Disney Plus: Diese Spieleverfilmungen könnt ihr gerade streamen!

Ihr habt Lust auf Filme mit Videospiel-Vorlage? Wir listen euch auf, welche Filmumsetzungen ihr aktuell auf Disney Plus anschauen könnt.

von Natalie Schermann,
06.05.2022 07:36 Uhr

Wir fassen für euch zusammen, welche Spielverfilmungen ihr aktuell auf Disney Plus streamen könnt. Wir fassen für euch zusammen, welche Spielverfilmungen ihr aktuell auf Disney Plus streamen könnt.

Habt ihr euch schon mal gefragt, welche Spielverfilmungen ihr eigentlich aktuell auf Disney Plus streamen könnt? Dann ist heute euer Glückstag, denn wir listen alle Filme in unserer Übersicht auf.

Im Vergleich zu seinen Streaming-Konkurrenten Netflix oder Amazon Prime bietet Disney Plus aktuell nur ein kleines Angebot an Filmen mit Videospielvorlagen. Wir halten die Liste natürlich aktuell, sollten neue Filme oder Serien hinzukommen.

Warum es Spielverfilmungen bei Spielefans meist so schwer haben, besprechen wir übrigens in unserem GameStar-Podcast:

Warum Gaming-Verfilmungen so oft scheitern   58     21

Tomb Raider, Hitman & Vin Diesel

Warum Gaming-Verfilmungen so oft scheitern

Spieleverfilmungen auf Disney Plus

Hitman - Jeder stirbt alleine

Bildquelle: EuropaCorp Distribution Bildquelle: EuropaCorp Distribution

Erscheinungsjahr: 2007 | Regie: Xavier Gens | Besetzung: Timothy Olyphant, Dougray Scott, Olga Kurylenko | Genre: Thriller, Action | Laufzeit: 1h 33m

Nachdem sich 20th Century Fox die Filmrechte sichern konnte, versuchte sich Regisseur Xavier Gens an einer Filmumsetzung der Stealth-Actionreihe rund um den kaltblütigen Auftragskiller Agent 47. Ursprünglich sollte dieser von Vin Diesel verkörpert werden. Weil dieser aber bereits anderweitig verpflichtet war, ging die Hauptrolle an Timothy Olyphant.

Worum geht's? In Hitman - Jeder stirbt allein wird Agent 47 (Timothy Olyphant) in ein politisches Attentat verwickelt und damit zur Zielscheibe von Interpol und dem russischen Militär. Nun gilt es herauszufinden, wer ihn aus dem Weg räumen will und warum. Die attraktive russische Prostituierte Nika (Olga Kurylenko) macht sein Leben dabei nicht unbedingt leichter.

Wie gut ist der Film?

  • Rotten Tomatoes: 16%
  • Metacritic: 35

Die erste Hitman-Verfilmung kommt bei den Kritikern zum größten Teil nicht sonderlich gut weg. Die New York Daily News vergibt 50 Punkte und schreibt:

Als eigenständiger Film ist das einfach Monotonie. Olyphant [...] ist in etwa so bedrohlich wie Meister Proper und die Actionszenen [...] vergehen ohne jegliche Spannung und Dramatik. Hitman ist ein Fehlschuss.

Todd McCarthy von der Variety hat nur 10 Punkte für den Film im Gepäck und schlägt bei seiner Beurteilung einen härteren Ton an:

Ein eurotrashiger Videospiel-Abklatsch, der sein Ziel meilenweit verfehlt. [...] Ahnungslose Spieler, die in die Kinos gelockt werden, werden sich bald wünschen, sie wären wieder zu Hause [...].

Vereinzelt gab es aber auch positive Stimmen. The Washington Post vergibt ganze 70 Punkte:

Der beste Film mit einem gewalttätigem Videospiel als Vorlage, den wir je gesehen haben. [...] Für uns war es ein rundum unterhaltsames Erlebnis.

