Respawn einen großen Battle Royale mit möglichst viel Tiefgang und spielmechanischer Vielfalt versorgen. Hier die wichtigsten Kniffe, mit denen das klappen soll:

  • Neben den Helden sorgen auch die Waffen für Experimentierfreude. Viele Knarren stammen aus Titanfall, das Balancing wurde aber grundlegend überarbeitet. So gibt es jetzt physikalisch berechnete Projektile. Heißt konkret: Scharfschützen etwa müssen wie in Battlefield 5 mit Kugelabfall und -geschwindigkeit planen. Die Schießereien spielen sich so wunderbar griffig.
  • Das Kommunikationssystem ist vorbildlich. Maulfaule Spieler können mit dem Mausrad in Windeseile reihenweise kontext-abhängige Pings setzen und bestätigen. Mit drei Klicks sagen wir den Kollegen beispielsweise, dass wir von Position X das Tal in Richtung Y verteidigen. So sorgt man für sauberes Teamplay. Da darf sich die Team-Shooter-Konkurrenz gern eine Scheibe von abschneiden.
  • Das Spiel kann sich sehen lassen. Apex steht grafisch auf einer Stufe mit Titanfall 2, mit einem etwas verspielten Comic-Einschlag, ohne dass das Spiel jetzt in der Cartoon-Ecke von Fortnite landet. Die Entwickler peilen einen Mix aus Overwatch und Rainbow Six an. Waffen, Texturen und Effekte sehen allesamt klasse aus - Apex ist der bisher schönste Battle Royale und schlägt grafisch auch den Blackout-Modus von Call of Duty: Black Ops 4.
  • Man kann tote Freunde besser retten. Niedergeschossene Kumpels lassen sich fix wiederbeleben, indem wir uns neben sie knien und E gedrückt halten. Endgültig toten Gefährten nehmen wir stattdessen die Hundemarke ab, tragen die zu einem Respawn-Depot und lassen unser Teammitglied zurückkehren. Das kostet allerdings viel kostbare Zeit, wirkt also nicht übermächtig.
  • Die Map ist wunderbar vielfältig. Von weitläufigen Grasmeeren über teils unterirdische Forschungseinrichtungen und verbrannten Wäldern bis hin zu verlassenen Wüstenörtchen mit High-Noon-Flair: Die bislang einzige Karte von Apex bietet viele erinnerungswürdige Schauplätze.

Die Fähigkeiten der einzelnen Helden erscheinen uns auf Basis der bisherigen Eindrücke recht ausgewogen. Kein Charakter wirkt zu mächtig, mit der richtigen Wumme und einem Kopftreffer endet das Lied für alle gleichermaßen schnell.

Zu Beginn jeder Partie sausen wir Richtung Boden. Der Squad-Anführer bestimmt die Position, wir können aber auch auf das Kommando pfeifen.Zu Beginn jeder Partie sausen wir Richtung Boden. Der Squad-Anführer bestimmt die Position, wir können aber auch auf das Kommando pfeifen.

Nach Release sollen alle drei Monate neue Waffen, Charaktere und Cosmetics das bisherige Ensemble ergänzen. Auf Nachfrage verrät uns Respawn noch nicht, ob künftig weitere Karten wie bei PUBG oder Transformationen der bisherigen Map wie in Fortnite geplant sind.

Mehr zu Apex Legends

Guide: Die besten Waffen im Spiel
Guide: Zehn Tipps, mit denen ihr Champion werdet
Übersicht: Alles zum Shop und den Mikrotransaktionen
Kolumne: Apex hat ein Feature, das jeder Shooter braucht!
News: Apex knackt bereits nach acht Stunden eine Million Spieler
News: Systemanforderungen fallen niedrig aus

Die Schwächen von Apex

Trotz aller durchaus vorhandenen Stärken und Besonderheiten wird es Apex unseren ersten Testeindrücken nach nicht leicht haben, die Konkurrenz zu überrollen. Beim Anspielen bereitet uns die Technik noch einige Sorgen. Grundsätzlich fielen uns keine Bugs auf, allerdings kam es zu fiesen Lags, die uns teilweise im entscheidenden Moment den Sieg kosteten. Allerdings handelte es sich dabei auch um eine erste Online-Testumgebung. Eventuell bekommt Respawn die Verbindungsprobleme rund um den Launch schnell in den Griff.

Auch bei der Spielerzahl verbleiben wir skeptisch. Mit 60 Leuten auf einer sehr großen Karte kam in unseren Partien gerade im frühen Spiel selten zu Konfrontation. Klar, dadurch kann man beruhigter Waffen und Ausrüstung suchen. Doch die ersten zehn Minuten jeder Runde wirken dadurch oft sehr ausgebremst und spannungsarm.

Wer Titanfall 2 gespielt hat, wird viele Waffen erkennen. Allerdings funktioniert die Ballistik jetzt nicht mehr über sogenannte Hitscans.Wer Titanfall 2 gespielt hat, wird viele Waffen erkennen. Allerdings funktioniert die Ballistik jetzt nicht mehr über sogenannte Hitscans.

Schade, denn wenn es zu frühen Auseinandersetzungen kommt, entsteht meist wunderbares Chaos, weil beide Seiten in der Regel keine Waffen im Gepäck haben und man sich eine ordentliche Schlägerei um die erste Pistole liefert. Denn im Notfall können wir auch mit rudimentärem Nahkampf austeilen. Allerdings könnte sich dieser Minuspunkt spätestens dann erledigen, wenn die Spieler die potenziellen Hotspots einer Karte kennen, statt einfach irgendwo zu landen, weil man aktuell noch kaum was über die Map weiß.

Anders als in PUBG gibt es außerdem keine Fahrzeuge, mit denen man schnell von A noch B kommt, sondern lediglich Ziplines, mit denen wir uns erneut hoch in die Luft katapultieren, um eine neue Zielzone anzufliegen. Damit sind wir allerdings sichtbarer als der Halleysche Komet, weshalb man am Ende des Tages trotzdem viel per pedes erledigt.

Apex Legends - Video: Mit diesen Tipps gewinnt ihr den Battle Royale 7:12 Apex Legends - Video: Mit diesen Tipps gewinnt ihr den Battle Royale

Für wen lohnt sich Apex?

Zieht das Tempo im späteren Match-Verlauf jedoch an, dann liefert Apex gnadenlos gute Schussgefechte. Wenn sich der letzte feindliche Squad auf einem Sendemast verschanzt, zwei unserer Kollegen Sperrfeuer geben und Held Nummer drei die Gegner von hinten überrascht, dann erfüllt uns der Champion-Siegesbildschirm mit ähnlich viel Wonne wie die ruhmreichsten Siege in PUBG.

Jede Schießerei ist ein schnelles 3-gegen-3-Gefecht, bei dem wir im Blick behalten müssen, welche Spezialfähigkeiten die Gegner haben. Einem Giftbomben-Caustic folgt man nicht in Innenräume, gegen Bangalore meidet man hingegen offene Schlagabtausche und so weiter.

Also: Apex hat durchaus Potenzial, es lohnt sich für Fans von heldenbasierten Multiplayer-Shootern, dürfte aber dennoch einen harten, harten Konkurrenzkampf vor sich haben. Fast wie in einem Battle Royale.

Nervenkitzel pur: Wenn nur noch ein Squad übrig ist und man sich ihm auf offener Fläche entgegenstellt. Nur ein Team kann überleben.Nervenkitzel pur: Wenn nur noch ein Squad übrig ist und man sich ihm auf offener Fläche entgegenstellt. Nur ein Team kann überleben.

2 von 4

nächste Seite



Kommentare(145)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen