Spielt Cold War nicht, wie CoD sonst! Drei Tipps für ein besseres Agenten-Feeling

In der Singleplayer-Kampagne müsst ihr nicht nur ballern, sondern könnt euch auch manchmal wie ein richtiger Agent fühlen. Wir verraten euch, wie ihr ein bisschen mehr aus dem Konzept rausholt.

von Vali Aschenbrenner,
15.11.2020 15:25 Uhr

CIA, MI6, KGB und Kalter Krieg: Die Singleplayer-Kampagne von Cold War steht im Zeichen vieler Spionage- und Geheimagenten-Settings. CIA, MI6, KGB und Kalter Krieg: Die Singleplayer-Kampagne von Cold War steht im Zeichen vieler Spionage- und Geheimagenten-Settings.

In der Singleplayer-Kampagne von Black Ops: Cold War müsst ihr nicht nur ballern. Stattdessen gibt sie euch ab und an die Möglichkeit, euer Ziel auf leisen Sohlen zu erreichen. Und das passt ziemlich gut zum Kalten-Kriegs-Setting und dem Spionage-Thriller-Ansatz, mit dem die Story des neuesten Call of Duty daherkommt.

Schon in unserem Fazit zur Kampagne haben wir festgestellt, dass Black Ops: Cold War in seinen besten Momenten an Agenten-Klassiker wie Goldeneye oder No One Lives Forever erinnert. Im folgenden Artikel liefern wir euch drei kompakte Tipps, wie ihr das Maximum an Spionage-Feeling aus der Story von Cold War herausholt.

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3 Tipps, mit denen ihr mehr aus dem Spionage-Setting rausholt

#1: Nutzt die Agenten-Tools, die euch das Spiel gibt

Der erste Tipp liegt eigentlich auf der Hand: In ein paar Missionen lässt euch die Story von Black Ops: Cold War die Wahl, ob ihr lieber schleicht statt zu ballern. Und selbst wenn ihr entdeckt werdet, führt das nicht automatisch zum Game Over. Stattdessen geht es mit den klassischen CoD-Gefechten weiter.

Wir raten euch jedoch: Nutzt die Gelegenheit, Stealth-Gameplay zu priorisieren. Auch wenn euch das Spiel manchmal selbst mit action-geladeneren Skript-Sequenzen die Zügel aus der Hand nimmt, könnt ihr durch den Dschungel von Vietnam, die Klippen des Ural-Gebirges oder an der Berliner Mauer vorbeischleichen.

Immerhin gibt euch Cold War auch genügend Werkzeuge in die Hand, die das Stealth-Gameplay der Kampagne unterstützen. So habt ihr zum Beispiel oft genug eine schallgedämpfte Waffe oder leise Wurfgegenstände dabei, die bei ihrer Verwendung keine Gegner alarmieren.

Die Pfeilpistole kommt leider nur in einem ganz kurzen Abschnitt des Berlin-Levels von Black Ops: Cold War vor. Die Spionage-Kamera könnt ihr dagegen öfters verwenden. Die Pfeilpistole kommt leider nur in einem ganz kurzen Abschnitt des Berlin-Levels von Black Ops: Cold War vor. Die Spionage-Kamera könnt ihr dagegen öfters verwenden.

Die Möglichkeit, Widersacher lautlos zu eliminieren und daraufhin deren Leichen zu verstecken - wie zum Beispiel in Splinter Cell oder Hitman - gibt es ebenfalls. Und dann wären da ja noch ein paar ganz klassischen Spionage-Tools, wie eure Kamera, mit denen ihr Gebiete auskundschaften und darin eure Gegner markieren könnt.

Außerdem weist das Spiel mit kleinen Entdeckungsanzeigen darauf hin, sobald ihr Gefahr läuft, von euren Feinden entdeckt zu werden. Die KI in der Story von Black Ops: Cold War ist zwar nicht die hellste und lässt sich leicht ausmanövrieren. Wenn ihr die Schwierigkeit der Kampagne aber nach oben dreht und euch leichter der Garaus gemacht wird, seid ihr umso motivierter, es mit dem Schleichen noch konsequenter durchzuziehen.

