Aktuelle Top-Smartphones kratzen im Jahr 2025 nicht mehr an der 1.000-Euro-Marke, sondern überschreiten diese immer häufiger. Allerdings bietet der Handymarkt zahlreiche, deutlich günstigere Alternativen.
Für viele dürfte auch ein Budget-Modell im Alltag ausreichen, schließlich will und kann nicht jeder so viel Geld für ein Mobiltelefon ausgeben oder nutzt die Flaggschiff-Funktionen wirklich aus.
Ich zeige euch drei Geräte, die viel zu bieten haben und dabei bezahlbar bleiben. Ich habe mich dabei für Modelle entschieden, die ich selbst getestet habe, um mich auch auf eigene Praxiserfahrungen berufen zu können.
Dabei habe ich gewisse Standards festgelegt, damit ihr an den Smartphones im Alltag euren Spaß habt und sie hoffentlich auch noch in mehreren Jahren gut funktionieren.
Darauf solltet ihr beim Kauf eines Smartphones bis 300 Euro meiner Meinung nach achten:
- Mindestens sechs Gigabyte Arbeitsspeicher
- Helles OLED-Display
- 5G-Unterstützung
Tipp 1: Samsung Galaxy A36 5G
Das Galaxy A36 5G ist Samsungs goldene Mitte der aktuellen A-Serie und bietet ein ausgewogenes Gesamtpaket für knapp unter 300 Euro. Der 6,7-Zoll-Bildschirm hat eine hohe Auflösung und erreicht 1.200 Nits Spitzenhelligkeit, was auch bei Sonnenschein eine gute Ablesbarkeit ermöglicht.
Beim Prozessor setzt Samsung auf den Qualcomm Snapdragon 6 Gen 3, der in Kombination mit (je nach Speichervariante) sechs oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher für eine ordentliche Leistung sorgt– Social Media, Surfen und kleine Spiele stemmt das Smartphone problemlos.
Die Kamera besteht aus einer 50-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung, einer Acht-Megapixel-Ultraweitwinkel- und einer Fünf-Megapixel-Makro-Linse. Bei Tageslicht gelingen der Kamera gute Fotos, auch wenn sie nicht mit aktuellen Top-Smartphones mithalten können.
Hervorzuheben ist der lange Update-Support: Samsung verspricht sechs Jahre Sicherheits- und OS-Updates - das ist in dieser Preisklasse noch nicht selbstverständlich, ebenso wenig der eSIM-Support und der IP67-Wasserschutz.
- Schönes AMOLED-Display
- Gute Hauptkamera
- eSIM-fähig
- Lange Akkulaufzeit
- Schnelles Aufladen mit 45 Watt
- Sechs Jahre Updates
- Performance nur mittelmäßig
- Speicher im Gegensatz zum Vorgängermodell nicht mehr erweiterbar
Alternative: Samsung Galaxy A56 5G
Das Samsung Galaxy A56 5G ist ab etwa 320 Euro erhältlich und bietet einen etwas schnelleren Prozessor sowie hochwertigere Materialien mit Metallrahmen und Glasrückseite. Zudem gibt es eine etwas bessere Hauptkamera: Der Ultraweitwinkel löst mit zwölf statt acht Megapixeln auf.
Für einen moderaten Mehrpreis bietet das Galaxy A56 mehr Premium-Gefühl als das A36. Wenn es euer Budget hergibt, würde ich euch zu diesem Modell raten.
Tipp 2: Nothing Phone (3a)
Das Nothing Phone (3a) fällt vor allem durch sein außergewöhnliches Design auf. Mit seinem Glyph-Interface - den leuchtenden LEDs auf der Rückseite - sticht es deutlich aus der Masse heraus.
Technisch bietet das 5G-Handy mit dem Snapdragon 7s Gen 3 etwas mehr Leistung als das Samsung Galaxy A36. Es ist mit acht und zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher erhältlich. Das 6,77 Zoll große AMOLED-Display ist mit 1.300 Nits schön hell und unterstützt ebenfalls 120 Hertz für flüssiges Scrollen.
