Fazit: Battlefield 5 angespielt - Der Kampf gegen den eigenen Vorgänger

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Fazit der Redaktion

Dimitry Halley
@dimi_halley

Battlefield 5 leidet in meinen Augen unter misslungener Kommunikation. Das Spiel bekommt nicht an die Community gebracht, was es eigentlich sein will. Mit dem Zweiten Weltkrieg fährt es atmosphärisch irgendwo im Fahrwasser von Battlefield 1, gibt sich im Reveal-Trailer allerdings deutlich flippiger, ohne damit spielmechanisch - zumindest in der Demo - einen großen Unterschied zu früher zu machen. Und ehrlich gesagt habe ich auch nach dem Anspielen noch keine komplette Vorstellung davon, wo die kreative Leitidee dieses Spiels hin möchte. Battlefield 5 sorgt aktuell überall für Aufregung - positive wie negative. Aber genau die fehlte mir nach dem Anspielen bisher noch, auch wenn ich wirklich eine gute Zeit damit hatte.

Nun habe ich ja viele der großen Neuerungen noch nicht gespielt: Der Battle-Royale-Modus, der Airborne-Angriff, die feinstufigere Progressionsmechanik - vielleicht verbergen sich dort die großen Sprünge von Battlefield 5. Aber im Gameplay-Kern, also im Treffergefühl, den Schussgefechten, dem Waffenverhalten, bleibt das Spiel ziemlich nahe an Battlefield 1. Und das ist eben gut wie schlecht.

Battlefield 1 hat nicht ohne Grund eine grandiose Wertung bei uns abgestaubt. Die Kämpfe spielen sich wunderbar knackig, die tollen Squad- und Klassenmechaniken treiben desillusionierten Battlefront-Fans die Tränchen in die Augen. Aber bei all diesen spielerischen Vorzügen könnte es am Ende des Tages passieren, dass sich EA den Vorwurf gefallen lassen muss, Franchises aus Prinzip fortzusetzen - und nicht, weil man eine großartige Innovation in der Hinterhand hat.

3 von 3


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