Ebenso raten wir euch, die optionalen Rätsel nicht zu ignorieren, die euch Cold War anbietet: Die Nebenmissionen Roter Zirkus und Operation Chaos kommen mit ein paar Knobelaufgaben und dem Einsammeln von Beweisen daher, die sich hervorragend mit dem Agenten-Vibe des Spiels ergänzen. Solltet ihr bei den knackigen Denkaufgaben Hilfestellung benötigen, haben wir den richtigen Guide für euch parat:

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#2: Reduziert das HUD so gut, wie es geht

In den Einstellungen von Black Ops: Cold War könnt ihr das HUD im Spiel merklich reduzieren: Zum Beispiel das Fadenkreuz verstecken und Treffermarkierungen ausschalten. Dazu raten wir euch allemal, dadurch wird das Schießen einen Ticken kniffliger und etwas mehr Präzision von euch erfordert.

Recht viel mehr könnt ihr beim HUD leider nicht runterfahren und es bleibt zu hoffen, dass der Entwickler noch mit einem Patch nachhilft. So würde es beispielsweise der Atmosphäre und dem spielerischen Anspruch immens zugute kommen, wenn man Markierungen euer Spielziele oder Bedienhilfen komplett deaktivieren könnte.

Schon sehr viele andere moderne Videospiele haben bewiesen, wie die Immersion davon profitiert, wenn weniger Anzeigen und Textbausteine das eigene Sichtfeld zupflastern. Im Fall von Cold War kommt wenigstens schon durch das Deaktivieren von Fadenkreuz und Treffermarkierungen etwas dichtere Stimmung auf, weil man weniger von dem eigentlichen Geschehen abgelenkt wird.

Die Möglichkeiten, euer HUD zu reduzieren, lassen in Black Ops: Cold War leider zu wünschen übrig. Zumindest ein wenig könnt ihr daran schrauben. Die Möglichkeiten, euer HUD zu reduzieren, lassen in Black Ops: Cold War leider zu wünschen übrig. Zumindest ein wenig könnt ihr daran schrauben.

#3: Perks machen einen kleinen, aber feinen Unterschied

Ja, eigentlich hatten wir schon in unserem Singleplayer-Fazit zu Black Ops: Cold War festgestellt, dass die zu Beginn wählbaren Perks nur wenig am eigentlichen Spielablaufs beeinflussen. Zumindest zwei Perks erachten wir jedoch für sinnvoll, sofern ihr die Story als Möchtegern-Spion absolvieren möchtet.

Konkret meinen wir die Perks Profi und Paranoid: Mit Profi wird euer Bewegungstempo nicht eingeschränkt, während ihr über Kimme und Korn zielt. Paranoid erhöht eure Zielgeschwindigkeit (ADS) wiederum um 100 Prozent. Beide Perks erlauben euch, blitzschnell darauf zu reagieren, wenn euch zum Beispiel eine Wache entdeckt.

Ebenso könnt ihr euch damit relativ uneingeschränkt fortbewegen, solltet ihr in der Hocke schleichen und dabei eine Waffe im Anschlag halten. Eurem Stealth-Gameplay kommt das definitiv zugute, auch wenn - wie bereits beanstandet - bei den Perks durchaus mehr spielerische Tiefe drin gewesen wäre.

Zwei Perks in der Singleplayer-Kampagne von Black Ops: Cold War kommen zumindest ein bisschen dem Spionage-Feeling zugute. Zwei Perks in der Singleplayer-Kampagne von Black Ops: Cold War kommen zumindest ein bisschen dem Spionage-Feeling zugute.

Wie findet ihr die Story von Black Ops: Cold War: Seid ihr ein Fan des neuen Spionage-Ansatzes oder hättet ihr ein klassischeres Kriegsszenario bevorzugt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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