Ein Highlight des Phone (3a) ist das Kamerasystem: Anders als viele Konkurrenten bietet das Phone (3a) eine Dreifachkamera mit 50-Megapixel-Linse, 50-Megapixel-Telezoom (2x optisch) und Acht-Megapixel-Ultraweitwinkel. Ein optischer Zoom ist in dieser Preisklasse noch selten.
Das Nothing Phone (3a) erhält drei große Android-Updates sowie sechs Jahre Sicherheitspatches. Im Gegensatz zum A36 gibt es allerdings nur IP64-Schutz und eSIMs werden nicht unterstützt. Das Nothing Phone (3a) gibt es ab 279 Euro.
- Wertige Verarbeitung, nun mit Glasrückseite
- Tolles Design mit Glyph-Interface
- Schönes und helles OLED-Display
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Gutes Kamerasystem für Schnappschüsse
- Sechs Jahre Sicherheitspatches
- Nur Spritzwasserschutz
- Neue Seitentaste ist suboptimal
- KI-Features aktuell noch mit wenig Mehrwert
- Kein eSIM-Support
Tipp 3: Poco M7 Pro 5G
Mit unter 200 Euro liegt das Poco M7 Pro 5G deutlich unter der für diesen Artikel gesetzten 300-Euro-Marke. Es besitzt ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit 120 Hertz und bis zu 1.200 Nits Helligkeit.
Die 256 Gigabyte Speicherplatz lassen sich auf Wunsch per microSD-Karte erweitern – das ist selbst bei günstigen Handys nicht mehr die Regel.
Der MediaTek Dimensity 7025 Ultra und bis zu zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen für eine ausreichende Leistung für einfache Aufgaben – Social Media, Streamen und Surfen sind kein Problem.
Bei anspruchsvollen Spielen wie »Genshin Impact« wird die Grafik deutlich heruntergeregelt, sodass das Spiel nicht so hübsch aussieht wie auf leistungsfähigeren Geräten – das ist jedoch bei allen hier vorgestellten Geräten der Fall.
Das Poco M7 Pro besitzt noch einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss, was für Nutzer kabelgebundener Kopfhörer ein wichtiges Extra ist. Bei diesem Modell müsst ihr hinsichtlich der Kameraqualität und vor allem des Update-Supports jedoch Abstriche in Kauf nehmen.
Es gibt nur zwei große Android-Updates und vier Jahre Sicherheitspatches statt der sechs Jahre bei Samsung.
- Helles OLED-Display mit 120 Hertz
- Lange Akkulaufzeit
- Schnelles Aufladen mit 45 Watt
- 256 GB Speicher, erweiterbar
- Mäßige Leistung
- Mittelmäßige Kamera
- Nur zwei große Android-Updates
Weitere günstige Handys bis 300 Euro
Neben meinen drei Hauptempfehlungen gibt es noch weitere interessante Optionen, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis versprechen, darunter:
- Das Motorola Edge 50 Neo (ab 270 Euro) punktet mit kabellosem Laden, IP68-Schutz und eSIM-Support.
- Das Xiaomi Redmi Note 14 Pro+ (ab 290 Euro) lockt mit einer 200-Megapixel-Kamera und schnellem 120-Watt-Laden.
- Das CMF Phone 2 (ab 240 Euro) setzt auf ein modulares Design und bietet eine gute Akkulaufzeit sowie Hauptkamera.
Fazit
Ein vernünftiges Smartphone für rund 300 Euro zu bekommen, ist mittlerweile viel einfacher als noch vor einigen Jahren. Für alltägliche Aufgaben und normale Smartphone-Nutzung ist die Leistung ausreichend.
Moderne Features wie 5G, NFC, helle OLED-Displays und ordentliche Kameras gibt es mittlerweile auch für ein begrenztes Budget. Die hier genannten Modelle bieten zudem auch ausreichend Arbeitsspeicher, damit ihr auch mehrere Apps gleichzeitig nutzen könnt.
Wie viel gebt ihr im Durchschnitt für ein neues Handy aus? Um die 300 Euro, weniger oder mehr? Teilt mir eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit.



Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.