Die neue Rytec-Sniper in CoD MW & Warzone ist kaputt - taugt sie trotzdem was?

Das neue Scharfschützengewehr Rytec AMR in Call of Duty: Modern Warfare und Warzone hat Probleme, aber auch eine klare Stärke.

von Christian Just,
04.07.2020 17:13 Uhr

Das neue Sniper-Gewehr Rytec AMR in Call of Duty: Modern Warfare & Warzone funktioniert noch nicht richtig. Das neue Sniper-Gewehr Rytec AMR in Call of Duty: Modern Warfare & Warzone funktioniert noch nicht richtig.

Seit Season 4 können Spieler von Call of Duty: Modern Warfare und Warzone das neue Scharfschützengewehr Rytec AMR freispielen, das auf dem »Anti Materiel Rifle« Barrett M82 basiert.

Die mächtige Waffe sollte eigentlich einen richtigen Wumms verursachen, bislang löst sie aber eher Frust und Kopfschütteln aus. Das liegt an Fehlern, die entweder das Treffen erschweren oder für viel zu wenig Schaden sorgen.

Der Shooter-Experte Westie widmet sich der Rytec in einem Youtube-Video. Wir fassen zusammen, was er herausgefunden hat.

Link zum YouTube-Inhalt

Das sind die Probleme des Rytec AMR

Fixes 200-Meter-Zeroing: Das Zielfernrohr der Rytec-Sniper ist offenbar standardmäßig auf 200 Meter eingestellt. Das führt dazu, dass alle Schüsse auf unter 200 Metern Entfernung oberhalb des Fadenkreuzes eintreffen. Wer also auf hundert Meter auf den Kopf zielt, trifft nicht.

Beim sogenannten »Zeroing« legt man fest, bei welcher Entfernung die abgefeuerte Kugel genau an der Stelle des Fadenkreuzes landet. Ist das Zeroing zu hoch, landet das Projektil oberhalb des Zielpunkts. Ist es zu niedrig, ihr könnt es euch denken, unterhalb.

Nur ein Zielfernrohr: Ein Bug beim Rytec AMR in CoD: MW und Warzone verhindert überdies, dass ihr das Standard-Zielfernrohr gegen ein anderes tauscht.

Bizarr schwache Munition: Die Barrett M82 gehört in der echten Welt zu den stärksten Gewehren und wird auf kilometerweite Entfernungen und gegen gepanzerte Ziele eingesetzt. Umso seltsam mutet es an, dass das Rytec AMR in CoD: Modern Warfare und Warzone relativ wenig Schaden mit Standardmunition verursacht.

So legt Experte Westie dar, dass es zwei Kopftreffer benötigt, um einen gegnerischen Spieler aus den Latschen zu hauen. Das ist schwächer als die anderen beiden großkalibrigen Scharfschützengewehre AX-50 und HDR, bei denen jeweils ein Kopftreffer ausreicht.

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Aber das Rytec hat auch eine klare Stärke

Explosiver Fahrzeugschreck: Die große Stärke des Rytec AMR liegt in der Explosivmunition, die ihr im Waffenschmied freischalten könnt. Diese Kugeln erweisen sich als äußerst effektiv im Kampf gegen Fahrzeuge und Helikopter. Somit kann es sich lohnen, die Rytec als Zweitwaffe in Warzone mitzuführen, um auf große Entfernungen Helis vom Himmel zu schießen.

Aber Vorsicht! Offenbar kämpft das Rytec aber auch bei der Explosivmunition mit einem Fehler. So könnt ihr keinen Waffenfortschritt erlangen, wenn ihr die Explosive Ammo ausgerüstet habt. Wer also noch Waffenteile freischalten will, sollte an diesem Wochenende auf Explosiv-Munition verzichten.

Entwickler Infinity Ward ist sich der Probleme mit dem Rytec AMR bewusst und arbeitet bereits an Reparaturen, wie Joe Cecot via Twitter erklärte:

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Ähnliche Aussagen traf Cecot auch bezüglich der anderen Probleme mit dem Rytec-Gewehr. Ihr könnt also damit rechnen, dass das neue Sniper-Rifle in Zukunft wirklich so stark wird, wie Infinity Ward es beabsichtigt hat.

Ihr wollt die Waffe haben? Bei unseren Kollegen von Mein-MMO.de könnt ihr nachlesen, wie ihr das Rytec in CoD: MW und Warzone freischaltet.

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