Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 3: Darkest Dungeon im Test - Wenn Heldentode Spaß machen

Woche 7

Dammo II. sieht fast aus wie sein Vorgänger. Nachdem Dammo I. überraschend und völlig ohne mein Verschulden von tollwütigen Hunden gefressen wurde, soll er die Fackel weitertragen.

Wer den Verstand verliert, hat eine winzige Chance, stattdessen eine tugendhafte Trotzreaktion zu erzeugen. Wer den Verstand verliert, hat eine winzige Chance, stattdessen eine tugendhafte Trotzreaktion zu erzeugen.

Woche 30

Zeit für ein Fazit, denn ich will nicht zu viel von dem verraten, was in den kommenden Wochen in Hamlet passieren wird. Ich habe mir bis dato jeden Fortschritt verbissen erkämpft. Selbst simple Errungenschaften wie das Aufleveln eines Helden auf Stufe 2 haben mich beim ersten Mal locker fünf Stunden gekostet, weil ich die Regeln von Hamlet erst lernen musste. Dieses Abenteuer schenkt mir absolut gar nichts. Und deshalb fühlt sich jeder Sieg so großartig an. Nach 30 Wochen habe ich jeden Dungeon mindestens einmal durchkämmt, einige Helden (wie Dammo V.) auf höhere Ränge gebracht, neue Rüstungen gekauft und eine stattliche Kaserne mit über 15 Helden bestückt. Jetzt warten Boss-Monster wie die mörderische Vettel im Wald auf mich.

Einen größeren Kritikpunkt gibt's aber: Die Dungeons von Hamlet sind zwar zufallsgeneriert, im Prinzip findet das Erkunden aber stets nach demselben Muster statt. Es gibt keine Rätsel, dafür jede Menge Proben, ob ich den richtigen Gegenstand gegen die richtige Falle dabeihabe. Und vor allem Kämpfe. Klar, die Kampagne fühlt sich trotzdem umfangreich an, weil ich so schleppend weiterkomme. Mehr Vielfalt wäre mir trotzdem lieber.

Auch Pech ist ein nerviger Faktor in Darkest Dungeon, mit dem nur frustresistente Naturen umgehen können. Mal werde ich von Feinden überrascht, an anderer Stelle landet ein Fischmensch einen kritischen Treffer, der meiner Heilerin mit einem Schlag die Kerzen ausbläst. Und habe ich schon von dem als Heiler gedachten Okkultisten erzählt, der dem Kollegen exakt null Lebenspunkte zurückgegeben hat, weil er Pech hatte - drei Mal hintereinander?!

Der irre Priester beschwört permanent neue Monster, die ihn heilen. Der Brocken ist für Anfänger kaum kleinzukriegen. Der irre Priester beschwört permanent neue Monster, die ihn heilen. Der Brocken ist für Anfänger kaum kleinzukriegen.

Am Ende der Reise wartet der Darkest Dungeon selbst auf mich. Bis dahin ist mein Abenteuer eine emotionale Achterbahnfahrt, die sich grandios spannend anfühlt. Nie kann ich mich sicher fühlen, stets lauert der Tod auf die Unachtsamen. Und wenn ich es dann schaffe, ein Team durch so viele Missionen zu bringen, dass es stark genug für den Showdown ist, dann liebe ich diese Helden mehr als in den meisten Rollenspielen, in denen ich 70 Stunden mit denselben Charakteren verbringe. Denn diese Jungs und Mädels hier haben den Sieg so sehr verdient.

3 von 5

nächste Seite


zu den Kommentaren (48)

Kommentare(48)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen