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Inhaltsverzeichnis
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Ark: Survival Evolved - Ich habe meine Freundin gegessen!

Kacke, Kannibalismus und katastrophal schlechte Grafik – unser freier Autor Sascha spielt Ark auf Nintendo Switch, denn er kennt weder Schmerz noch Schamgefühl.

von Sascha Penzhorn,
08.01.2019 08:00 Uhr

Eine über dem Lagerfeuer gebratene Freundin, riesige Kackhaufen und viele brutale Tode durch die Klauen gemeingefährlicher Dinosaurier: All das und mehr lest ihr im den Memoiren unseres Autors über seine Zeit mit der Nintendo-Switch-Version von Ark: Survival Evolved.Eine über dem Lagerfeuer gebratene Freundin, riesige Kackhaufen und viele brutale Tode durch die Klauen gemeingefährlicher Dinosaurier: All das und mehr lest ihr im den Memoiren unseres Autors über seine Zeit mit der Nintendo-Switch-Version von Ark: Survival Evolved.

Trotz aktuellem Gaming-PC zocke ich seit gut einem Jahr am liebsten mobil. Da ich über keinerlei Impulskontrolle verfüge, kaufe ich Spiele auch gerne mal blind. Einfach den Nintendo-eShop öffnen, stöbern, zuschlagen - mit PayPal tut das überhaupt nicht weh. Also nicht sofort. Sondern erst, wenn ich am Monatsende auf mein Bankkonto schaue.

Als vor rund einem Monat Ark: Survival Evolved für Switch erschien, wusste ich über das Spiel praktisch nichts. Auf den Screenshots waren Dinosaurier, in der Beschreibung stand was von Multiplayer, da kann man überhaupt nichts falsch machen! Ich habe es gleich doppelt gekauft - einmal auf meiner Switch und einmal auf der Konsole meiner Freundin Claire. Beim ersten Spielstart stellten wir voller Freude fest, dass Ark tatsächlich exakt so aussieht wie auf den Screenshots im Shop. Also fast. Und mit »fast« meine ich überhaupt nicht.

Realität Realität
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Der Verkaufs-Screenshot aus Nintendos Online-Shop (links) ist echt verlockend. Das tatsächliche Spielerlebnis weicht besonders im Handheld-Modus, sagen wir mal, minimal davon ab (rechts).

Der Autor
Seine Freundin Claire lernte Sascha Penzhorn vor mehr als einem Jahrzehnt online in Second Life kennen, als er dort schamlos ihre Mutter anbaggerte. Seitdem spielen sie praktisch alles gemeinsam. Qualitativ gute Spiele werden dabei zwar bevorzugt, sind aber kein Muss - Spaß ist, was man zusammen daraus macht. Seit dem Switch-Release von Ark: Survival Evolved für Switch spielen die beiden täglich acht bis zehn Stunden miteinander. Seit Weihnachten spielt Claires Mutter ebenfalls mit, wird von Sascha aber nicht länger angebaggert.

Shit happens

Na gut, dann hat das Spiel eben eine Auflösung im zweistelligen Pixelbereich, eine Render-Distanz von Stevie Wonder und läuft zwischen den Nachladerucklern mit butterweichen 18 Bildern pro Sekunde. Das ist zwar nicht perfekt, aber der Spielspaß steht bekanntlich im Vordergrund - und den wollten wir uns nicht nehmen lassen.

Wie in jedem hervorragenden Spiel starteten wir nackt an einem Strand. Ich habe einen Baum gehauen, Steine gesammelt und Blumen gepflückt. Daraufhin habe ich eine Axt gebastelt und damit noch mehr Bäume gehauen. Dann habe ich eine Spitzhacke gebastelt und einen Felsen gehauen.

Claire hat einen Speer gebastelt und einen Dinosaurier gehauen. Der Dino hat zurückgehauen. Claire ist gestorben.

Wenn man in Ark stirbt, wacht man nackt an einem Respawn-Punkt auf und muss zu seiner Leiche zurückrennen, um an seine verlorene Ausrüstung zu kommen - genau wie Bear Grylls! Also hat Claire ihren Kadaver gefleddert und ihn anschließend mit der Axt in Stücke gehauen. Wir haben eine primitive Strohhütte gebaut und ein Lagerfeuer entfacht, an dem Claire ihre Leichenteile gebraten hat. Dann haben wir sie gegessen.

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