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Chat: „Freie Rede, freie Kunst?“

Herzlich willkommen zum zweiten Chat der Online-Debatte „Verbotene Spiele?“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Dieses Mal diskutieren Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Staatssekretär für Medien in Nordrhein-Westfalen, und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des deutschen Kulturrates über die Frage „Freie Rede, freie Kunst?“

von Michael Obermeier,
12.09.2007 17:23 Uhr

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: Ja.

Olaf Zimmermann: Absolut. Kann losgehen!

Moderator: Zum Anfang möchte ich beide Diskussionsteilnehmer um ein kurzes Statement bitten: Wie ist Ihre Position zum derzeit diskutierten Verbot von so genannten „Killerspielen“?

Olaf Zimmermann: Gerne. Killerspiele sind ja nur ein kleiner Teil der großen Familie der Computerspiele. Verboten werden sollten nur Spiele, die wirklich so gewaltverherrlichend sind, dass sie Kindern und Jugendlichen und sogar Erwachsenen nicht zugemutet werden können. Das sind aber glücklicherweise nur sehr, sehr wenige Spiele.

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: Ich bin für ein Verbot von Computerspielen, die grausame oder unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt - so die Definition des Strafgesetzbuches.

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