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Inhaltsverzeichnis
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Der Fluch von Baldur's Gate 3: Nicht mal die alten Entwickler wollten es machen

Larians divinisiertes Baldur’s Gate 3 ist nicht der erste Versuch, die klassische Rollenspielserie fortzusetzen. Wir sprachen mit Veteranen von Black Isle und Bioware über ihre Ideen für frühere Anläufe – und woran diese scheiterten.

von Heinrich Lenhardt,
14.03.2020 05:00 Uhr

  • Exklusive Screenshots, Bilder und Infos zu Baldurs' Gate 3: The Black Hound, dem nie veröffentlichten D&D-Rollenspiel mit Echtzeit-Kampfsystem und 3D-Grafik.
  • Der von Obsidian entwickelte Nachfolger zur Bioware-Rollenspielserie war weit fortgeschritten.
  • Warum er 2002 eingestellt wurde und wieso auch Obsidians Baldur's Gate 3 nie erschien, lest ihr in diesem großen Report.
  • Schon morgen erscheint Teil 2! Darin unter anderem: Das halten die Original-Entwickler von Larians rundenbasiertem Baldur's Gate 3!

Das verlorene Baldur's Gate 3: Black Isle und Obsidian erzählen bei GameStar Plus von den weit fortgeschrittenen Konzepten für einen Nachfolger des Rollenspiel-Epos. Nur hier gibt's exklusive Interviews und Screenshots zu The Black Hound. Was meint ihr? Sieht das besser aus als Larians offizielles Baldur's Gate 3 von 2020? Das verlorene Baldur's Gate 3: Black Isle und Obsidian erzählen bei GameStar Plus von den weit fortgeschrittenen Konzepten für einen Nachfolger des Rollenspiel-Epos. Nur hier gibt's exklusive Interviews und Screenshots zu The Black Hound. Was meint ihr? Sieht das besser aus als Larians offizielles Baldur's Gate 3 von 2020?

Eigentlich ist Baldur's Gate 3 schon längst erschienen. Und ihr habt es wahrscheinlich auch gespielt: Im Juni 2001 beendet Throne of Bhaal die Handlung um die Sprösslinge des Mordgottes Bhaal, zu denen auch unser Held gehört. Am Ende haben wir die Wahl, ob wir Papas Posten übernehmen oder dessen Essenz ein für alle Mal zerstören.

Doch das Finale der epischen Trilogie findet »nur« als Erweiterung statt. Denn in den frühen Nullerjahren zieht es Bioware weg von der Lizenzabhängigkeit, man will lieber eigene Marken wie Jade Empire, Mass Effect und Dragon Age entwickeln. »Wir wussten, dass es nicht den Standard erreichen würde, den die Leute von einem Spiel namens Baldur's Gate 3 erwarten. Also machten wir es als Erweiterung«, begründete Lead Designer James Ohlen diese Entscheidung.

Doch damit ist die Akte Baldur nicht geschlossen, vielmehr beginnt die jahrzehntelange Quest, eine Fortsetzung zu produzieren. Den hoffnungsfrohen Helden der Entwicklung stellen sich dabei keine Drachen und Dämonen in den Weg, aber Widrigkeiten wie Lizenzkomplikationen und Finanzsorgen. Wir setzen uns mit ihnen ans Lagerfeuer, um die Geschichte der verlorenen Baldur's Gates zu erfahren.

Meinung: Baldur's Gate 3 zu entwickeln, war eine richtig schlechte Idee

Dank der Ferguson-Engine wäre Baldur’s Gate 3: The Black Hound eines der grafisch besten Rollenspieler seiner Zeit gewesen. Wir haben neue Bilder von einem alten Prototypen ausgegraben. Dank der Ferguson-Engine wäre Baldur’s Gate 3: The Black Hound eines der grafisch besten Rollenspieler seiner Zeit gewesen. Wir haben neue Bilder von einem alten Prototypen ausgegraben.

Baldur's Gate 3? Nein, danke.

Interplays Rollenspiel-Team Black Isle steckt noch in der Entwicklung von Icewind Dale 2, als 2001 Pläne für ein neues Projekt geschmiedet werden. »Unser Arbeitstitel dafür war FR6, denn es war das sechste Forgotten Realms-Spiel, das wir machten«, erklärt Chris Parker, damals Interplay-Producer und heute Game Director bei Obsidian Entertainment.

"Unser ursprünglicher Plan war es, einfach ein cooles D&D-Rollenspiel mit einer wirklich starken 3D-Engine zu machen."