Baldur's Gate 3: Entwickler werden wegen Mods bedroht und ihre Antwort ist klar und deutlich

Larian-Angestellte erhalten Drohnachrichten aus Teilen der Community. Jetzt gibt der Publishing-Chef ein Statement ab.

Baldurs Gate 3 hat sich millionenfach verkauft und ist eins der bestbewerteten Spiele überhaupt. Baldur's Gate 3 hat sich millionenfach verkauft und ist eins der bestbewerteten Spiele überhaupt.

Baldur's Gate 3 hat eine gewaltige Fan-Gemeinschaft um sich versammelt. Die meisten davon schätzen das großartige Rollenspiel und die offene Kommunikation vom Entwicklerstudio Larian. Doch Teile der Community sind vom Thema Modding enttäuscht und reagieren auf inakzeptable Weise – mit drohenden Nachrichten an die Entwickler.

Der Director of Publishing Michael Douse, in Foren und bei X (früher Twitter) als Cromwelp unterwegs, stellt klar: Damit erreichen die Absender genau das Gegenteil von dem, was sie sich wohl erhoffen.

So reagiert Larian auf die Situation

Worum genau geht es? Nach Release arbeitet das Studio daran, große Patches auf den Weg zu bringen, die Bugs beheben und Inhalte anpassen oder neu hinzufügen. Zahlreiche Fans haben Mods erschaffen, die nach einem Update meistens erstmal inkompatibel sind und aktualisiert werden müssen. 

Die Enttäuschung mancher Fans über den bisher fehlenden Mod-Support mag noch verständlich sein, aber laut Larian eskaliert es stellenweise bis zu Drohnachrichten an Entwickler und Community-Teams. Cromwell schreibt dazu:

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Wir werden bald ausführlich darüber sprechen, wie unsere Mod-Unterstützung aussehen wird. Daran arbeiten wir seit dem Start. Wie immer werden wir das auf unsere Weise mit unserer Community besprechen. Drohungen und toxisches Verhalten gegen unsere Entwickler und Community-Teams schaden nur dem Dialog. Bitte hört damit auf.

Weiterhin erklärt er, 99,9 Prozent der Community seien »die absolut Besten«, aber es sei wohl unvermeidbar, dass ein paar »faule Eier« sich einmischen. Larian wolle weiterhin transparent und offen kommunizieren – sollte das nicht mehr klappen, würde sich das negativ für Entwickler wie Fans auswirken.

Auf diese Ansagen reagierten manche Fans besorgt, weil sie befürchten, dass sich Larian zukünftig aus dem Dialog mit ihnen zurückziehen könnte. Mit einem weiteren Post beschwichtigt Cromwelp diese Bedenken und stellt ausdrücklich klar, dass Larian immer direkt mit der Community reden werde. Man könne nicht immer alles aussprechen, aber man arbeite hinter den Kulissen ständig an aufregenden Neuerungen für die Fans.

Baldur’s Gate 3 hat bisher seit dem Release im August 2023 sechs große Patches erhalten. Dazu kommen zahlreiche kleinere Hotfixes, die kurz nach den Updates veröffentlicht wurden und zum Beispiel neue Bugs beheben. Neu eingebaute Features sind etwa bessere Inventarverwaltung, ein erweiterter Epilog, ein neues Ende für Karlach und die Möglichkeit, Minthara auch in einem nicht allzu bösen Durchgang zu rekrutieren.

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