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Seite 3: Control im Test - (Zu) kontrolliertes Chaos

Zu weit um die Ecke gedacht

Überall im Büro finden wir Unterlagen und Aufnahmen, die uns Hintergründe zur Story verraten. Wer viel erkundet, versteht zumindest ein bisschen mehr. Überall im Büro finden wir Unterlagen und Aufnahmen, die uns Hintergründe zur Story verraten. Wer viel erkundet, versteht zumindest ein bisschen mehr.

Neben den Kämpfen gibt es auch vereinzelte Rätsel in Control. Die sorgen spielerisch für Abwechslung, sind aber meist kein Glanzstück an Puzzle-Design. Oft fallen sie recht simpel aus und man muss nur eine der vielen elektrisch aufgeladenen Kisten im Spiel finden und sie irgendwo einsetzen oder entfernen, um Strom zu erzeugen oder abzustellen.

Manchmal wissen wir aber auch nicht wirklich, was das Spiel von uns will. Jesse landet zum Beispiel immer wieder in einem alten Motel und muss dort immer die gleiche Tür öffnen. Dazu betreten wir die anderen Räume nacheinander und interagieren solange mit Objekten, bis irgendwann wie von Geisterhand ein Schlüssel auftaucht. Logisch nachvollziehbar ist das nicht unbedingt.

Andere Rätsel funktionieren dagegen gut, wenn man das Prinzip einmal durchschaut hat. Die Hinweise sind manchmal aber etwas unglücklich gestaltet. Einmal soll Jesse beispielsweise eine Maschine aktivieren, indem sie Lochkarten richtig einsetzt. Dabei helfen sollen unterschiedliche Tafeln mit den gleichen Symbolen wie auf den Lochkarten. Die deuten die richtige Reihenfolge an. Allerdings sind die gleichen Symbole auch sonst überall im Raum verteilt, sodass man als Spieler nicht genau weiß, was nun ein Hinweis ist und was Deko.

Für abgeschlossene Missionen erhalten wir Fertigkeitenpunkte, über die wir zum Beispiel Jesses Gesundheit steigern können. Für abgeschlossene Missionen erhalten wir Fertigkeitenpunkte, über die wir zum Beispiel Jesses Gesundheit steigern können.

Technisch eine Wucht

Optisch ist Control beeindruckend. Uns begegnen lichtdurchflutete Hallen mit atemberaubender Beleuchtung, knackig scharfe Texturen und zahlreiche extrem detailliert gestaltete Objekte. Selbst Standard-Büros und -Labore sehen realistisch aus und sind in einem sehr filmischen Look gehalten. Das wirkt sehr atmosphärisch - besonders, wenn es zwischendurch doch surrealer wird und Gänge sich verschieben oder plötzlich alles in ein gleißendes Licht getaucht wird.

Nur bei den Animationen merkt man das offensichtlich kleinere Budget im Vergleich zu Quantum Break. Die wirken sowohl bei den Bewegungen als auch in den Gesichtern der sonst sehr detailreich gestalteten Figuren etwas steif und abgehackt. Die Dialoge sind dafür auch in der deutschen Fassung brauchbar vertont und tragen zur Atmosphäre bei.

Das für manche Grafikkarten verfügbare Raytracing setzt mit realistischen Reflektionen, akkurateren Schatten und indirekter Beleuchtung und mehr optisch noch eine Stufe drauf. Allerdings hat Control bei uns schon auf den hohen Einstellungen ohne Raytracing stellenweise etwas geruckelt und mit Raytracing wurde es nur noch schlimmer - trotz einer RTX 2070 als Grafikkarte.

Mehr zu Raytracing in Control und der Technik des Spiels könnt ihr inklusive Benchmarks mit einer RTX 2080 Ti und Vergleichsbildern im separaten Technik-Check zu dem Spiel nachlesen.

Wollt ihr bei der Performance auf der sicheren Seite sein, verzichtet ihr also lieber auf Raytracing - Control sieht auch ohne fantastisch aus. Insgesamt bietet Control damit ein solides Shooter-Erlebnis mit sehr kreativen und vielseitigen Ansätzen, die nicht ganz bis zu Ende gedacht wurden.

Ist ein Gegner geschwächt, können wir mit der Kraft Übernehmen einen Verbündeten aus ihm machen, der Feinde für uns attackiert und ablenkt. Ist ein Gegner geschwächt, können wir mit der Kraft Übernehmen einen Verbündeten aus ihm machen, der Feinde für uns attackiert und ablenkt.

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