CoD: Black Ops 4 - Traditionelle Singleplayer-Kampagne war nie geplant

Dass Call of Duty: Black Ops 4 keine althergebrachte Singleplayer-Kampagne haben wird, wussten wir ja bereits. Nun erklärt Entwickler Treyarch warum sie nie geplant war.

von Sebastian Zelada,
18.05.2018 12:10 Uhr

Call of Duty: Black Ops 4 sollte nie eine traditionelle Singleplayer-Kampagne erhalten.Call of Duty: Black Ops 4 sollte nie eine traditionelle Singleplayer-Kampagne erhalten.

Es gibt Solomodi in Call of Duty: Black Ops 4, doch eine echte Singleplayer-Kampagne fehlt dieses Jahr zum ersten Mal in der Geschichte der Shooter-Serie. Sie sollte auch nie Bestandteil des Titels werden, erklärt Entwickler Treyarch nun gegenüber Polygon. Der Titel konzentriert sich vielmehr auf kompetitive Mehrspielermodi, einen neuen Battle-Royale-Modus und drei kooperative Zombieszenarien.

Was bleibt für Solospieler? Wer allein spielen will, der kann die Zombie-Szenarien mit computergesteuerten Bots zocken oder führt sich die Single-Player-Challenge-Missionen zu Gemüte. Die dienen als story-gestützte Übungsgefechte, sind aber nicht in eine Kampagne eingebettet. Dan Bunting, einer der Studioleiter von Treyarch, erklärt, warum Solospieler größtenteils in die Röhre schauen:

"Als wir anfingen dieses Spiel zu machen, hatten wir nicht diese Idee, eine traditionelle Kampagne zu machen. Das war einfach nicht Bestandteil des Plans. "

Vielmehr sei es das Ziel gewesen, ein Spiel zu entwickeln, das durch die Bank mit Freunden gespielt werden kann. Das, so Bunting, sei »von Tag eins an die Mission gewesen.«

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Die Community steht im Fokus

Zuvor gab es vermehrt Gerüchte, dass Treyarch die Kampagne geplant hatte, sie jedoch nicht rechtzeitig fertigstellen konnte. Buntings Aussage widerspricht dieser Theorie jedoch. Vielmehr behauptet er, der Community damit einen Gefallen tun zu wollen.

Wenn man sich die Black-Ops-Serie ansehe und wie die Spieler mit ihr interagieren und sich mit den Spielen beschäftigen, dann seien Veränderungen in der Branche ein großer Teil des Ganzen. Alles werde mehr und mehr als soziales Erlebnis verstanden, so Bunting.

"Wir haben natürlich eine sehr große Zombie-Anhängerschaft im Black-Ops-Franchise. Und wenn wir uns ansehen, wie sie mit dem Spiel interagieren, egal ob in dem Spiel selbst, online, in Foren, über Streamer, YouTuber ... jeder interagiert als Community und das ist ein ziemlich massives Phänomen. Wenn man eine derartige Leidenschaft für unser Spiel sieht, von der wir glauben, dass wir sie nicht ausreichend bedienen, dann wollen wir sicherstellen, dass wir mehr davon haben. "

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Das Gleiche gelte für den Mehrspielermodus. Als der Multiplayer in Call of Duty neu war, spielten 10 Prozent der Spieler den kompetitiven Mehrspielermodus. 2015 und 2016 waren es 90 Prozent der Spieler. »Wann man es aus der Perspektive betrachtet und mehr für die Spieler tun will und wie sie das Spiel spielen, ist es eine ziemlich einfache Entscheidung.«

Es sei auch eine herausfordernde Entscheidung gewesen, doch davor schrecke Treyarch nicht zurück. Man passe sich an die Gegebenheiten des Marktes an. Black Ops 4 sei so entworfen, dass es sich anpassen und über die Zeit entwickeln könne, so Bunting. Zudem wolle Treyarch das Spiel »unterstützen, wie wir es noch nie zuvor getan haben.«

Wie genau der Fahrplan nach den ersten 12 Monaten aussehe, wollte Bunting noch nicht sagen, doch im Jahr nach dem Release soll eine »noch nie dagewesene Unterstützung« für zahlreiche Inhalte für die Spieler sorgen.

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