Update: Elite Dangerous schafft wichtige Story-Elemente ab & erklärt warum

Laut Entwickler Frontier gibt es keine Pläne, die Galnet-Nachrichten, Community-Ziele und Initiativen in Elite: Dangerous zurückzubringen.

von Christian Just,
06.03.2020 20:10 Uhr

Spieler von Elite: Dangerous müssen künftig auf einige Story-Inhalte verzichten. Spieler von Elite: Dangerous müssen künftig auf einige Story-Inhalte verzichten.

Update vom 06.03.2020 um 19:47: Wir haben das Interview mit Frontier um eine weitere Antwort ergänzt.

Das Galnet ist die fiktive Nachrichtenplattform im Universum von Elite: Dangerous. Hier lesen Spieler von Entwicklungen bei den NPC-Fraktionen, größeren politschen Umwälzungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, etwa über die mysteriösen Thargoiden-Aliens.

Doch es herrscht Stillstand: Das Galnet-Element wird seit Monaten nur noch selten um neue Einträge erweitert. Auch gibt es keine neuen Initiativen oder Community-Ziele.

Auf die Frage eines Nutzers im offiziellen Forum von Elite: Dangerous antwortete Community-Manager Stephen Benedetti nun, dass es bei Entwickler Frontier Developments derzeit »keine Pläne für die Rückkehr von Galnet-Nachrichtenartikeln, Community-Zielen und interstellaren Initiativen« gebe.

Vielleicht erinnert ihr euch: Die vierte interstellare Initiative erfreute sich großer Beliebtheit und war auch ziemlich spannend erzählt. Spieler fanden ein Generationenschiff im All treiben, konnten später für die Zukunft der Bevölkerung abstimmen und entschieden damit, was anschließend mit dem Volk in Elite: Dangerous geschehen sollte.

Frontier erklärt die Entscheidung

Auf Nachfrage der GameStar hat Frontiers PR-Manager Joss Herraez nun erklärt, warum man sich für das Aussetzen der klassischen Galnet-Nachrichten entschieden hat:

"Vor sechs Monaten entschied das Team von Elite: Dangerous, dass die in den Galnet-Artikeln enthaltene Lore zwar ein Verständnis des Lebens im Jahre 3300 vermitteln, aber nicht immer einen direkten Einfluss auf das Spiel hatten.

Als wir die Auswirkungen auf die Spielerfahrung und das Feedback der Community überprüften, wurde die Entscheidung getroffen, die Anzahl der Galnet-Geschichten zu reduzieren und uns stattdessen auf die Berichterstattung über den Spielinhalt zu konzentrieren.

In absehbarer Zukunft werden sich die vom Story-Team produzierten Galnet-Artikel auf die Aktivitäten im Spiel konzentrieren, wie zum Beispiel die Veröffentlichung neuer Schiffe und Module, sowie auf andere bedeutende erzählerische Entwicklungen mit direkter Auswirkung auf das Gameplay."

Update vom 06.03.2020 um 19:47:

Zu den fehlenden Community-Zielen und Initiativen äußerte sich Herraez auf Nachfrage ebenfalls. Er verweist auf bereits früher getätigte Äußerungen der Entwickler, die besagen, dass sich das Team derzeit auf Gameplay-Inhalte konzentriert:

"Die derzeitigen Bemühungen des Entwicklungsteams konzentrieren sich auf die Verbesserung und Erweiterung des Spiels und der Inhalte von Elite: Dangerous, um der Community eine noch größere Bandbreite an Möglichkeiten zu bieten, in das Universum einzutauchen."

Das heißt folglich: Bei der Verlagerung von Ressourcen wurden die Features Community-Ziele, Initiativen und Galnet-Nachrichten bis auf weiteres eingestellt.

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Was Frontier für Elite plant

Was als nächstes kommt: Derzeit arbeiten die Entwickler an einem großen kommenden Update für Elite: Dangerous, das mit den »Fleet Carriers« seine ersten spielbaren Mega-Schiffe ins Spiel bringt. Der Release sollte ursprünglich schon Ende 2018 erfolgen, wurde aber zwei Mal auf zuletzt das zweite Quartal 2020 verschoben.

Was wohl noch dauert: Eines der meistgewünschten Spielelemente vieler langjähriger Fans von Elite: Dangerous sind die sogenannten »Space Legs« (zu deutsch Weltraum-Beine). Dabei handelt es sich um ein lange versprochenes Feature, das euch das Verlassen des Raumschiffs ermöglicht, um beispielsweise auf Raumstationen umherzulaufen.

Ein Releasetermin für dieses Feature ist unbekannt, befindet sich laut Frontier aber weit hinten auf der Liste der Features, die Elite: Dangerous schlussendlich bekommen soll.

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