Ubisoft macht bisher noch ein großes Geheimnis daraus, wie genau die Open World im neuen Assassin's Creed Shadows funktionieren wird. Bekommen wir's wieder mit Myriaden von Aktivitäten und Fragezeichen auf der Map zu tun? Oder gewinnt das Japan-Assassin's-Creed gegenüber Valhalla an Abwechslung?
Zumindest eine erste Antwort gibt's aber schon: Die Open World von Shadows soll kleiner ausfallen als in Valhalla. In einem Interview mit den Kolleginnen und Kollegen von VideoGamesChronicle vergleicht Ubisoft Quebecs Associate Game Director Simon Lemay-Comtois das Spiel mit Assassin's Creed Origins von 2017:
Die Größe der Map lässt sich grob mit Origins vergleichen, die reine Landmasse ist also kleiner als in Valhalla. Es gibt ein wenig Wasser um Japan herum, aber nicht so ausufernd wie in Odyssey, wo die halbe Map aus Wasser besteht. In Japan ist das anders. Wir haben die Küsten und Biwa ist ein sehr großer See, aber die reine Map entspricht etwa der von Origins.
Simon Lemay-Comtois, Associate Game Director UbisoftOpen World funktioniert anders als früher
Während des Summer Game Fest 2024 hat Ubisoft auch uns gegenüber im Interview bestätigt, dass die Open World von Shadows sich von Valhalla und Co. unterscheidet. Dass Japan größtenteils aus Bergen besteht, soll auch im Spiel abgebildet werden - und anders als in Origins, Odyssey und Valhalla könnt ihr nicht länger jeden Berg besteigen.
Im Gegenzug wird die Vegetation deutlich dichter und damit glaubhafter ausfallen als bisher. Im Ansatz sieht man das auch schon sehr schön im Gameplay-Reveal von Assassin's Creed Shadows:
13:11
13 Minuten Gameplay aus Assassin's Creed Shadows: Japan sieht prächtig aus!
Auch das Areal der Spielwelt lässt sich anhand der Entwickleraussagen bereits grob eingrenzen. Shadows soll nicht ganz Japan abdecken, sondern das Kernland, das für die Sengoku-Periode maßgeblich war. Einige Orte kennen wir schon ganz konkret: Das Örtchen Fukuchiyama ist bereits in der Gameplay-Demo zu sehen, außerdem wird Lake Biwa im Interview erwähnt (ein gigantischer See nördlich von Kyoto). Osaka wird ebenfalls bereits bestätigt.
All diese Orte umrahmen Kyoto, die damalige Hauptstadt des japanischen Kaiserreiches. Das Areal im Zentrum der Insel Honshu wird also garantiert Teil der Open World sein. Spannende Anschlussfrage: Ob sich die Spielwelt im Osten bis nach Edo (später Tokyo) erstreckt oder ob wir wirklich ausschließlich im Umkreis von Kyoto unterwegs sind.
Inwieweit Kyoto dann als historische Stadt nachgebildet wird, wissen wir aktuell ebenfalls noch nicht. Falls Ubisoft die Chance nutzt, wäre das ein starkes Abgrenzungskriterium gegenüber dem doch sehr ländlichen Ghost of Tsushima. Die feudale japanische Hauptstadt erkunden? Huiuiui.
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