Reise durch das Universum von Elite: Dangerous fordert über 9.000 Todesopfer

Eine Gruppe von Spieler hat ihr Unterfangen, das Universum von Elite: Dangerous zu durchqueren, beendet. Doch nur wenige hielten die gesamte Reise durch.

von Mathias Dietrich,
09.07.2019 10:45 Uhr

Die größte Expedition von Elite: Dangerous im Jahr 2019 wurde erfolgreich beendet.Die größte Expedition von Elite: Dangerous im Jahr 2019 wurde erfolgreich beendet.

Anfang des Jahres starteten über 13.000 Spieler von Elite: Dangerous eine gigantische Expedition mit dem Ziel, einmal das gesamte Universum zu durchqueren. Erste Opfer ließen nicht lange auf sich warten. Jetzt ist die Reise vorüber und weniger als die Hälfte aller Teilnehmer sahen ihr Ende. Die gesamten Statistiken veröffentlichte der Spieler Qohen Leth im offiziellen Forum von Elite: Dangerous.

Bilder der Reise hat der Flickr-Nutzer aes3297 auf seinem Profil in einer Reihe verschiedener Alben hochgeladen. In denen könnt ihr die unbekannten Weiten des Universums von Elite: Dangerous und dessen Phänomene betrachten.

So endete das Spieler-Event

Weniger als 4.000 Spieler kamen am Ziel an. Die Gründe für ein Ausscheiden aus der Reise können ganz unterschiedlich sein. Von zu wenig Treibstoff, über die Gefahren des unbekannten Weltraums bis hin zu externen Problemen wie Computerabstürzen war alles mit dabei. Wer einmal den Anschluss an die Gruppe verlor, konnte im Regelfall nicht wieder aufholen und schied damit vorzeitig aus. Etwa 3.000 Mitglieder des Konvois drückten zudem den Selbstzerstörungsknopf und beendeten ihren Ausflug damit freiwillig.

Die Teilnehmer waren über alle drei Plattformen verteilt. Mit mehr als 10.000 Spielern traten die meisten ihre Reise auf dem PC an. Von ihnen hielten etwas mehr als 3.000 bis zum Ende durch. Spieler der Xbox-One- und PS4-Version machten jeweils nur etwa 10% der Reisenden aus.

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Alle Schiffstypen waren vertreten. Und von jedem Typen kam mindestens auch ein Exemplar am Ziel in Beagle Point an. Einzige Ausnahme: Das Federal Dropship. Von der Anaconda gab es die meisten Exemplare am Ziel, dicht gefolgt von der Krait Phantom. Auf Platz Drei folgt, mit ein wenig Abstand, die Asp Explorer.

Die bekannten Fuel Rats kamen der Expedition ganze 166 Mal zu Hilfe und betankten Schiffe des Konvois. An der hohen Anzahl an Teilnehmern gemessen ist diese Zahl sehr niedrig und spricht für eine gute Vorbereitung.

Schon in naher Zukunft wird Elite: Dangerous etwas einsteigerfreundlicher. Im September will der Entwickler ein neues Tutorial veröffentlichen, das die Grundlagen des SciFi-Spiels besser erklären soll. Zudem soll es eine neue Währung namens Arx geben, mit der ihr kosmetische Anpassungen kaufen könnt. Im Dezember hingegen soll ein riesiger Flottenträger als neues Schiff folgen.

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