Hitman: Jeder stirbt alleine - Trailer zur ersten Verfilmung der Action-Reihe um Agent 47 1:47 Hitman: Jeder stirbt alleine - Trailer zur ersten Verfilmung der Action-Reihe um Agent 47

Hitman: Agent 47

Bildquelle: Twentieth Century Fox Bildquelle: Twentieth Century Fox

Erscheinungsjahr: 2015 | Regie: Aleksander Bach | Besetzung: Rupert Friend, Hannah Ware, Zachary Quinto | Genre: Thriller, Action | Laufzeit: 1h 37m

Nachdem die Hitman-Verfilmung aus dem Jahr 2007 beim Publikum eher gemischte Gefühle hinterließ, versuchte 20th Century Fox 2015 einen erneuten Anlauf mit dem Reboot Hitman: Agent 47 mit Rupert Friend in der Hauptrolle.

Fun Fact: Die beiden Hitman-Darsteller Timothy Olyphant und Rupert Friend haben als Cobb Vanth und der Großinquisitor ihren Weg in das Star-Wars-Franchise gefunden.

Worum geht's? In Hitman: Agent 47 macht der genetisch veränderte Auftragskiller (Rupert Friend) Jagd auf eine junge Frau namens Katia van Dees (Hannah Ware). Doch hinter diesem Auftrag steckt mehr als anfangs geahnt. Agent 47 wird mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, mit der die junge Frau unmittelbar in Zusammenhang steht.

Wie gut ist der Film?

  • Rotten Tomatoes: 8%
  • Metacritic: 28

Hitman: Agent 47 schneidet bei den Filmkritikern sogar noch schlechter ab als sein Vorgänger aus dem Jahr 2007. Die Chicago Sun-Times vergibt lediglich 38 und kritisiert vor allem die Story:

Der Plot ist einfach ein High-Tech-Schweizer-Käse, voll mit Löchern und stinkt nach dem Kühlschrank-Inhalten von letzter Woche.

James Berardinelli von Reel Views vergibt zwar 50 Punkte, hat aber auch nicht sonderlich viele nette Worte für den Kinofilm übrig:

Hitman: Agent 47 mag eine passable Ablenkung für Action-Junkies bieten. Aber alle anderen sollten dem Film besser aus dem Weg gehen.

The Globe and Mail vergibt der Filmumsetzung ganze 75 Punkte, das Urteil fällt aber ebenfalls etwas nüchtern aus:

Es ist verlockend, zu glauben, dass Hitman jede Schönheit, die er aufbringt, mit seiner Angewohnheit der Lächerlichkeit untergräbt.

Ob der Kinofilm für uns zu den schlechtesten Spieleverfilmungen aller Zeiten gehört, lest ihr in unserer Filmkritik zu Hitman: Agent 47.

Hitman: Agent 47 - Trailer zum zweiten Film mit jeder Menge Action 2:29 Hitman: Agent 47 - Trailer zum zweiten Film mit jeder Menge Action

Max Payne

Bildquelle: Twentieth Century Fox Bildquelle: Twentieth Century Fox

Erscheinungsjahr: 2007 | Regie: John Moore | Besetzung: Mark Wahlberg, Mila Kunis, Beau Bridges | Genre: Action, Thriller, Film Noir | Laufzeit: 1h 41m

Als Vorlage für diesen Action-Thriller diente Regisseur John Moore Remedy Entertainments Klassiker Max Payne von 2001. Dem Film gelang es aber nicht ganz, die Essenz der beliebten Videospiele einfzufangen und so erhielt er gemischte Bewertungen. Besonders kritisiert werden Logiklöcher im Plot.

Worum geht's? Der New Yorker Detective Max Payne (Mark Wahlberg) ist drei Jahre nach der Ermordung seiner Familie noch immer auf der Suche nach dem Mörder. Eine Spur führt ihn zu einer Frau, die kurze Zeit später brutal ermordet wird. Ihre Schwester Mona (Mila Kunis) verdächtigt Max, für den Tod verantwortlich zu sein. Doch bald merken beide, dass sie auf der selben Seite stehen und mitten in eine große Drogen-Verschwörung geraten sind.

Wie gut ist der Film?

