CoD: Warzone verlangt jetzt eure Handynummer, wenn ihr kostenlos spielt

Bei der Free2Play-Variante von Call of Duty: Warzone wird neuerdings die Zwei-Faktor-Authentifizierung zur Pflicht. Damit wollen die Entwickler einen weiteren Abwehrmechanismus gegen Cheater ins Spiel bringen.

von Michael Herold,
13.05.2020 11:59 Uhr

CoD: Warzone schraubt weiter an den Sicherheitsvorkehrungen gegen Cheater. CoD: Warzone schraubt weiter an den Sicherheitsvorkehrungen gegen Cheater.

Wer sich neu in Call of Duty: Warzone anmeldet, muss ab sofort eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme über sich ergehen lassen. Denn die Entwickler von Infinity Ward machen neuerdings die Zwei-Faktor-Authentifizierung zur Pflicht.

Damit könnt ihr also theoretisch kein Warzone mehr zocken, wenn ihr euren Activision-Account nicht mit eurem Smartphone beziehungsweise eurer Handynummer verbindet. Allerdings hört sich das dramatischer an, als es ist. Denn dieser Schritt trifft eine sehr präzise Gruppe von Spielern.

Wen betrifft diese Maßnahme? Die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird laut dem offiziellen Tweet ausschließlich für neue Nutzer der Free2Play-Variante von CoD: Warzone verpflichtend. Das heißt, dass ihr euer Handy nicht fürs Zocken braucht, sofern ihr schon länger einen Account für das Battle-Royale-Spiel besitzt.

Auch alle Besitzer von CoD: Modern Warfare müssen sich keine Sorgen machen. Denn wer Warzone als Teil des aktuellen Haupt-Call-of-Dutys heruntergeladen hat, bleibt ebenfalls befreit von der Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Wie genau funktioniert die Zwei-Faktor-Authentifizierung?
Die 2FA fordert für den Account-Login neben dem Kennwort (etwas, das man weiß) einen zweiten Faktor (etwas, das man besitzt). Das ist meist eine Nummer, die per SMS, E-Mail oder über eine Generator-App am Smartphone erstellt wird. Prominente Beispiele einer 2FA sind etwa der Steam Guard Code oder der Blizzard Authenticator.

Weitere Sicherheit für CoD-Spieler

Wer den Battle-Royale-Modus auf der PlayStation oder der Xbox zockt, muss ohnehin bereits seinen jeweiligen Account mit dem Smartphone verbinden. Also handelt es sich bei der Maßnahme für die PC-Version um keinen komplett neuen Schritt, sondern eher um einen weiteren im ewigen Kampf gegen Betrüger.

Denn Cheater und Hacker stellen seit Release ein riesiges Problem in Call of Duty dar. Mit der neuen Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Free2Play-Variante von Warzone will Infinity Ward nun "eine zusätzliche Sicherheitsvorkehrung für die Spieler" bieten. Denn wer jeden neuen Gratis-Account immer erst mit einer Handynummer verbinden muss, verliert dann bestenfalls die Lust am Betrug.

Schon Mitte April meldeten die Entwickler 70.000 Bans in CoD: Warzone. Außerdem haben sie vor Kurzem eine neue Methode eingeführt, durch die von Spielern gemeldete Betrüger in Call of Duty in einem eigenen Matchmaking mit anderen Cheatern zusammengewürfelt werden.

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