Fallout 76 hat eine sehr abenteuerliche Reise hinter sich, gibt aber nicht auf. Bethesda hält an dem Multiplayer-Fallout fest und versucht, auf die Fan-Kritik einzugehen. Einen großen Schritt in Richtung »vollwertiges« RPG macht das kürzlich veröffentlichte Wastelanders-Update, das menschliche NPCs, Fraktionen und ein komplexes Dialog-System ins Spiel holt. Doch wie geht es jetzt weiter?
Ob Fallout 76 mit Wastelanders das Comeback gelingt, hat Vault-Boy Micha Graf in seinem Plus-Fazit zusammengefasst, nachdem er das Update bereits 30 Stunden lang spielen konnte:
Was planen die Entwickler für Fallout 76?
In einem Interview mit Jeffery Gardiner (Project Lead Fallout) und Ferret Baudoin (Lead Quest Designer Fallout 76) verraten uns nun die Entwickler, wie ihre zukünftigen Pläne für Fallout 76 aussehen. Für 2020 sind laut Gardiner »mehr Wege um die Community zusammenzubringen«. vorgesehen.
Weitere Story-Inhalte geplant
»Wir haben diese ganze Technik nicht nur für Wastelanders entworfen« - sagt Gardier lachend im Interview. Trotz dem oben angesprochenen kommenden Multiplayer-Fokus bleiben Singleplayer-Fans nicht auf dem Trockenen sitzen. Es seien weitere Story-Inhalte geplant, die sich auf Wastelanders stützen wird. Ob das heißt, dass es eine zusammenhängende Story geben wird, wie wir sie beispielsweise aus The Elder Scrolls Online kennen, wird im Interview nicht geklärt.
Aber selbst wenn neue Story-Inhalte nicht die Geschichte aus Fallout 76: Wastelanders weitererzählen, gibt es eine ganze Reihe technischer Verbesserungen wie der Quest-Tracker, von denen zukünftige Updates profitieren können. Aber auch für zukünftige Events wird die kürzliche Einführung von NPCs spannende Möglichkeiten bieten.
Mehr Gefährten für Fallout 76
Mit Fallout 76: Wastelanders treten neben NPCs auch Gefährten in unser postapokalyptisches Leben. Im Gegensatz zu unserem Hund aus Fallout 4 begleiten uns die Companions allerdings nicht in in den Kampf, bieten aber spezielle Nebenquests an und können es sich in unserem Camp gemütlich machen.
Während unseres Wastelanders-Test sind wir auf insgesamt vier Allies getroffen. Bethesda kündigte aber bereits an, weitere Companions 2020 einzuführen. In welcher Form sie das tun wollen und ob neue Gefährten vielleicht nur gegen Echtgeld zu kaufen sind, wollten sie uns an dieser Stelle nicht verraten.
In jedem Fall soll es mit dem kommenden Update die Möglichkeit geben, die bereits eingeführten Companions etwas mehr zu individualisieren. Bald könnt ihr also die Kleidung eurer Gefährten ändern. Aufgrund von technischen Limitierungen wird es aber weiterhin nicht möglich sein, mehr als einen Gefährten aktiv in euer Camp einzuladen.
Private Welten könnten mehr »wie Minecraft« werden
Aktuell können wir in Fallout 76 keine Questgeber töten oder gar ganze Map-Segmente zerstören. Grund dafür ist die Shared-World-Technik, die Fallout 76 zugrunde liegt. Spieler werden beim Einloggen einer Welt zugewiesen, die sie nicht nach Herzenslust verwüsten können, um das Spielerlebnis für andere nicht zu gefährden.
Anders könnte dies jedoch bei Privatwelten aussehen, die sich Spieler mit der Fallout-First-Mitgliedschaft kaufen können. Dort müsst ihr keine Rücksicht auf andere Spieler nehmen, weswegen radikalere Änderungen an der privaten Spielwelt denkbar sind. Gardiner sagt dazu:
"Das Ziel wäre es, private Welten zu personalisieren, sodass sie vom Spieler verändert werden können. Das sind aber Pläne, die noch sehr weit in der Zukunft sind. Es ist unsere Vision, dass Spieler unser Spiel etwas mehr wie Minecraft behandeln können, sodass es ihr Server und ihre Welt ist. Das ist sehr viel Arbeit, aber wir schauen uns das ganze Konzept auf jeden Fall an."
Für jeden Spielertyp ist etwas geplant
Während Wastelanders sich auf Singleplayer-Aspekte fokussiert hat, wird es im Laufe des Jahres wieder mehr Pläne in Richtung Multiplayer geben. Ferret Baudoin spezifiziert die Aussage seines Kollegen und verspricht, dass dieses Jahr »jeder Fallout 76-Spieler auf seine Kosten kommen« wird:
"Egal aus welchem Grund ihr Fallout 76 spielt, irgendwas im Lineup für 2020 wird euch gefallen. Wastelanders ist für all jene, denen Charaktere, Story und klassische Fallout-Elemente gefehlt haben, aber 2020 kommt für jeden Spielertypen noch etwas."
Es ist außerdem geplant, dass Spieler mehr »eigene Inhalte« erstellen können. Was genau damit gemeint ist, kann Gardiner noch nicht konkret sagen. Der Plan ist jedoch Spielern zu erlauben, »aktiv die Spielwelt zu beeinflussen« und »Dinge zu erschaffen«.
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Fallout 76 - Mit Wastelanders ist das Spiel endlich auf dem richtigen Weg
Das Jahr 2020 bleibt für Fallout 76 in jedem Falle spannend. Bethesda hat angekündigt, zu seinen Rollenspiel-Wurzeln zurückkehren zu wollen. Mit Wastelanders ist das Spiel endlich auf dem richtigen Weg und die kommenden Updates werden zeigen, ob der lange ersehnte Aufwärtstrend für den Fallout Multiplayer beibehalten werden kann.
Was wünscht ihr euch für die Zukunft von Fallout 76?
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