  • Rotten Tomatoes: 15%
  • Metacritic: 31

Auch Max Payne gelingt es nicht, den Fluch der Spielverfilmungen und ihren überwiegend schlechten Bewertungen zu durchbrechen. Michael Sragow von Baltimore Sun vergibt 38 Punkte und schreibt:

Was Max Payne killt, ist die Tatsache, dass die Charaktere in Slow-Motion denken und fühlen. Die Hälfte der Zeit laufen sich mental einfach nur auf der Stelle.

42 Punkte gibt es von AV Club:

In einer Post-Matrix- und Post-John-Woo-Welt sollte das Angebot nicht nur aus einer Handvoll Zeitlupen-Shootouts bestehen.

Die Höchstwertung mit 67 Punkten gibt es von Seattle Post-Intelligencer. Der Bewertung kann man zumindest ein Lob für das Konzept entnehmen:

Ein dummer Film mit einem großartigen konzeptionellen Aufhänger von einem Regisseur, der besser visualisiert als dramatisiert.

Wie uns die Spielverfilmung gefallen hat, könnt ihr übrigens in unserer Kinokritik zu Max Payne nachlesen.

Max Payne - Trailer zur Filmumsetzung von Remedys Kult-Shooter 2:23 Max Payne - Trailer zur Filmumsetzung von Remedys Kult-Shooter

Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Bildquelle: Walt Disney Studios Bildquelle: Walt Disney Studios

Erscheinungsjahr: 2010 | Regie: Mike Newell | Besetzung: Jake Gyllenhaal, Ben Kingsley, Gemma Arterton | Genre: Fantasy, Action | Laufzeit: 1h 58m

Prince of Persia: Der Sand der Zeit basiert auf der gleichnamigen Computerspiel-Serie. Zum ersten mal wird dem eigentlich namenlosen Helden der Name Dastan verliehen (persisch für »Geschichte, Märchen«). In die Hauptrolle schlüpft Jake Gyllenhaal, nachdem Gerüchten zufolge auch Zac Efron und Orlando Bloom in Betracht gezogen wurden. Das Produktions-Budget wird auf etwa 200 Millionen US-Dollar geschätzt.

Worum geht's? Dastan lebt auf den Straßen Persiens im sechsten Jahrhundert, bis im ein mysteriöser Dolch in die Hände fällt. Dieser erlaubt es seinem Träger, die Zeit umzukehren. Zwielichte Gestalten wie der Scheich Amar (Alfred Molina) und der Bruder des Königs Nizam (Ben Kingsley) wollen die Macht des Dolches für ihre eigenen gierigen und machthungrigen Pläne ausnutzen. Dastan wird vom persischen König zum Thronerben ernannt und so begibt sich der Prince of Persia gemeinsam mit Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) auf eine abenteuerliche Reise, um den Dolch in Sicherheit zu bringen.

Wie gut ist der Film?

  • Rotten Tomatoes: 37%
  • Metacritic: 50

Prince of Persia: Der Sand der Zeit ist die am besten bewertete Spieleumsetzung auf Disney Plus. Die höchste Wertung gibt es mit 80 Punkten von Movieline:

Der Film hat es verdient, an einem heißen Samstagsnachmittag in einem (vorzugsweise klimatisiertem) Theater voller Menschen gesehen zu werden. So, wie viele von uns als Kinder Filme angesehen haben.

Der Großteil der Kritiker vergibt 50 Punkte. So auch The New York Times:

Zum größten Teil ist das vollkommen schmerzfreier Brei. Der Film ist unbezwingbar albern - was hast du erwartet? - aber die paar Stunden, in denen Mr. Gyllenhaal in Leder herumspringt und mit seinen langen Wimpern flattert, haben schon ihren albernen Reiz.

Mit 20 Punkten vergibt Daily News die schlechteste Wertung auf Metacritic und hat nicht viel Gutes über den Film zu sagen:

Ein episches Beispiel für verworrenes Storytelling, kitschige Aufregung und zerstreute Ausführung.

Natürlich könnt ihr auch unsere Filmkritik zu Prince of Persia: Der Sand der Zeit nachlesen.

Prince of Persia: Der Sand der Zeit - Offizieller Trailer zur Spielverfilmung 2:24 Prince of Persia: Der Sand der Zeit - Offizieller Trailer zur Spielverfilmung

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