DLCs für Cyberpunk 2077: CD Projekt verrät Konkretes zu Addon-Plänen

CD Projekt Red nimmt sich für die DLCs von Cyberpunk 2077 ein Beispiel an The Witcher 3. Zumindest eine der geplanten Erweiterungen soll noch vor Release enthüllt werden.

von Vali Aschenbrenner,
12.04.2020 12:51 Uhr

Für die geplanten Cyberpunk-2077-DLCs nimmt sich CD Projekt Red The Witcher 3: Wild Hunt zum Vorbild. Für die geplanten Cyberpunk-2077-DLCs nimmt sich CD Projekt Red The Witcher 3: Wild Hunt zum Vorbild.

Cyberpunk 2077 erscheint zwar erst am 17. September 2020, trotzdem spricht CD Projekt Red schon jetzt über die geplanten DLCs. Kein Wunder: Die Entwicklung des Hauptspiels ist eigentlich schon fertig gestellt und so möchte man bei Cyberpunk 2077 mit den zusätzlichen Erweiterungen ähnlich vorgehen, wie bei The Witcher 3: Wild Hunt.

»Mindestens so viele DLCs wie bei The Witcher 3«

In einem Investoren-Q&A (via VGC) verriet der Präsident von CD Projekt Red Adam Kicinski, dass Cyberpunk 2077 »nicht weniger DLCs« bekommen soll als The Witcher 3. So hat der Entwickler seine Lehren aus dem Finale um den Hexer Geralt von Riva gezogen und beschlossen, eine ähnliche DLC-Politik wie bei Wild Hunt zu verfolgen.

Für The Witcher 3 wurden mit Hearts of Stone und Blood and Wine zwei umfangreiche Story-Erweiterungen entwickelt, während das Spiel zusätzlich mit 16 DLC-Paketen ausgebaut wurde. Die enthielten vor allem neue Rüstungen und Waffen, kosmetische Gegenstände, eigene Quests und einen New-Game-Plus-Modus.

Bis auf Hearts of Stone und Blood and Wine waren so gut wie alle DLCs für The Witcher 3 kostenlos erhältlich - was bei Fans entsprechend gut ankam. In unseren Tests zu den beiden Story-Erweiterungen (Hearts of Stone hier und Blood and Wine hier) kamen wir nicht drumherum, Höchstwertungen zu verteilen: CD Projekt Red setzte damit zur Zeit von The Witcher 3 neue Maßstäbe für Videospiel-DLCs.

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Was Fans von Cyberpunk-DLCs erwarten können

CD Projekt Red zufolge dürfen wir also mit mindestens so vielen DLCs für Cyberpunk 2077 rechnen wie bei The Witcher 3. Das wären demnach also zwei größere Story-Erweiterungen und 16 kleineres DLC-Pakete, die sich vor allem auf Ausrüstung und kosmetische Gegenstände konzentrieren.

Dass CD Projekt Red exakt die gleiche Anzahl und Aufteilung für Cyberpunk 2077 verwendet, ist damit aber nicht zwangsläufig gesagt. Ebenso offen bleibt, wie Qualität und Umfang der für Cyberpunk 2077 geplanten Erweiterungen letztendlich ausfallen.

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So ist zum aktuellen Zeitpunkt ja noch nicht einmal das Hauptspiel erschienen, das nach wie vor zum Release-Termin am 17. September 2020 veröffentlicht werden soll.

Trotzdem wird es es Kicinski zufolge noch vor der Veröffentlichung von Cyberpunk 2077 erste Infos zu den geplanten DLCs geben. Sollte CD Projekt Red denselben Terminplan wie bei The Witcher 3 verfolgen, könnte es bereits im Juni 2020 soweit sein.

Im Juni 2019 betonte CD Projekt Red außerdem, dass die Story von Cyberpunk 2077 definitiv im Hauptspiel abgeschlossen sein wird und schon jetzt geplante Erweiterungen nicht darauf ausgelegt sind, lose Fäden zusammen zu knüpfen. DLCs mit »Cut Content« soll es für Cyberpunk 2077 also nicht geben.

Trotz Corona: CD Projekt Red hält an Release fest

Anfang des Jahres wurde Cyberpunk 2077 auf den 17. September 2020 verschoben, nachdem das Rollenspiel ursprünglich im April erscheinen sollte. CD Projekt Red war dies »notwendig«, um zu gewährleisten, dass Cyberpunk 2077 die Qualitätsansprüche des Entwicklers selbst sowie die der Fans erfüllt.

CD Projekt Red zufolge ist Cyberpunk 2077 eigentlich auch bereits fertig entwickelt. Die zusätzlichen Monate möchte man jedoch vor allem dafür nutzen, um die Technik zu polieren und etwaige Bugs auszumerzen. Dass man parallel dazu bereits an DLC-Erweiterungen für nach dem Launch arbeitet, ist für die Videospielindustrie keineswegs ungewöhnlich.

Zusätzlich zu der DLC-Info weist dies daraufhin, dass CD Projekt Red den geplanten Release-Termin von Cyberpunk 2077 tatsächlich einhalten kann. Keineswegs selbstverständlich, nachdem der Coronavirus und die daraus resultierenden Maßnahmen bereits für Produktionsengpässe, abgesagte Veranstaltungen und Release-Verschiebungen sorgten.

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So arbeiten die Entwickler von CD Projekt Red beispielsweise vom Home Office aus und zeigten sich optimistisch, dass sich Cyberpunk 2077 kein zweites Mal verspätet.

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